Aktuelles

Thema: Umweltgesundheit

24.11.2021
Koalitionsvertrag
Fortschritt für Umweltschutz
Zum Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und FDP erklärt Dr. Bettina Hoffmann MdB: „Dieser Koalitionsvertrag ist nicht nur ein echter Fortschritt fürs Klima, sondern auch für den Schutz der Umwelt. Als Teil des Verhandlungsteams Umwelt und Naturschutz blicke ich auf harte Verhandlungen zurück, die sich aber im Ergebnis gelohnt haben. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik denkt die Bundesregierung Klima- und Ressourcenpolitik konsequent zusammen. Unser Land setzt sich erstmals klare Ziele für die Reduktion des Ressourcenverbrauchs. Mit gesetzlichem Abfallvermeid...
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22.09.2021
Saubere Luft
WHO-Leitlinien jetzt umsetzen, Gesundheit und Klima schützen
Zur Aktualisierung der Leitlinien für Luftschadstoffe durch die Weltgesundheitsorganisation erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: „Mehr Einsatz für saubere Luft hilft unserer Gesundheit und dem Klima gleichermaßen. Wir müssen die neuen Erkenntnisse der Weltgesundheitsorganisation zur schädlichen Wirkung von Luftschadstoffen ernst nehmen. Dazu zählt, dass wir die neuen Leitlinien in Deutschland und Europa konsequent umsetzen. In Deutschland besteht akuter Handlungsbedarf. Luftverschmutzung ist weiterhin das umweltbedingte Gesundheitsrisiko Nu...
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10.09.2021
Klimaschutz ist Gesundheitsschutz
"Gegen die Klimakrise gibt es keinen Impfstoff"
Ob wir gesund oder krank sind, hängt nicht nur von unserer Lebensweise ab, sondern entscheidend auch vom Klima: Wir brauchen sauberes Wasser, gute Luft, erträgliche Temperaturen und gutes Essen. Gemeinsam mit Katrin Göring-Eckart zeigt Bettina Hoffmann konkrete Maßnahmen in diesen vier Handlungsfeldern auf. Allein 2018 sind über 20.000 Menschen in Deutschland an Hitze gestorben. Auch Stürme, Dürren, Waldbrände oder Starkregen und Überschwemmungen gehören zu den unmittelbar zu erwartenden Folgen einer ungebremsten Klimakrise. Die vielen Verletzten, Toten und traumatisierten Menschen a...
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07.07.2021
Gefährlicher Elektroschrott
Viele Chemikalien können Krebs, Diabetes oder Allergien verursachen
Zum WHO-Bericht über gesundheitlichen Folgen durch Chemikalien aus Elektroschrott erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Die Bundesregierung kapituliert vor dem illegalen Export von giftigem Elektroschrott aus Deutschland. Damit gefährdet sie die Gesundheit von Menschen weltweit. Viele dieser Stoffe können Krebs, Diabetes, ungewollte Kinderlosigkeit oder Allergien verursachen. Besonders betroffen sind Kinder und Frauen in Staaten des globalen Südens, in denen illegaler Elektroschrott aus Deutschland und Europa ohne Schutzmaßnahmen deponiert und verwertet wird. Wi...
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08.06.2021
Klimaschutz ist Gesundheitsschutz
neuer Report der AOK
Zum Versorgungs-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK erklären Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Gesundheitsförderung, und Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit: Mehrere Tausend Menschen sind in den letzten Sommern an den Folgen der Hitze gestorben. Allergiker*innen leiden, weil Haseln, Birken und Gräser immer länger blühen. Wenn wir Kohle und Diesel verbrennen, heizt das nicht nur das Klima auf, sondern verschmutzt auch unsere Atemluft.  Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Wir setzen uns dafür ein, endlich den Ball aus der Wissenschaft aufzunehmen u...
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03.06.2021
EuGH-Urteil zu Stickoxiden
eine Klatsche für die Bundesregierung
Zum Urteil des EuGH zu Stickoxiden erklären Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Das EuGH-Urteil ist die nächste Klatsche für die Bundesregierung. Das Gericht dokumentiert das jahrelange Versagen, die Bevölkerung ausreichend vor Abgasen zu schützen. Die CSU-Verkehrsminister wussten, dass billige und nicht funktionierende Abgastechnik verbaut wird und haben Gesundheitsgefahren für die Menschen in den Innenstädten billigend in Kauf genommen. Gesetzliche Vorgaben spielten für die Minister offenbar keine Rolle. B...
