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Thema: Umweltpolitik

18.06.2019
Deutschland kann und muss mehr tun, um das Menschenrecht auf Wasser für alle einzulösen
Noch immer haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser
Anlässlich des UN-Fortschrittsberichts zum Thema Wasser erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik, und Ottmar von Holtz, Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Deutschland kann und muss mehr tun, um das Menschenrecht auf Wasser für alle einzulösen. Es ist unerträglich, dass immer noch mehr als zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Jeder zweite Mensch weltweit lebt ohne sichere Sanitäranlagen. Besonders betroffen sind Menschen, die in ländlichen Regionen des Globalen Südens leben. Es fehlt an...
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14.06.2019
Dünge-Kompromiss: Weiterhin kein wirksamer Gewässerschutz
Wir brauchen eine Kehrtwende in der Agrarpolitik und eine Reduktion des Viehbestands
Zu den gemeinsamen Vorschlägen von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium zur Novellierung der Düngeverordnung erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Dünge-Kompromiss zwischen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze reicht bei weitem nicht aus, um die Nitratverschmutzung unsers Grundwassers zu stoppen. Statt endlich entschlossene Maßnahmen zum Schutz unseres Grundwassers durchzusetzen, enthalten die neuen Vorschläge immer noch zu viele Ausnahmen und Schlupflöcher. Die vorgeschlagenen Nachbesserungen bleiben auch...
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06.06.2019
Unser Alltag ist von Plastik durchdrungen
Plastik-Atlas ist erschienen
  Zum heute veröffentlichen Plastikatlas der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bundes für Umwelt und Naturschutz erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Plastikatlas zeigt deutlich, wie sehr unser Alltag und die Umwelt von Plastik durchdrungen sind. Die Bundesregierung muss jetzt mehr gegen die Vermüllung unseres Planeten mit Plastik unternehmen. Die Menge und die verwendeten Zusatzstoffe gefährden nicht nur unsere Umwelt und das Klima, sondern auch unsere Gesundheit. Bisher bleibt die Umweltministerin bei unverbindlichen Ankündigungen und überlässt den Kampf ge...
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05.06.2019
Artensterben stoppen!
Der massive Schwund der Artenvielfalt ist die zweite große Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen
Zum heutigen Internationalen Tag der Umwelt, der unter dem diesjährigen Motto "Insekten schützen - Vielfalt bewahren!" steht, erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Der massive Schwund der Artenvielfalt ist neben der Klimakrise die zweite große Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Wir erleben ein sechstes Massenaussterben, diesmal rasend schnell und vom Menschen gemacht. Wir brauchen ein Nothilfeprogramm, damit wir den Verlust an Artenvielfalt endlich stoppen. Dazu gehört es, die EU-Agrarpolitik so zu refo...
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04.06.2019
Leere Worte anstatt konkreter Taten
Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung unzureichend
Zur heutigen Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Jahrestagung des Rats für Nachhaltige Entwicklung erklärt Bettina Hoffmann, Obfrau im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung: Angela Merkel benennt die Agenda 2030 als Richtschnur für die Politik der Bundesregierung. Dies sind leere Worte, solange keine konkreten Taten folgen. Zwischen Anspruch und der Wirklichkeit klafft weiterhin eine riesige Lücke. 29 von 66 Indikatoren der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie weisen keinen zielkonformen Trend auf. Die Bundeskanzlerin trägt eine große Verantwortung für den Still...
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22.05.2019
Der Bundesregierung ist saubere Luft offensichtlich unwichtig
Nationales Luftreinhalteprogramm lässt jegliche Ambitionen für saubere und gesunde Luft vermissen
Zum heute im Bundeskabinett beschlossenen nationalen Luftreinhalteprogramm erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Schutz der Atemluft ist der Bundesregierung offensichtlich unwichtig. Mit anderthalb Monaten Verspätung hat die Bundesregierung heute ein Nationales Luftreinhalteprogramm beschlossen, das jegliche Ambitionen für saubere und gesunde Luft vermissen lässt. Es ist jetzt schon absehbar, dass die Bundesregierung die auf EU-Ebene verabredeten Emissionsminderungen kaum schaffen kann. Das Luftreinhalteprogramm ist zu sehr auf Kante genäht. Sollte nur eine Maßnahm...
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16.05.2019
Antrag: Grundwasser schützen, Überdüngung stoppen
Die wichtigste Maßnahme ist das Ende der Massentierhaltung
Grundwasser ist unsere wichtigste Trinkwasserressource. Doch seit Jahren ist das Grundwasser in Deutschland vielerorts massiv mit Nitrat belastet, eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. 2017 lag der Nitratwert an 17 Prozent der Grundwassermessstellen in Deutschland über dem in der europäischen Nitratrichtlinie festgeschriebenen Schwellenwert von 50 mg/l. Insgesamt 27 Prozent der deutschen Grundwasserkörper sind aufgrund zu hoher Nitratwerte in einem chemisch schlechten Zustand. Um weiterhin eine hohe Trinkwasserqualität sicherzustellen, müssen die Wasserversorger immer aufwändigere un...
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09.05.2019
Unser Planet braucht deutlich strengere Regeln für Export von Plastikabfällen
Staaten wie Malaysia dürfen nicht zur Deponie für unseren Kunststoffmüll werden
Fast alle Länder der Erde haben sich auf einen transparenteren Umgang mit dem An- und Verkauf von schwer zu recycelndem Plastikmüll geeinigt. Auf eine mündliche Frage von Bettina Hoffmann hatte sich die Bundesregierung bereits optimistisch gezeigt, dass so eine Einigung zu Stande kommen würde. Dazu erklärt Bettina Hoffmann: "Staaten wie Malaysia dürfen nicht zur Deponie für unseren Kunststoffmüll werden. Es ist gut, dass auch die Bundesregierung dieses Problem inzwischen erkannt hat und gemeinsam mit einer breiten Mehrheit der Vertragsstaaten ein Exportverbot für gemischte und gefähr...