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30.04.2021
Globale Chemikalienpolitik
Umfassendes Chemie-Abkommen nötig
Die Weltgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, dass die negativen Auswirkungen von Herstellung und Verwendung von Chemikalien auf Mensch und Umwelt minimiert werden sollen. Ein Instrument dafür ist der Strategische Ansatz für das Internationale Chemikalienmanagement (SAICM). In SAICM werden insbesondere Problemfelder behandelt, die bisher weltweit ungenügend reguliert sind (sog. Emerging Policy Issues und Issues of Concern). Diese umfassen zum Beispiel Blei in Farben, Chemikalien in Produkten, gefährliche Substanzen im Lebenszyklus von elektrischen und elektronischen Produkten, Nanotechno...
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22.03.2021
Mikroplastik in Kosmetika
Verbot ist überfällig
Drei Viertel der von Greenpeace untersuchten Kosmetika sind mit Plastik belastet. 502 von 664 untersuchten Produkten enthalten trotz einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Firmen zum Verzicht auf Plastik weiterhin Kunststoffe. Greenpeace überprüfte dafür die Angaben von elf Marken auf 523 Plastikarten. Dazu erklärt Bettina Hoffmann: "Der Politikansatz der Bundesregierung ist gescheitert, beim Schutz von Umwelt und Gesundheit nur auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie zu setzen. Die Bundesregierung darf nicht auf Regelungen der EU warten, sondern muss jetzt handeln: Ü...
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16.02.2021
Luftqualität in Städten
Noch kein Grund zum Jubeln
Zur Luftqualität in Deutschland erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Luftqualität hält in den meisten deutschen Städten endlich die gesetzlichen Vorgaben ein. Das hätte allerdings schon vor zwölf Jahren passieren müssen. Doch auch jetzt gibt es keinen Grund zum Jubeln, denn Deutschland fehlt es weiterhin an einer konsistenten Strategie für saubere Luft. Luftschadstoffe wie Stickoxide gehören in Deutschland zu den zehn größten Risiken für tödliche Krankheiten und sind damit in einer Liga wie Rauchen, Bluthochdruck oder ungesunde Ernährung. Insgesamt ko...
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29.01.2021
Quecksilber-Emissionen senken!
Rede zur Novelle der Bundesimmissionsschutzverordnung
Kohlekraftwerke stoßen jede Minute giftige Schadstoffe wie Quecksilber aus. Die Bundesregierung will die Grenzwerte aber nicht ausreichend verschärfen und die Kohlelobby schonen. Das ist gesundheits- und umweltpolitisch grob fahrlässig. Hier Auszüge aus dem Redetext: Schadstoffe in der Luft machen krank. Das gilt besonders für Quecksilber, das unsere Kohlekraftwerke seit Jahrzehnten in die Luft pusten. Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall. In der Umwelt breitet es sich über Luft und Wasser überall aus. Praktisch alle Flüsse in Deutschland sind daher in einem schlechten chemisc...
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19.01.2021
Kandidatur Platz 1
Umweltpolitik gehört in diesen Zeiten ganz nach vorne!
Ich bewerbe mich um Platz 1 der hessischen Liste für den Bundestag. In diesen Zeiten, in denen es so darauf ankommt, gehört Umweltpolitik ganz nach vorne! Ich möchte auf meine drei erfolgreichen Jahre im Bundestag aufbauen und die Themen Klima- Umwelt- und Naturschutz, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft weiter voran bringen. Das bin ich Ich brenne für die Ökologie. Seit 2017 bin ich Bundestagsabgeordnete und habe mir in kürzester Zeit einen Namen gemacht als umweltpolitische Sprecherin, als Sprecherin für Umweltgesundheit und Obfrau im parlamentarischen Beirat für Nachh...
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19.01.2021
Volkskrankheit Allergien
Online-Talk mit dem Kreisverband Wetterau
Allergien haben den Rang einer „Volkskrankheit" erreicht. Heute sind 30 % der Bevölkerung von Allergien wie Pollenallergien, allergischem Asthma, Lebensmittel- oder Kontaktallergien betroffen. Trotzdem wird die Bedeutung von Allergien im Gesundheitswesen und als volkswirtschaftliche Belastung unterschätzt. Die Wetterauer Grünen laden am Freitag, 22. Januar 2021 um 18:30 zu einem digitalen Vortrag ein. Bettina Hoffmann setzt sich für ein bundesweites Aktionsprogramm Allergien ein, das auf eine bessere Prävention und Versorgung von Allergikerinnen und Allergikern abzielt. Ihr Vortrag...
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12.01.2021
Kein Persilschein für Kohlekraftwerke
Strengere Grenzwerte für Quecksilber und Co. nötig
Stein- und Braunkohlekraftwerke hierzulande gehören zu den größten Umweltverschmutzern in Europa. Keine andere Art der Energieerzeugung ist so schädlich für das Klima. Auch uns Menschen machen Kohlekraftwerke krank. Stunde um Stunde pusten sie gesundheitsschädliche Schadstoffe wie Quecksilber, Stickoxide und Feinstaub in die Luft. Geht es nach der Bundesregierung, wird sich bis 2038 daran nicht viel ändern. Erst dann soll das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen. Im Dezember hat die Bundesregierung den Entwurf einer Verordnung beschlossen, um neue EU-Vorgaben zu Schadstoffemissionen umz...
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18.12.2020
Urteil: Schlechte Luft macht krank
Bundesregierung muss weiterhin mehr für den Schutz der Gesundheit tun.
In London ist die die neunjährige Ella in London an „Atemversagen" gestorben, seit dem sucht ihre Mutter nach dem wahren Auslöser. Ein Londoner Gericht hat nun bestätigt, dass Luftverschmutzung eine Todesursache war. Dazu erklärt Bettina Hoffmann: "Es ist eine große Errungenschaft, dass in der EU alle Menschen das Recht haben, saubere und gesunde Luft zu atmen. Jeder einzelne kann dieses Recht auch einklagen und juristisch durchsetzen, dass Kommunen und Länder mehr für den Schutz der Atemluft tun. Die Bundesregierung schützt die Bevölkerung nicht ausreichend vor Luftverschmutzung. M...
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02.12.2020
Schmutzige Kohlekraftwerke
Bundesregierung vernachlässigt Gesundheitsschutz
Zu den im Bundeskabinett beschlossenen Grenzwerten für Luftschadstoffe aus Kohlekraftwerken (13. BImSchV) erklären Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit und Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Mit dem Ausstoß von umwelt- und gesundheitsschädlichen Luftschadstoffen gehören deutsche Stein- und Braunkohlekraftwerke zu den größten Umweltverschmutzern in Europa. Die Bundesregierung will daran nichts ändern und stellt einmal mehr die Interessen der Kraftwerksbetreiber über den Gesundheitsschutz. Mit den jetzt geplanten Grenzwerte...
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30.11.2020
Fachgespräch Allergien
Sachverständige fordern bessere Aufklärung und Prävention
Auf Initiative der Grünen Bundestagsfraktion hat der Gesundheitsausschusses eine Anhörung zum Thema Allergien durchgeführt, bei der auch der Antrag „Die hohe individuelle und gesellschaftliche Belastung durch Allergien mit einem Aktionsprogramm reduzieren und die Versorgungssituation der Allergikerinnen und Allergiker verbessern" beraten wurde. Allergien haben den Rang einer Volkskrankheit erreicht. Heute sind 30 Prozent der Bevölkerung von Allergien, Neurodermitis, allergischem Asthma, Lebensmittel- oder Pollenallergien betroffen. Damit verbunden sind ein hoher Leidensdruck für die Bet...
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27.11.2020
Ich will den Wandel!
Meine Kandidatur für den Bundestag
Wir stehen in Deutschland vor einer Schicksalswahl in einer bewegten Zeit. Ein Weiter-So ist undenkbar. Wir GRÜNE wissen: Nur Veränderung schafft Sicherheit. Wir wollen den Wandel für alle. Wir wollen eine sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft, die nachhaltige Produktions- und Lebensweisen mit sozialer Sicherheit verknüpft und im Einklang mit Natur und Umwelt steht. Dafür brauchen wir eine klare Mehrheit bei der nächsten Bundestagswahl. Die Menschheit steckt in einer tiefen Nachhaltigkeitskrise. Die Erde ist am Limit. Klimakrise, Artensterben und Plastikvermüllung sind...
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24.11.2020
Luftschadstoffe machen krank
brauchen umfangreiche Strategie für saubere Luft
Zum Bericht der Europäischen Umweltagentur zum Thema Luftverschmutzung erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Luftschadstoffe machen krank. Der Schutz unserer Atemluft ist wichtig, um die Gesundheit von Millionen Menschen zu schützen, die besonders empfindlich für Luftverschmutzung sind. Dazu gehören etwa Menschen mit Vorerkrankungen an den Atemwegen, Asthmatiker*innen, Schwangere, ältere Menschen und Kinder. Die Bundesregierung tut bislang zu wenig, um vor allem diese Menschen vor schlechter Luft zu schützen. Die Feinstaub-Grenzwerte in Deutschland sind nur halb so st...
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16.11.2020
Allergene Chemikalien
alle Kinder mehrfach belastet
Alle Kinder und Jugendlichen sind mehrfach mit Kontaktallergenen belastet - das geht aus der Antwort auf die Kleine Anfrage "Belastung von Kindern und Jugendlichen mit allergieauslösenden Chemikalien" hervor, die Dr. Bettina Hoffmann an die Bundesregierung gestellt hat. In der GerES-V-Studie des Umweltbundesamts wurde der Urin von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 3 und 17 Jahren auf Abbauprodukte von 21 Allergenen oder Chemikalien getestet, die in Verdacht stehen, eine allergene Wirkung zu zeigen. Für zwölf dieser Kontaktallergene stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort a...
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12.11.2020
Aktionsprogramm Allergien
Lebensqualität verbessern!