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08.05.2019
Feinstaub-Schleuder Kohlekraft
Bundesregierung verfährt nach dem Motto: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Dass Kohlemeiler auch UFP-Schleudern sein können, haben Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und australische Kollegen in einer Langzeit-Messkampagne über 15 Jahre ermittelt. Dabei betrachteten sie auch die Atmosphäre außerhalb von Großstädten und Ballungsgebieten – in Europa, Australien und China. Die Forscher stellten fest, dass die Konzentration des Ultrafeinstaubs auch in vielen abgelegenen Gebieten stetig ansteigt, die zusätzlichen Partikel jedoch keinen natürlichen Ursprung haben. In der Natur werden die feinen Partikel normalerweise durch Ereignisse wie Wal...
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23.04.2019
Fluglärm – das ungelöste Problem
Bei der Bundesregierung kommt Lärmschutz noch immer zu kurz
Zum Tag gegen Lärm am 24. April erklären Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Daniela Wagner, Mitglied im Verkehrsausschuss: Lärm stresst und macht krank. Insbesondere der Verkehrslärm von Straßen, Schienen und Flugzeugen schränkt die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger erheblich ein. Bei der Bundesregierung kommt der Lärmschutz aber noch immer zu kurz. Trotz wohlklingender Ankündigungen im Koalitionsvertrag lässt die Bundesregierung etwa die Anwohnerinnen und Anwohner von deutschen Flughäfen weiterhin im Stich. Noch immer hat die Bundesregierung keine ...
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15.04.2019
Das Vorsorgeprinzip als Garant für nachhaltige Entwicklung stärken
Zur Einbringung des Antrags "Vorsorgeprinzip als Innovationsmotor" hat Bettina Hoffmann folgende Rede gehalten: Über Jahrtausende strahlender Atommüll, giftige Chemikalien in Spielzeug, riesige Plastikstrudel in unseren Meeren, die Klimaerhitzung – bei konsequenter globaler Anwendung des Vorsorgeprinzips hätte all dies größtenteils verhindert werden können. Denn dieses Prinzip besagt, dass denkbare Belastungen für Gesundheit und Umwelt trotz unvollständiger Wissensbasis im Voraus vermieden beziehungsweise durch Grenzwerte oder technische Innovationen auf ein verträgliches Maß minim...
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11.04.2019
Vorsorgeprinzip als Innovationsmotor
Das Vorsorgeprinzip an sich und sein Verfassungsrang auf EU-Ebene dürfen nicht in Frage gestellt werden
In Brüssel wurden in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Gesetzgebungen zum Schutz der Umwelt vorangebracht. Dies liegt auch an der tiefen Verankerung des Vorsorgegedankens im europäischen Umweltrecht. Einige Lobbyverbände nehmen dieses Prinzip gerade gezielt unter Beschuss. Im Bundestag haben wir Grüne einen Antrag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, das Vorsorgeprinzip zu stärken. Umweltprobleme stoppen nicht an nationalen Grenzen. Die Klimakrise, das Artensterben oder auch die zunehmende Vermüllung der Umwelt durch Plastik sind effektiv nur im gemeinsamen Staatenverbund ...
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10.04.2019
Antrag: Strategie für saubere und gesunde Luft
Gesunde Luft könnte 40 Milliarden Euro Gesundheitskosten sparen
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht, überall saubere Luft zu atmen. Die-ses Recht, verbrieft durch EU-Gesetze und Rechtsprechung, ist in Deutschland aber längst nicht überall verwirklicht. Gemessen an den Empfehlungen der Welt-gesundheitsorganisation und dem in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesre-gierung formulierten Ziel, den Ausstoß von Luftschadstoffen bis 2030 um 45 Pro-zent im Vergleich zu 2005 zu senken, sind wir auch in Deutschland von einer sauberen Luft noch weit entfernt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Luftschadstoffe als weltweit wich-tigsten umweltbe...
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09.04.2019
Diesel-Bericht ist klarer Handlungsauftrag an die Bundesregierung
Leopoldina stellt unmissverständlich klar: Saubere Luft ist elementar für ein gesundes Leben
zur Stellungnahme der Nationalakademie Leopoldina „Saubere Luft ‒ Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen" erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Die Nationalakademie Leopoldina stellt unmissverständlich klar: Saubere Luft ist elementar für ein gesundes Leben. Von sauberer Luft sind wir an vielen Orten in Deutschland aber noch immer weit entfernt. Noch immer verschmutzen Schadstoffe wie Stickoxide, Feinstaub oder Ozon unsere Luft. Der Bericht ist ein klarer Handlungsauftrag an die Bundesregierung. Andreas Scheuer kann sich nun ...
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04.04.2019
Die industrielle Landwirtschaft muss ihren Beitrag leisten, um sauberes und bezahlbares Trinkwasser zu sichern
Zum Streit über die Düngeverordnung zwischen dem Umwelt- und Landwirtschaftsministerium erklärt Bettina Hoffmann: „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass 27 Prozent der Grundwasserkörper wegen der Nitratverschmutzung offiziell in einem schlechten chemischen Zustand sind. Bisher zahlen die Verbraucherinnen und Verbraucher die Rechnung dafür, dass die Wasserwerke immer mehr Kosten aufwenden müssen, um die Nitratgrenzwerte einhalten zu können. Das ist eine Missachtung des Verursacherprinzips. Die industrielle Landwirtschaft muss ihren Beitrag leisten, um sauberes und bezahlbares Trinkwasse...
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02.04.2019
Schlupflöcher im EU-Chemikalienrecht schließen
Es darf nicht sein, dass in der EU Chemikalien jahrelang weiter verkauft werden dürfen, obwohl ihre Gefährlichkeit nachgewiesen ist.
Zur heute veröffentlichen Studie des European Environmental Bueros (EEB), wonach schädliche Chemikalien jahrelang auf dem Markt bleiben, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: „Es darf nicht sein, dass in der EU Chemikalien jahrelang weiter verkauft werden dürfen, obwohl ihre Gefährlichkeit nachgewiesen ist. Die Schlupflöcher des europäischen Chemikalienrechts müssen geschlossen werden. Je mehr giftige Chemikalien produziert werden, desto mehr reichern sie sich in Produkten und der Umwelt an und werden so zu einer wachsenden Gefahr für unsere G...