Allergien haben den Rang einer Volkskrankheit erreicht: Etwa 30 Prozent der Bevölkerung leiden an Allergien wie allergischem Asthma, Lebensmittel-, Kontakt- oder Pollenallergien. Millionen von Menschen sind deshalb nicht nur im Alltag eingeschränkt, sondern auch im Berufsleben. Allergien sind auch ein wirtschaftliches Problem. Wir Grüne im Bundestag setzen uns für eine bessere Prävention und Versorgung von Allergikerinnen und Allergikern ein und haben dies zum Thema im Bundestag gemacht. Hoher Leidensdruck und eingeschränkte Lebensqualität Es ist absehbar, dass die Verbreitung allergisc...
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02.11.2020
Aktionswochen Allergien
Jetzt anmelden für drei Online-Diskussionen!
Allergien haben den Rang einer Volkskrankheit erreicht: Etwa 30 Prozent der Bevölkerung leiden an Allergien wie allergischem Asthma, Lebensmittel- oder Pollenallergien. Millionen von Menschen sind deshalb nicht nur im Alltag eingeschränkt, sondern auch im Berufsleben. Allergien sind deshalb auch ein wirtschaftliches Problem. In Zukunft könnte das Risiko für Allergien noch zunehmen, etwa weil die Klimaerhitzung für längere Pollenflugzeiten sorgt. Allergien sind kein Problem, das die Betroffenen alleine zu lösen haben. Wir brauchen eine Politik, die sich eine gute Lebensqualität von Alle...
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28.10.2020
Giftfreie Umwelt
Kinderrecht
Zur Studie "Die stille Pandemie - Umweltgifte schädigen Kinder" durch terre des hommes erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: Kinder haben das Recht, in einer sauberen Umwelt aufzuwachsen. Kein Kind darf durch schlechte Luft oder Giftstoffe in Alltagsprodukten wie Spielzeug oder Kochgeschirr vergiftet werden. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Bei ihnen wirken sich gleiche Mengen, die sie aufnehmen, auf Grund des geringen Körpergewichts besonders stark aus. Ihre gesamte Entwicklung wird jetzt und für die Zukunft beeinflusst. Für eine zunehmen...
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07.10.2020
Schadstoffe in Lebensmittelverpackungen
Ausschluss bei Verdacht nötig
Zur heute veröffentlichten Forderung der Bundeszentrale Verbraucherschutz nach einem umfassenden Verbot für Schadstoffe in Lebensmittelverpackungen erklären Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit und Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik: "In Lebensmittelverpackungen haben Schadstoffe nichts zu suchen. Der kleinste Risikoverdacht muss zu einem unverzüglichen Bann führen. Für einige Stoffe gibt es inzwischen so viele Belege auf schädliche Wirkungen, dass die Bundesregierung ein sofortiges nationales Verbot erlassen muss. Dies gilt etwa für PFC-Chemikalien od...
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23.09.2020
Klimakrise verschärft Allergien
Anlässlich des 15. Deutschen Allergiekongresses, welcher am 24. September beginnt, zeigt sich Dr. Bettina Hoffmann MdB besorgt über das Ausmaß der Allergieverbreitung in Deutschland: „Ein Thema des diesjährigen Kongresses ist Planetary Health und Klimawandel. Die fortschreitende Klimaerhitzung sowie die Schadstoffbelastung der Luft haben einen Einfluss auf den Verlauf der allergischen Erkrankungen bei Betroffenen von Heuschnupfen, COPD und Asthma. Milde Winter und höhere Temperaturen führen dazu, dass bestimmte Bäume und Gräser länger blühen und höhere Mengen an Pollen freisetzen....
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08.09.2020
Umweltschutz ist Gesundheitsschutz
Es gibt kein gesundes Leben auf einem kranken Planeten, das zeigt ein Bericht der EU-Umweltagentur
Zum heute veröffentlichten Bericht der Europäischen Umweltagentur „Gesunde Umwelt, gesundes Leben: wie die Umwelt die Gesundheit und das Wohlbefinden in Europa beeinflusst" erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit und Umweltpolitik: „Es gibt kein gesundes Leben auf einem kranken Planeten. Diesen Zusammenhang untermauert der umfangreiche Bericht der Europäischen Umweltagentur. Der Bericht zeigt eindrücklich: Wenn wir unseren Planeten schützen, tun wir viel für unsere Gesundheit, verhindern Krankheiten und frühzeitige Todesfälle. Die Europäische Umweltagentur mach...
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19.08.2020
Mikroplastik in Meeresfrüchten
Je mehr Studien zu Mikroplastik erscheinen, desto beunruhigender werden die Nachrichten.
Zur Berichterstattung über zwei neuen Studien zu Mikroplastik im Atlantik und zu Mikroplastik in Meeresfrüchten erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: Je mehr Studien zu Mikroplastik erscheinen, desto beunruhigender werden die Nachrichten. Die vom National Oceanography Centre in Southampton errechnete Zahl von 17 bis 47 Millionen Tonnen Mikroplastik im Atlantik allein durch die drei häufigsten Plastikarten übertrifft alle bisherigen Schätzungen. Eine zweite Studie der University of Queensland in Australien verdeutlicht: Mikroplastik aus dem Meer...
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17.06.2020
Anhörung zu hormonstörenden Chemikalien
Deutschland braucht einen nationalen Aktionsplan, um seine Bevölkerung zu schützen
Zur heutigen Anhörung des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags zum Antrag "Belastung durch hormonstörende Chemikalien beenden" der Bundestagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: „Deutschland braucht einen nationalen Aktionsplan, um seine Bevölkerung von hormonstörenden Chemikalien zu schützen. Dies ist das Ergebnis einer Experten-Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags. Die dramatischen Auswirkungen von hormonstörenden Stoffen auf Mensch und Umwelt sind hinreichend bekannt. Ihre Verharmlosung ...
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29.05.2020
Rede Wasserhaushaltsgesetz
Bundesregierung löst Nitrat-Problem nicht
Die Koalition hat im Bundestag ihren Gesetzentwurf zur Novelle des Wasserhaushaltsgesetz zur Abstimmung gestellt. Hier die Rede von Bettina Hoffmann zu diesem Tagesordnungspunkt: Deutschland hat ein Nitrat-Problem: An jeder fünften Grundwasser-Messstelle wird der Grenzwert überschritten. Mit der Novelle der Düngeverordnung und des Wasserhaushaltsgesetzes werden jetzt trotzdem leider nur die Minimalforderungen der EU-Kommission umgesetzt. Es waren dabei nicht die Sorgen um sauberes Trinkwasser, es waren erst massivste Strafandrohungen von über 800.000 Euro pro Tag, die der Regierung klar ge...
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26.05.2020
Konjunkturspritzen in der Coronakrise
Wir brauchen eine doppelte Rendite!
Das Auftreten des Menschen auf der Erde und seine Herrschaft über die Natur haben eine erdgeschichtliche Dimension angenommen. Wissenschaftler sprechen daher vom Anthropozän – dem Menschenzeitalter. Es ist von einem Handeln geprägt, das zu einer Überschreitung der planetaren Grenzen geführt hat. Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung und auch die Corona-Pandemie sind Symptome einer Nachhaltigkeitskrise, mit der sich die Menschheit selbst – ihren Lebensraum, ihre Ernährung und ihre Gesundheit – in Frage stellt. Die Corona-Pandemie zeigt, was alles nötig ist, um eine existen...
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06.05.2020
Kleine Anfrage zu Mobilfunkstrahlung
Studienlage ist umfangreich, aber es bestehen Lücken
Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage "Auswirkungen von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung auf die menschliche Gesundheit und Umwelt" erklären Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit und Margit Stumpp, Sprecherin für Medienpolitik und Expertin für digitale Infrastruktur: "Die Antwort der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage zu den Auswirkungen von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung auf die menschliche Gesundheit und Umwelt zeigt, dass zu vielen postulierten Wirkmechanismen eine umfangreiche Studienlage vorhanden ist....
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25.03.2020
Corona im Bundestag
Das Parlament ist auch in der Krise handlungsfähig
Heute wurde heute im Bundestag ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie nach sehr kurzer Beratungsdauer verabschiedet. Dazu erklärt Bettina Hoffmann: "In großer Einigkeit haben wir Abgeordnete darüber entschieden und damit eindeutig signalisiert, dass Regierung und Parlament auch in der Krise handlungsfähig sind und demokratische Abläufe sichergestellt werden. Das zweite Signal ist, dass umfangreiche Hilfen für die Bürger*innen und die Wirtschaft gegeben werden. Es ist nicht alles ideal an diesen Beschlüssen und sie geben den heutigen Stand wieder. In den ...
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25.03.2020
Allergien und Corona
Aktuell treffen Ausbreitung des Coronavirus und Pollenblüte zusammen
Allergische Erkrankungen gehören in Deutschland zu den häufigsten und dennoch unterschätzten Krankheiten überhaupt. Damit verbunden sind ein hoher Leidensdruck für die Betroffenen und Familien sowie hohe gesellschaftliche Kosten, die durch diese Erkrankungen hervorgerufen werden. Allergien haben den Rang einer Volkskrankheit erreicht. Der Anteil der Bevölkerung in Deutschland, welcher von mindestens einer Allergie betroffen ist, wird auf rund 20 bis 30 Prozent beziffert. Über die letzten Jahrzehnte haben Allergien in der Bevölkerung deutlich zugenommen. Umweltfaktoren wie die Klimaerhi...