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28.03.2019
Zu Besuch bei der EDEKA Hessenring
Zu ihrem Besuch bei der EDEKA Hessenring in Melsungen erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik „Mit dem Blick auf Mehrweg und Einweg, sich ein solch großes Lager anzuschauen ist wirklich sehr interessant. Schließlich trägt EDEKA, als einer der größten Einzelhändler der Region auch Verantwortung dafür, Ressourcen zu schonen. Mit einer Mehrwegquote von rund 60% wird zwar das Ziel der Bundesregierung noch unterschritten, dennoch liegt EDEKA deutlich über dem Bundesdurchschnitt der nur ca. 40% beträgt. EDEKA ist damit auf einem sehr guten Weg! Mehrwegverpackungen sin...
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27.03.2019
Verbot von Einweg-Plastik: Kann nur ein Anfang gewesen sein
Es bleibt viel Spielraum für die Bundesregierung, beim Kampf gegen Plastikmüll ehrgeizig voranzugehen.
zur heutigen im EU-Parlament stattfinden Abstimmung zur Einweg-Plastikrichtlinie erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Es ist gut, dass die EU einen ersten Schritt getan hat, um von überflüssigen Einwegplastikprodukten wegzukommen. Dies kann aber nur ein erster Anfang gewesen sein. Viele Plastikprodukte werden von der neuen Richtlinie nicht erfasst. Es bleibt viel Spielraum für die Bundesregierung, beim Kampf gegen Plastikmüll ehrgeizig voranzugehen. Die Bundesregierung war in Brüssel weder Ideengeberin noch Vorkämpferin beim Kampf gegen Plastikmüll. Das muss sich ...
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22.03.2019
Weltwassertag: Menschenrecht auf Wasser gewährleisten
Zum Weltwassertag erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Obfrau im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung: Der diesjährige Weltwassertag steht unter dem Motto "Niemand zurücklassen". Es ist unerträglich, dass weltweit über zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Hälfte der Weltbevölkerung besitzt keine sicheren Sanitäranlagen. Ohnehin benachteiligte Gruppen sind von Wassermangel und fehlender Sanitärversorgung besonders betroffen. Es drohen Konflikte und sogar Kriege wegen Wasserknappheit. Um diesen unha...
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22.03.2019
Antrag: Wasser muss sauber und bezahlbar bleiben
immer unterschiedlichere Stoffe aus einer Vielzahl von Quellen gelangen in den Wasserkreislauf
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Aber die Ressource Wasser gerät immer stärker unter Druck. Die Reinigung von Abwasser und die Trinkwasseraufbereitung werden aufwändiger und teurer. Denn immer unterschiedlichere Stoffe aus einer Vielzahl von Quellen gelangen in den Wasserkreislauf. Dazu gehört die weiterhin zu hohe Belastung durch Nitrat, Phosphor und Pestiziden aus der industriellen Landwirtschaft. Die Liste der potenziell schädlichen Stoffe ist so lang geworden, dass nicht alle im Rahmen der Qualitätskontrollen untersucht werden können. Die Bundesregierung muss das Vors...
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14.03.2019
Umweltschutz ist Gesundheitsschutz
Sechster Global Environment Outlook zeigt, dass ein gesunder Planet die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschheit ist.
Zur heutigen Veröffentlichung des sechsten Global Environment Outlook mit dem Titel "Gesunder Planet, gesunde Menschheit" erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Der Bericht zeigt, dass ein gesunder Planet die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschheit ist. Umweltschutz ist Gesundheitsschutz. Die Verschmutzung der Umwelt mit Mikroplastik, giftige Chemikalien in Alltagsprodukten, die zunehmende Klimakrise, die Luftverschmutzung und die zunehmende Resistenzentwicklung gegen Antibiotika sind nicht nur gravierende Umweltprobleme, sondern auch eine Bed...
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27.02.2019
Gipfel ohne Konsequenz löst das Plastik-Problem nicht
Svenja Schulze hat immer noch kein wirkungsvolles Konzept zur Lösung des Plastik-Problems in der Hand
Zum Plastikgipfel von Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat immer noch kein wirkungsvolles Konzept zur Lösung des Plastik-Problems in der Hand. Der Plastikgipfel ist damit eine Alibiveranstaltung. Die Umweltministerin simuliert politisches Handeln, ohne auch nur eine konkrete Maßnahme auf den Weg zu bringen. Deutschland ist EU-Schlusslicht bei der Vermeidung von Verpackungsmüll. Noch immer werden rund 60 Prozent des Plastikmülls verbrannt anstatt sie im Kreislauf zu führen. Es ist der G...
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01.02.2019
Strategie gegen Plastikmüll jetzt umsetzen!
Zur Einbringung des Antrags "Strategie gegen Plastikmüll jetzt umsetzen!" hat Bettina Hoffmann im folgende Rede gehalten. Das Video der Rede finden Sie hier. "Wir haben mal wieder viel gehört, was die EU, was Deutschland alles tut und macht. Doch das Plastikproblem wächst, wenn wir nicht endlich dessen Konsum herunterfahren. Wenn wir so weiter machen, wird sich der Müllberg bis 2050 vervierfachen: von 6 Millionen Tonnen auf über 25 Millionen Tonnen. Es muss mehr passieren – und zwar sofort. Sie müssen endlich zugeben: Deutschland ist Schlusslicht bei der Vermeidung von Verpackungsmüll...
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23.01.2019
Der NO2-Grenzwert schützt richtig
Anwendung des Vorsorgeprinzips sorgt für Umweltgerechtigkeit
Zur aktuellen Debatte über Stickoxidgrenzwerte erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Es geht hier im Kern um die Frage: Wie schützen wir vorsorgend die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger? Grenzwerte sind dazu da, um insbesondere auch empfindliche Menschen wie Kranke, Kinder und Schwangere zu schützen. Es ist richtig, dass diese Werte streng sind und an der Gesundheit der Schwächsten ausgerichtet sind. Der Grenzwert gewährleistet, dass sich alle Personen zu jeder Zeit an der Luft aufhalten können, ohne Gesundheitsgefahren durch NOX zu fürchten. Das EU-wei...