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06.03.2020
Rede: Grundwasserschutz
Wir haben kein Nitrat-Messproblem, sondern ein Handlungsproblem
Anlässlich des Antrags der FDP, in dem diese die Qualität der Grundwasser-Messungen in Bezug auf Nitrat in Frage stellen, hat Bettina Hoffmann folgende Rede im Bundestag gehalten. Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist völlig klar: Deutschland hat ein Nitrat-Problem. Das müssen wir dringend lösen. Der Antrag der FDP ist aber keine Lösung, er ist ein Ablenkungsmanöver. Sie ziehen in Zweifel, dass die knapp 700 Messstellen der EU-Umweltagentur verlässliche Ergebnisse bringen. Diese Kritik teile ich nicht. Aber selbst wenn: Wir haben in Deutschland ein zweites großes, amtliches Netz von ...
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16.01.2020
SWR2: Gefahr in Plastik und Kosmetik
Wenn Chemikalien wie Hormone wirken
Der SWR beschreibt es ganz passend: "Bei jedem Einkauf gibt es etwas gratis dazu, von dem wir nichts ahnen: Chemikalien, die unser Hormonsystem beeinflussen und uns krank machen können." Für einem ausführlichen Beitrag zum Thema Hormonstörende Chemikalien hat der SWR auch nach meiner Einschätzung gefragt. Das Hörfunk-Stück gibt es hier zum nachhören. Alle Vorschläge für einen Nationalen Aktionsplan für den Schutz vor Hormonstörenden Chemikalien gibt es hier in einem Antrag nachzulesen, den Bettina Hoffmann im Bundestag eingebracht hat.
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14.01.2020
Organspende muss Spende bleiben
Widerspruch ist keine Lösung
Viele Menschen müssen sehr lange auf ein Spendeorgan warten. Das ist oft mit großem Leid für sie und ihre Familien verbunden ist und es besteht ein breiter Konsens, dass dies ein untragbarer Zustand ist. Allerdings ist die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeschlagene Widerspruchsregelung, über die am Donnerstag im Bundestag abgestimmt wird, aus meiner Sicht der falsche Weg, um daran etwas zu ändern. Um die Anzahl der Organspenderinnen und Organspender zu erhöhen, sind das Vertrauen in die Organspende sowie gute Strukturen dafür entscheidend. In einer Anhörung des Gesundheits...
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05.01.2020
Antrag Elektroschrott
Unser Ziel: Wertstoffkreisläufe schließen
Von der Waschmaschine bis zum Smartphone kommen jedes Jahr immer mehr Elektronikgeräte auf den Markt. Allein 2017 wurden in Deutschland rund 2,1 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte in Verkehr gebracht. Das sind fast 30 Prozent mehr als noch 2007. Die Digitalisierung von immer mehr Lebensbereichen oder die zunehmende Elektrifizierung der Mobilität etwa durch E-Roller führen dazu, dass die Zahl elektrischer Geräte weiter steigt. Diese Trends bieten große ökologische Chancen, sie sind aber auch mit einem massiven Ressourcenverbrauch verbunden. Wenn Geräte schon nach kurzer Nutz...
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24.12.2019
Chemikalien in Kassenbons
BPA-Ersatzstoffe auch nicht unbedenklich
Ab dem 1.1.2020 tritt nicht nur eine Bonpflicht in Kraft, zusätzlich ist auch der Einsatz der hormonstörenden Chemikalie Bisphenol A als Farbentwickler in Bons verboten. Bettina Hoffmann hat dies als Anlass genommen, Deutschlands größte stationäre Einzelhändler zu fragen, ob sie in ihren Filialen ab dem 1. Januar 2020 darauf verzichten, jegliche phenolhaltige Kassenbons einzusetzen. Die Auswertung der Antworten hat ergeben, dass 18 Einzelhändler ab dem 1.1.2020 auf komplett phenolfreie Kassenbons setzen, das entspricht 75 Prozent der eingegangen Antworten. Ein Einzelhändler hat ge...
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28.11.2019
Chemie hat in Spielzeug nichts zu suchen
Zur heute veröffentlichten Studie des BUND und des Europäischen Umweltbüros (EEB) zu gefährlichen Chemikalien in Spielzeug erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Schädliche Chemikalien haben in Spielzeug nichts zu suchen. Doch allein in diesem Jahr wurden bereits 248 Spielzeugmodelle vom Markt genommen, die Hälfte davon, weil sie zu hohe Chemikalienwerte aufwiesen. Der Großteil dieser Spielzeuge wurde importiert. Die entdeckten giftigen Spielzeuge sind deshalb vermutlich nur die Spitze des Eisbergs, denn nur wenige Importprodukte werden überhaupt getestet. Eltern un...
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14.11.2019
Klimaschutz ist Gesundheitsschutz
Lancet-Report zeigt: Beim Schutz von Klima und Gesundheit gibt es viele Win-Win-Situationen
Zum heute vorgestellten Bericht des internationalen Klimaforschungsprojektes „The Lancet Countdown" zu Gesundheit und Klimawandel erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit: Der Bericht macht deutlich: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Beim Schutz von Klima und Gesundheit gibt es sehr viele Win-Win-Situationen. Autos mit E-Antrieb stoßen keine schädlichen Diesel-Abgase aus. Mehr Rad- und Fußverkehr sorgt für mehr Bewegung. Der Ausstieg aus der Kohlekraft sorgt für saubere Atemluft. Dass der Lancet Report heute prominent von Vertreterinnen und Vertretern der Bundesärzt...
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06.11.2019
Belastung durch hormonstörende Chemikalien beenden
Antrag: Wir brauchen einen Nationalen Aktionsplan zum Schutz vor hormonstörenden Chemikalien
Hormonstörende Chemikalien, so genannte endokrine Disruptoren greifen in das Hormonsystem von Menschen und Tieren ein. Die Stoffe können gesundheitsschädliche Effekte hervorrufen, indem sie wie körpereigene Hormone wirken oder deren Wirkung blockieren, und dadurch wichtige Abläufe im Körper zu früh, zu spät oder gar nicht ausgelöst werden. Die WHO spricht in einem Bericht von 2012 von einer globalen Gesundheitsbedrohung durch hormonstörende Chemikalien und schätzt die gesellschaftlichen Kosten der auf sie zurückzuführenden Krankheitslast in Europa auf 163 Mrd. Euro. Hormonstörend...
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02.10.2019
Klimaschutz in der Medikamentenversorgung
Welche Schritte in derApothekenbranche jetzt sinnvoll sind
Der Klimaschutz betrifft alle Wirtschaftssektoren, auch die Apotheken-Branche ist hier keine Ausnahme. In einem Interview mit der Deutschen Apotheker Zeitung gibt Bettina Hoffmann Aufkunft auf die Fragen, wie die Apotheken-Branche klimafreundlicher werden kann, welche neuen Regeln wir für den Versandhandel brauchen und warum die Präsenzapotheken unverzichtbar bleiben.    Frau Hoffmann, Sie sind in der AG Gesundheit der Grünen-Fraktion für Fragen rund um den Klimaschutz zuständig. Eine Grundsatzfrage: Sollte der Gesundheitsbereich nicht grundsätzlich ausgeklammert werden be...
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16.09.2019
Babys mit Handfehlbildungen: Genaue Aufklärung nötig
Die Gesundheitsressorts im Bund und in den Ländern müssen allen möglichen Ursachen sorgfältig nachgehen.
Zur aktuellen Berichterstattung über Geburten von Babys mit Handfehlbildungen erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit, und Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Gesundheitsförderung: "Die auffällige Häufung von Fehlbildungen an Neugeborenen muss genau aufgeklärt werden. Die Gesundheitsressorts im Bund und in den Ländern müssen allen möglichen Ursachen sorgfältig nachgehen. Dazu gehören auch mögliche Umwelteinflüsse, denen die Mütter während der Schwangerschaft ausgesetzt waren. Um für weitere Aufklärung zu sorgen, sollte bei Geburtskliniken in Deutschlan...
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16.09.2019
Klimakrise: Auch in Deutschland drohen Nutzungskonflikte ums Wasser
Kleine Anfrage "Mengenmäßiger Grundwasserzustand und Nutzungskonkurrenzen"
Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage "Mengenmäßiger Grundwasserzustand und Nutzungskonkurrenzen" von Bettina Hoffmann ergibt: Durch die Klimakrise drohen auch in Deutschland Nutzungskonflikte ums Wasser Im eigentlich wasserreichen Deutschland sind insgesamt 4 Prozent aller Grundwasserkörper in einem schlechten mengenmäßigen Zustand (Stand 2015). Das heißt, es bildet sich weniger Grundwasser neu als genutzt wird. Durch die Klimakrise und langanhaltende Dürreperioden mit nur geringen Niederschlagsmengen kann es in einigen Regionen Deutschlands zu dauerhaft sink...
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14.09.2019
Fast alle Kinder mit Weichmacher-Rückständen belastet
Wir brauchen ein strengeres Chemikalienrecht
Fast alle Kinder und Jugendlichen haben Abbauprodukte von Plastikinhaltsstoffen im Urin. Das antwortet die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bettina Hoffmann. Rückstände von Weichmachern und Bisphenol A wurden im Urin von 97 bis 100 Prozent der 2500 untersuchten Kinder und Jugendlichen gefunden. Die Daten stammen aus der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (GerES V), deren Ergebnisse die Bundesregierung bisher noch nicht vollständig veröffentlicht hat. Kinder höher belastet als Jugendliche Bei den meisten Inhaltsstoffen waren 3- bis 5-Jährige höh...