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17.01.2019
Dieses Gesetz ist eine Nebelkerze
Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetz kann keine Fahrverbote ausschließen
Seit Jahren werden in Deutschland die von der EU vorgeschriebenen Grenzwerte für Stickoxid-Emissionen in vielen deutschen Städten überschritten. Weil die Bundesregierung dieses Problem jahrelang nicht angepackt hat, sind seit einiger Zeit die Gerichte gezwungen, Fahrverbote zu erlassen. Dabei liegen die Lösungen ebenfalls schon lange auf der Hand: Die Einführung einer Blauen Plakette und Hardwarenachrüstungen von Schummel-Diesel-Pkw auf Kosten der Hersteller. Doch die Bundesregierung kann sich dazu nicht durchringen. Stattdessen wirft sie Nebelkerzen und versucht den Menschen vorzugaukel...
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17.01.2019
Die Bundesregierung schafft es nicht, die eigene Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen
Bundestagsdebatte zum Bericht des PBnE zum Peer-Review-Bericht
Die Bundesregierung wird ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele krachend verfehlen, wenn sie nicht massiv umsteuert. Das ist das Urteil eines internationalen Expertenteams, das der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis in Sachen Nachhaltigkeit ausstellt. Wir Grüne im Bundestag unterstützen weite Teile der Kritik und der Empfehlungen aus diesem Peer-Review-Bericht 2018 und konnten im Bundestag durchsetzen, dass der Parlamentarische Beirat für Nachhaltige Entwicklung (PBnE) einen kritischen Bericht dazu abgibt. Heute hat zum Bericht des Parlamentarische Beirat für Nachhaltige Entwicklung im Plen...
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17.01.2019
Feinstaubquelle Landwirtschaft
Bundesregierung muss für Reduzierung der Ammoniak-Emissionen sorgen
zur Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie, wonach die Landwirtschaft einer der Hauptverursacher für Feinstaubemissionen ist, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Das Max-Planck-Institut liefert wertvolle neue Erkenntnisse, die den Gesundheitsschutz in Deutschland bedeutend verbessern können. Die Studie führt uns klar vor Augen, dass die Ammoniak-Emission aus der Tierhaltung zu einem bedeutenden Teil zur Feinstaubbelastung beitragen. Weil Feinstaub die Ursache für Herzkreislauf- und Atemwegserkrankungen ist und Krebs verursachen kann, muss die Bundesregierung deu...
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14.01.2019
Verpackungsregister: Transparenz allein lässt Müllberge nicht schrumpfen
zum Start des Verpackungsregisters LUCID erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Einrichtung eines Verpackungsregisters ist zwar ein richtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und finanzieller Stabilität im Abfallsektor, greift vor dem Hintergrund der riesigen Herausforderungen aber viel zu kurz. Nirgendwo in Europa fällt pro Kopf so viel Verpackungsmüll an wie in Deutschland. Deshalb muss es das erste Ziel der Bundesregierung sein, die jährlich anfallenden Abfallberge zu reduzieren. Der Aufbau eines Verpackungsregisters nützt wenig, wenn die Bundesregierung im Verpac...
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19.12.2018
Es bleibt viel Spielraum für weiteren Kampf gegen Plastikmüll
Einigung auf EU-Einwegplastik-Richtlinie kann nur ein erster Anfang sein
Zur Einigung auf ein EU-Verbot von Plastiktellern, Trinkhalmen und anderen Wegwerfprodukten erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Es ist gut, dass die EU einen ersten Schritt macht, um von einigen überflüssigen Einwegplastikprodukten wegzukommen. Dies kann aber nur ein erster Anfang gewesen sein. Viele Plastikprodukte sind von der EU-Richtlinie nicht erfasst. Es bleibt viel Spielraum für die Bundesregierung, beim Kampf gegen Plastikmüll ehrgeizig voranzugehen. Die Bundesregierung war in Brüssel weder Ideengeberin noch Vorkämpferin beim Kampf gegen Plastikmüll. Das mu...
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26.11.2018
Schulzes Plan gegen Plastikmüll ist eine bittere Enttäuschung
Plan enthält keine neuen Vorschläge, um die Plastikflut wirklich einzudämmen
Zum Fünf-Punkte-Plan gegen Plastikmüll von Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Schulzes Plan gegen Plastikmüll ist eine bittere Enttäuschung. Er enthält keine neuen Vorschläge, um die Plastikflut wirklich einzudämmen. Statt ein verbindliches Abfallvermeidungsziel auszugeben und mit konkreten Maßnahmen zu untermauern, setzt Schulze auf freiwillige Maßnahmen der Industrie. Statt Mehrweg konsequent zu stärken, setzt Schulze weiterhin auf eine kontraproduktive Regalkennzeichnung für Einweg und Mehrweg. Auch die Steigerung v...
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20.11.2018
Umweltschutz ist Sparprogramm für unsere Gesellschaft
Umweltbundesamt: Schadstoffe verursachen jährlich Milliardenschäden
Zur Veröffentlichung der „Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten" durch das Umweltbundesamt erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Eine Tonne Feinstaub verursacht Gesundheitsschäden mit Kosten bis zu 100.000 Euro, eine Tonne Stickoxide bis zu 15.000 Euro pro Jahr. Viel zu oft vergessen wir die Kosten, die der Gesellschaft durch die Verschmutzung der Umwelt entstehen. Jede Umweltschutzmaßnahme, die effektiv Feinstaub, Stickoxiden oder CO2 reduziert, sorgt Gesundheitsschäden vor und spart enorme Kosten in der Zukunft. Der Ausstieg aus dem Verbrennungsm...
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06.11.2018
Studie: 30.000 Tote jährlich in Europa durch Antibiotika-Resistenzen
Brauchen schnelles Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung
Zur Studie einer internationalen Forschergruppe, wonach jährlich 33.000 Menschen europaweit infolge von Antibiotika-Resistenzen sterben, kommentieren Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Es ist alarmierend, dass es zunehmend multiresistente Keime in Krankenhäusern, aber auch in der Umwelt zum Beispiel in Gewässern gibt. Um diese Entwicklung aufzuhalten, muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Eintrags- und Verbreitungswege insbesondere aus der Landwirtschaft geschlossen werden. Der Schutz und die Behandlung der Patienten hat neben der Vorsorge größte Bedeutung. Res...
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24.10.2018
EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerfprodukten aus Plastik
Bundesregierung muss EU-Vorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll unterstützen
Zur heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments über den Richtlinienvorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der EU-Vorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll ist ein Schritt in die richtige Richtung. Während die Bundesregierung beim Thema Plastikmüll völlig untätig ist, wird in Europa gehandelt. In der letzten Zeit hat die Bundesregierung ambitionierte Umweltgesetzgebung aus Brüssel viel zu oft ausgebremst und verwässert. Das darf dieses Mal nicht passieren. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, da...
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23.10.2018
Mikroplastik-Funde im Menschen
weitere Forschung über Gesundheitsauswirkungen nötig
Zu aktuellen Nachweisen von Mikroplastik im menschlichen Darmtrakt erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Funde zeigen: Mikroplastik ist mittlerweile überall. Forscher haben Mikroplastik bereits unter anderem in der Raumluft, in Bier, Salz oder Muscheln nachgewiesen. Die aktuellen Funde im Darmtrakt überraschen deshalb nicht. Die Bundesregierung muss das Thema Mikroplastik endlich stärker in den Fokus nehmen. Zwar ist es gut, dass sie ein großes Forschungsprojekt über Quellen und Senken von Mikoplastik gestartet hat. Der Aspekt der menschlichen Gesundheit kommt dabe...
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22.10.2018
350.000 Tonnen Müll durch Einwegverpackungen
Bundesregierung muss vom Reden ins Handeln kommen
Zur heute veröffentlichen Studie im Auftrag des NABU, wonach in Deutschland pro Jahr rund 350.ooo Tonnen Müll durch Einwegverpackungen anfallen, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Bundesregierung muss die neuen Zahlen zu Anlass nehmen, um vom Reden ins Handeln zu kommen. Wir fordern von der Bundesregierung ein gesetzlich verankertes Abfallreduktionsziel von Minus 50 Prozent bis 2030. Denn Deutschland ist das europäische Schlusslicht bei der Vermeidung von Verpackungsmüll. Jährlich fallen bei uns pro Kopf 220,5 Kilogramm Verpackungsabfall an. Wir wollen Wegwerfpr...
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22.10.2018
Wasser darf nicht zu einem giftigen Chemikaliencocktail werden
Bundesregierung muss jetzt konkrete Maßnahmenvorschläge für den Schutz unseres Wassers vorlegen
zur Berichterstattung über eine Studie zur Finanzierung einer vierten Reinigungsstufe für Abwässer im Auftrag des BDEW erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Es ist alarmierend, dass die Belastung der Gewässer mit Spurenstoffen aus Arzneimitteln immer weiter zunimmt. Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und darf nicht zu einem giftigen Chemikaliencocktail werden. Die Bundesregierung muss endlich das Vorsorgeprinzip ernstnehmen und Gewässerverunreinigungen mit Spurenstoffen schon an der Quelle unterbinden. Statt die Lösung der Probleme in i...
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20.10.2018
Reparatur statt Ressourcenverschwendung
EU-Ökodesign-Richtlinie muss klare Reparaturstandards und bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen enthalten.
Zum International Repair Day am 20. Oktober erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Viele Elektrogeräte gehen zu schnell kaputt und lassen sich nicht reparieren. Das ist nicht nur ein Riesenärgernis für die Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern hat auch fatale Folgen für die Umwelt. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger würde Produkte lieber reparieren, als neue kaufen zu müssen. Allzu oft scheitert das aber an zu hohen Reparaturkosten oder fehlenden Ersatzteilen. Die Bundesregierung muss hier gegensteuern und die Verschwendung natürlicher Ressourcen stoppe...
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19.10.2018
Rede: Für saubere Luft in unseren Städten!
...anstatt die Ursachen zu verschleiern
Die Rede von Bettina Hoffmann zu Anträgen von FDP und AfD: Grenzwerte sind in gewisser Weise immer willkürlich festgelegt. Sie müssen ambitioniert sein, sonst braucht man sie nicht. Man kann sie auch immer hinterfragen, das ist berechtigt. Aber was absolut gar nicht geht: Den Schutz der Gesundheit der Menschen in diesem Land in Frage zu stellen. Doch genau das tun Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von AfD und FDP. Beim Stickoxid ist der aktuelle Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter noch nicht mal besonders ehrgeizig. Die Schweiz hat einen Grenzwert von 30 Mikrogramm und Österreich ebenf...
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17.10.2018
Bundesregierung schummelt bei der Recyclingquote
Titel "Recycling-Weltmeister" nicht verdient
Nach Angaben der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage von Bettina Hoffmann lag die stoffliche Recyclingquote von bei Verbraucherinnen und Verbrauchern anfallenden Kunststoffabfällen im Jahr 2015 bei 38 Prozent. So gut wie der gesamte Rest wird verbrannt. Diese offizielle Recyclingquote ist allerdings schöngerechnet und mindestens irreführend. Denn sie erfasst nur den Input ins Recycling-System, da die Quote direkt nach der Abfallsortierung erhoben wird. Unkontrollierte Müllexporte nach dem Sortieren und weitere Verluste beim Recyclingprozess werden bei der offiziellen Quote mit eing...
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12.10.2018
Verbot von Mikroplastik in Kosmetika jetzt
Das Abwarten muss ein Ende haben.
Zur Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik zu Mikroplastik in Kosmetika erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik, und Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik: Das Abwarten muss ein Ende haben. Im Sinne des Vorsorgeprinzips müssen wir jetzt handeln und den Eintrag von Mikroplastik in unsere Umwelt stoppen. Wir fordern, dass die Bundesregierung endlich dem Beispiel Schwedens folgt, und Mikroplastik in Kosmetika und Körperpflegeprodukten sofort national verbietet. Das Verbot muss neben Plastikpartikeln auch flüssige und w...
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10.10.2018
Bundeshaushalt fördert Klimazerstörung
Das Bundesumweltministerium hat keine Strategie gegen Klimaerhitzung, Artensterben und Plastikvermüllung
Zu den heutigen Haushaltsberatungen im Einzelplan 16 im Haushaltsausschuss erklären Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher, und Bettina Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin: Die Bundesregierung sabotiert den Klimaschutz. Für die Rettung des Klimas gibt es ein paar Millionen, für die Zerstörung gibt es dutzende Milliarden. Mehr als 50 Milliarden Euro fließen in klimaschädliche Subventionen, für vorsorgenden Klimaschutz nimmt die Bundesregierung indes kaum Geld in die Hand. Damit die Erderhitzung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, müssen laut Weltklimarat extreme Anstreng...
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25.09.2018
Bundesregierung erhält Nachhilfe beim Thema Nachhaltigkeit
zum Bericht „So geht Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018“
Zum Bericht „So geht Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018" erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Bettina Hoffmann, Obfrau im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung: Der Bericht wirft ein Schlaglicht auf die Versäumnisse der Bundesregierung bei der Umsetzung der Agenda 2030. Gleichzeitig zeigt er anhand etlicher Beispiele, dass Nachhaltigkeit kein abstrakter Begriff ist, sondern das Ergebnis konkreter Anstrengungen und Maßnahmen. Die 17 beschriebenen Vorzeige-Initiativen und -projekte machen aber auch deutlich: die ...
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17.09.2018
Mehrwegquote auf Rekordtief
Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage "Sammlung und Verwertung von Einwegpfandflaschen"
Eine Kleine Anfrage, die Bettina Hoffmann zur Entwicklung der Mehrwegquote an die Bundesregierung gestellt hat, ergibt ein desaströses Bild: Der Einweganteil ist seit 2004 um 20 Prozentpunkte gestiegen: 2016 lag der Einweganteil bei Getränkeverpackungen in Deutschland bei 66,11 Prozent, 2004 waren es noch 46,9 Prozent. Bei unbepfandeten Getränkeverpackungen etwa für Saft oder Milch lag der Einweganteil 2016 sogar bei 95,6 Prozent. 212 Einweg-Plastikflaschen pro Kopf und Jahr: 2015 kamen in Deutschland rund 17,4 Mrd. Einweg-PET-Flaschen mit einem Gesamtgewicht von 454.900 Tonnen auf den Mar...
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16.09.2018
Zum Internationalen Ocean Cleanup Day erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren – selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. In einem atemberaubenden Tempo werden die Ozeane zum Endlager für unseren Plastikmüll. Der größte Plastikstrudel Pazifik ist viermal so groß wie Deutschland. Deshalb rufen wir heute zu einem deutschlandweiten Aktionst...
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15.09.2018
Globaler Plastikgipfel jetzt!
Den Kampf gegen immer mehr Plastikmüll auf allen Ebenen führen
Unser Planet erstickt im Plastikmüll. Ob im Eis der Arktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den unendlichen Weiten der Ozeane – überall hinterlässt unsere Wegwerfgesellschaft ihre Spuren. Von den mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik, die jährlich in die Umwelt gelangen, werden zu 13 Millionen Tonnen in die Meere gespült. Fünf riesige Müllstrudel treiben in den Ozeanen. Doch selbst das ist nur die Spitze des Müllbergs. Nur ein Prozent des Plastikmülls schwimmt an der Meeresoberfläche. Der riesige Rest schwebt in Kleinstpartikeln im Wasser oder sammelt sich für Jahrhun...
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06.09.2018
Verpackungsregister
Fehlanzeige bei Vermeidung von Verpackungsmüll
Zum Start des Verpackungsregisters LUCID erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Das neue Verpackungsregister ist ein erster Schritt hin zu mehr Transparenz auf dem Verpackungsmarkt, reicht aber nicht aus.Die Vorgaben für die Ökologisierung der Lizenzentgelte sind unzureichend. So werden wir den Weg in eine echte Kreislaufwirtschaft nicht schaffen. Völlige Fehlanzeige herrscht bei Anreizen zur Vermeidung von Verpackungen. Diese braucht es aber, damit weniger Plastikmüll in die Umwelt gelangt. Die Bundesregierung sollte die Lizenzentgelte zu einer Ressourcenabgabe weite...
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04.09.2018
Bundesregierung muss Strategie gegen Mikroplastik entwickeln
330 000 Tonnen Mikroplastik pro Jahr gelangen in die Umwelt
Zu aktuellen Zahlen, demnach 330 000 Tonnen Mikroplastik pro Jahr in die Umwelt gelangen, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die zunehmende Belastung der Natur mit Mikroplastik ist alarmierend. Mikroplastik wurde schon in Salz, Bier und Mineralwasser nachgewiesen. Welche giftigen Plastikzusätze wir durch Mikroplastik zu uns nehmen, weiß bisher niemand genau. Im Sinne des Vorsorgeprinzips muss die Bundesregierung jetzt handeln und eine Strategie gegen Mikroplastik entwickeln. Wir fordern, dass die Bundesregierung endlich dem Beispiel Schwedens folgt, und Mikroplast...
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28.08.2018
GRÜNER Aktionsplan gegen Plastikmüll
Von Dr. Bettina Hoffmann, Dr. Anton Hofreiter, Oliver Krischer, Steffi Lemke
Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. Jedes Jahr landen weltweit mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik in der Umwelt, 5 bis 13 Millionen Tonnen davon gelangen in die Meerei. In einem erschreckenden Tempo werden die Ozeane zum Endlager für unseren Plastikmüll. Geht es so weiter, schwimmt im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer. Dem größten Lebensraum unserer Welt droht die unwiderrufliche Verschmutzung....
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15.08.2018
Elektro-Altgeräte
Deutschland braucht lückenloses Rücknahmesystem
Zum Inkrafttreten des novellierten Elektro- und Elektronikgerätegesetz erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Von hohen Sammel- und Recyclingquoten für alte Elektrogeräten sind wir in Deutschland leider meilenweit entfernt. Auch das aktuelle Elektro- und Elektronikgerätegesetz wird daran nichts ändern. Zwar gelten die gesetzlichen Vorschriften für Sammlung und Verwertung ab heute für deutlich mehr Elektrogeräte, doch derzeit verfehlt Deutschland sogar die von der EU vorgegebene Sammelquote von 45 Prozent. Die Bundesregierung bleibt bislang die Antwort schuldig, w...
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14.08.2018
Planet Plastic?
Diskutiert mit Bettina Hoffmann!
Wir müssen etwas tun, um in Deutschland und auf der Welt einen Ausweg aus der Wegwerfgesellschaft zu finden! Wie schaffen wir es, weniger Plastik zu produzieren und vollständig im Kreislauf zu führen? Wie kommen wir vom Einweg zum Mehrweg? Geht es auch ohne Müll? Gemeinsam suchen wir Antworten. Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren – selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. Jedes Jahr landen weltweit mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik in der...
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01.08.2018
Ressourcen schonen, Plastikmüll eindämmen!
Earth Overshoot Day
Zum Earth Overshoot Day am 1. August erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Diese Entwicklung muss uns beunruhigen: Ab heute verbrauchen wir weltweit mehr Ressourcen, als uns für dieses Jahr zur Verfügung stehen. Jetzt leben wir auf Pump und zwar zulasten zukünftiger Generation. Jedes Jahr erreichen wir diesen Stichtag immer früher. Es ist höchste Zeit, dass wir diesen Trend umkehren. Wenn die Erde auch in Zukunft lebenswert sein soll, müssen wir endlich raus aus der Wegwerfgesellschaft und die immer weiter ansteigende Plastikflut eindämmen. Der wichtige Werkstoff...
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05.07.2018
Praktikumsbericht von Raluca-Andreea Solea
im Rahmen des Internationalen Parlaments-Stipendiums
Vom April bis Juli 2018 war Raluca-Andreea Solea als Praktikantin aus Rumänien im Rahmen des Internationalen Parlaments-Stipendiums in unserem Büro in Berlin. In den drei Monaten nutzte sie die Möglichkeit, die Umweltpolitik in Deutschland näher kennenzulernen und sie mit der in Rumänien zu vergleichen. Tiefere Einblicke in die Umweltpolitik haben Ihr die Teilnahme an den Sitzungen des Umweltausschusses, des AG Umwelt sowie des Arbeitskreis II der GRÜNEN Bundestagsfraktion ermöglicht, die sie immer gerne und mit großem Interesse besucht hat. Dazu hat Raluca auch verschiedenen Anhörung...
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03.07.2018
Rede zum Bundeshaushalt 2018
Geld ist ein Steuerungsinstrument. Daher ist es umso wichtiger es im Haushalt für die gute Sache einzusetzen. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung zu einem nachhaltigen Handeln verpflichtet. Doch an vielen Stellen bildet sich dies überhaupt nicht im Bundeshaushalt ab. Zum Beispiel ist es absurd, dass die Bundesregierung nur 5 Millionen Euro zum Insektenschutz ausgibt – aber gleichzeitig eine Landwirtschaft mit 40 Milliarden Euro gefördert wird, die genau entgegengesetzt wirkt. Hier geht zu meiner Rede in voller Länge.
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03.07.2018
Plastiktütenflut bekämpfen!
Plastic Bag Free Day
Plastiktütenflut bekämpfen! Zum heutigen internationalen „Plastic Bag Free Day" erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Von einem Alltag ohne Plastiktüten sind wir in Deutschland weit entfernt. Der Verbrauch hat sich in den letzten Jahren mehr als halbiert, aber noch immer kommen jährlich 2,4 Milliarden Plastiktüten in den Umlauf. Das ist schlicht zu viel. Freiwillige Selbstverpflichtungen von Industrie und Handel reichen längst nicht mehr aus, um die weltweit wachsende Plastikflut einzudämmen. Die Bundesregierung muss endlich einen verbindlichen Rahmen schaffen,...
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12.06.2018
Kompost ist voller Mikroplastik
Grenzwerte erlauben jährlich 122 Millionen Plastiktüten
Lebensmittelabfälle werden zu Kompost für Äcker und Gärten. Doch mit dem Biomüll aus Haushalten und Gewerbe kommen winzige Kunststoffteilchen in die Umwelt - und zwar große Mengen. Nach Berechnungen aus unserem Büro entspricht die jährliche Menge rund 122 Millionen Plastiktüten.  Dazu erklärt Bettina Hoffmann: „Es ist ein Skandal, welch riesige Mengen an Mikroplastik über den Kompost ganz legal auf unseren Böden entsorgt werden darf.Die bestehenden Grenzwerte für Fremdstoffe in Kompost sind viel zu lax. Die Bundesregierung darf sich nicht länger hinter Prüfaufträgen und ...
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28.05.2018
Schluss mit Wegwerfplastik!
Aber Verbote von Plastikstrohhalmen oder Wegwerfgeschirr allein packen das Problem nicht an der Wurzel.
Zum Vorschlag der EU-Kommission zum Verbot einzelner Einwegprodukte aus Plastik, erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die EU-Kommission hat die Zeichen der Zeit erkannt und will die wachsende Plastikflut in Europa eindämmen. Es ist bezeichnend, dass eine Initiative zur Reduzierung unseres Plastikabfalls nicht aus Berlin sondern aus Brüssel kommt. Das verstärkt den Druck auf die Bundesregierung endlich zu handeln. In keinem EU-Land fällt so viel Verpackungsmüll an wie in Deutschland. Statt sich weiter auf der vermeintlichen Vorreiterrolle des Recyclingweltmeisters ...
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16.05.2018
Gewässer jetzt schützen
Von der neuen Bundesregierung braucht es mehr Raum für Flüsse statt leerer Versprechen.
Zum vom BUND veröffentlichten Gewässerreport und Start ihrer Kampagne "Rette unser Wasser" erklärt Bettina Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin: Studie um Studie zeigt, unseren Flüssen und Seen geht es schlecht, dabei ist Wasser die Quelle des Lebens und Flüsse sind die Lebensadern unserer Landschaft. Dieser Report zeigt das Ausmaß der Probleme deutlich auf: Unsere Flüsse leiden unter der Vergüllung und Ackergiften aus der Landwirtschaft, sie leiden an Um- und Ausbauten. Frei fließende Flüsse in Deutschland sind eine große Seltenheit geworden. Dabei steht ihre Bedeutung außer Frag...
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12.04.2018
Besuch der Bio-Imkerei „Meisterhonig“ in Witzenhausen
Betriebsrundgang, Honigverkostung und Diskussion zum Bienen- und Insektenschutz
Dr. Bettina Hoffmann zur Diskussion im Werra-Meißner-Kreis: „Die Vielfalt der Bienen-, Wildbienen- und Hummelarten ist für unsere biologische Vielfalt unbedingt zu bewahren. Die Kampagne "Bienenfreundliches Hessen" setzt hier wichtige Impulse. Wichtig ist auf EU-Ebene ein umfassendes Verbot von Glyphosat und Insektengiften. Nur so können wir Bienen und Schmetterlinge schützen. Die Bundesregierung hat dieses Problem lange ignoriert, dann hat Ex-Landwirtschaftsminister Schmidt die Situation noch verschlimmert und in Brüssel für eine weitere Zulassung des Pflanzengiftes Glyphosat gestimmt...
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05.04.2018
93% der Flüsse in keinem guten ökologischen Zustand
„Flüsse sind Lebensadern unserer Landschaft und Schwerpunkt des Artenreichtums. Doch die biologische Vielfalt und das Ökosystem Fluss sind akut bedroht, das zeigt die Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion eindrücklich. Begradigte, verengte und vertiefte Flüsse voller Ackergifte und Dünger aus der Landwirtschaft bieten vielen Tieren und Pflanzen keinen mehr Lebensraum. Es ist alarmierend, dass 93% der Flüsse sind in keinem guten ökologischen Zustand sind. In diesen Flussabschnitten können die ursprünglich vorkommenden Fische und Wasserpflanzen nicht mehr leben. Und von den 74...
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21.03.2018
Weltwassertag 2018
Medikamente, Nitrat und Plastik haben in unserem Wasser nichts verloren
Zum Weltwassertag erklärt Bettina Hoffmann: Der Weltwassertag ruft uns zu einem sorgsamen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser auf. Sauberes Wasser ist unersetzlich für unsere Gesundheit und eine intakte Umwelt. Das diesjährige Motto "Nature for Water" weist darauf hin, dass ein gesundes Ökosystem für gutes Leben mit unseren Wasserressourcen unverzichtbar ist. Natürliche Auenlandschaften schützen uns vor Hochwasser und sind Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Unversiegelte und gesunde Böden sorgen dafür, dass Wasser auf dem Weg in den Grund gefiltert wird. Doch das Wasser ...
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19.03.2018
Damit uns das Baden nicht krank macht
Interview mit dem Global-Magazin
Dem Global-Magazin habe ich folgendes Interview zum Thema "Multiresistente Keime in Flüssen und Badeseen" gegeben.  Bislang galt, deutsche Gewässer sind eigentlich sauber: Wie konkret ist die Gefahr, dass ich im kommenden Sommer beim Baden in einem Fluss oder See in Deutschland wirklich erkranke? Als gesunder Erwachsener müssen Sie sich nicht allzu sehr zu fürchten. Dennoch darf man die Funde dieser Keime nicht verharmlosen. Insbesondere für Menschen mit einem schwachen Immunsystem oder offenen Wunden ist die Gefahr einer Infektion jedoch gegeben. Im letzten Sommer gab es in Frankfur...
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19.03.2018
Mikroplastik in Flüssen
Weniger Plastik und Alternativen zum Plastik müssen das Ziel sein
Zu der länderübergreifenden Pilotstudie unter Beteiligung des hessischen Landesumweltamts zur Belastung von Gewässern mit Mikroplastik erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Mikroplastik in unserer Umwelt ist ein riesengroßes Problem. Dies zeigt einmal mehr die Studie, an dem sich auch das hessische Landesumweltamt beteiligt hat. Mikroplastik kommt von fast überall her: Aus Reifen, aus Kleidern, aus Verpackungen und aus Kosmetika. Es ist an der Zeit, den Eintrag von Plastik ins Wasser an der Quelle zu bekämpfen. Weniger Plastik und Alternativen zum Plastik müssen das...
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09.03.2018
Vermehrt Funde multiresistenter Keime in Badegewässern
Bundesregierung handelt naiv und fahrlässig
In Gewässern in Niedersachsen haben Forscher multiresistente Bakterien nachgewiesen, auch in Badeseen. Nach Einschätzung der Bundesregierung kann eine Übertragung auf Schwimmer nicht ausgeschlossen werden.Dazu erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:„Es ist unglaublich, wie naiv und fahrlässig die Bundesregierung mit der Gefahr multiresistenter Keime in Badegewässern umgeht.Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen - das scheint das Motto zu sein, wenn es darum geht Badegäste vor gefährlichen Keimen zu bewahren.Weder Bund noch Länder scheinen derzeit genau zu wissen,...
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08.03.2018
Stickoxide führen zu Erkrankung und Todesfällen
Studie des Umweltbundesamts zu Stickoxiden in der Luft
Zur Studie des Umweltbundesamts zu den dramatischen Gesundheitsauswirkungen von Stickoxiden erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:„Die Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass Stickoxide in unserer Luft eine sehr ernstzunehmende Bedrohung sind. Stickoxide aus Dieselabgasen können töten, indem sie schwere Erkrankungen an Herz, Kreislauf und Atemwegen sowie Schlaganfälle auslösen.Besonders beunruhigt, dass auch niedrigere Stickstoff-Konzentrationen wie sie im ländlichen Hessen typisch sind, eine tödliche Gefahr für Menschen sein können.Mit ihrer Blockade gegenüber de...
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07.02.2018
Multiresistente Keime und Co.
Wasser darf kein gesundheitsschädlicher Cocktail sein
Zu den Funden von multiresistenten Keimen in Flüssen und Seen erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Unser Trinkwasser darf kein Cocktail aus resistenten Keimen, Pestizidrückständen, Nitrat und Medikamenten sein. Doch die Realität sieht offenbar teilweise anders aus. Wasser ist unser Lebenselixier, aber seit Jahren steigt die Belastung mit Keimen und Arzneimitteln und Chemikalien mit möglicher Umweltrelevanz. Bisher macht die Bundesregierung zu wenig, um unser Wasser zu schützen. Sie muss dafür sorgen, dass der Einsatz von Antibiotika in der intensiven Tierhalt...
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22.01.2018
Stickoxide lösen offenbar schwere Erkrankungen aus
Studie des Umweltbundesamts steht kurz vor Veröffentlichung
Zum verschobenen Urteil zu Diesel-Fahrverboten und der gestern publik gewordenen UBA-Studie zu tausenden vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN: "Die Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass Stickoxide in unserer Luft eine sehr ernstzunehmende Bedrohung sind. Stickoxide aus Dieselabgasen können töten, indem sie schwere Erkrankungen an Herz, Kreislauf und Atemwegen sowie Schlaganfälle auslösen. Besonders beunruhigt, dass Stickoxide nicht nur ein Problem in Innenstädten sind. Auch ni...
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