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10.09.2019
Arzneimittel im Wasser
unser Wasser darf kein Chemiecocktail werden
Für den Observer Gesundheit hat Bettina Hoffmann folgenden Beitrag zu Arzneimitteln in der Umwelt beigesteuert: Wasser ist unser Lebenselixier und wichtigstes Lebensmittel. In Deutschland scheint es selbstverständlich, dass sauberes Trinkwasser aus der Leitung kommt. Das Ist es aber nicht: Reste von Pestiziden, Düngemitteln und Tiermedikamenten aus der industriellen Landwirtschaft versickern von Ackerflächen ins Grundwasser. Über Abflüsse und Toiletten gelangen immer mehr Chemikalien in die Kanalisation, darunter zum Beispiel Reste von Shampoos, Haushaltsreinigern und Medikamenten. Ohne...
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04.09.2019
Alle Oberflächengewässer in schlechtem chemischen Zustand
Bundesregierung muss jetzt konkrete Strategie vorlegen, um die chemische Verschmutzung unserer Gewässer zu stoppen
100 Prozent der Oberflächengewässer in Deutschland befinden sich in einem schlechten chemischen Zustand. Das hat eine Kleine Anfrage ergeben, die Bettina Hoffmann an die Bundesregierung gestellt hat. Hauptgrund für den flächendeckend schlechten chemischen Zustand der Oberflächengewässer ist die starke Belastung mit Quecksilber über den zulässigen Umweltqualitätsnormen. Auch die Qualitätsnormen für langlebige Substanzen wie das als Flammschutzmittel genutzte bromierte Diphenylether (BDE) oder das Biozid Tributylzinn (TBT) werden fast flächendeckend überschritten. Im Sinne...
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26.08.2019
Alarmierende Funde von multiresistenten Keimen in hessischen Flüssen
Einsatz von Antibiotika in der deutschen Tierhaltung muss deutlich sinken
Zur Berichterstattung des Hessischen Rundfunks zum erneuten Fund von multiresistenten Keimen in Oberflächengewässern erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Die Funde von multiresistenten Keimen in hessischen Flüssen sind alarmierend. Die zunehmende Resistenzbildung gegen lebensrettende Antibiotika und die Verbreitung von multiresistenten Keimen in der Umwelt ist eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Wir brauchen dringend ein entschlosseneres Handeln, um die Verbreitung von multiresistenten Keimen einzudämmen. Im V...
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22.08.2019
WHO-Studie zu Mikroplastik im Trinkwasser
Bundesregierung muss Eintrag von Mikro- und Nanoplastik auf allen Eintragspfaden stoppen
Zur heutigen Berichterstattung über eine Studie der Weltgesundheitsorganisation zum Thema Mikroplastik im Trinkwasser erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: Ohne Zweifel landet zu viel Mikroplastik in der Umwelt. Jedes Jahr gelangen rund 330.000 Tonnen Mikroplastik in Böden und Gewässer. Auch wenn weiterhin konkrete Gesundheitsgefahren nicht nachgewiesen sind: Im Sinne des Vorsorgeprinzips muss die Bundesregierung jetzt wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Eintrag von Mikro- und Nanoplastik auf allen Eintragspfaden zu stoppen. Um mehr darüber zu erf...
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25.07.2019
Der Grüne Hitzeaktionsplan
zur Vermeidung hitzebedingter Gesundheitsschäden
Die Klimakrise ist eine Gefahr für die menschliche Gesundheit. 2018 gab es allein in Hessen und Berlin über 1000 hitzebedingte Sterbefälle. Durch die Klimakrise werden Hitzewellen immer häufiger. Auf die dadurch verursachten Gesundheitsschäden ist die Bundesregierung nur unzureichend vorbereitet. In einem Grünen Hitzeaktionsplan stellen wir zusammen, was passieren muss, um unsere Gesundheit vor Hitze zu schützen. Der Lancet Countdown, herausgegeben vom Ständigen Ausschuss der Ärzte der Europäischen Union, bezeichnet den Klimawandel als die größte Bedrohung für die Gesundheit im 21...
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26.06.2019
Keine Ausreden mehr für besseren Schutz der Stadtluft
EuGH urteilt zu Stickoxid-Grenzwerten
Bereits vereinzelte Überschreitungen von Grenzwerten verstoßen gegen EU-Recht, das urteilte der Europäische Gerichtshof. Entscheidend sind die Werte an individuellen Messstationen, nicht Mittelwerte. Das Urteil stärkt die bisherige Praxis, Fahrverbote in einem größeren Gebiet zu verhängen, auch wenn Grenzwerte nur an einer Stelle überschritten werden. 2018 wurden in 57 Städten gegen den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid verstoßen. Dem Urteil zufolge können Bürger bei Gericht überprüfen lassen, ob Messstationen richtig platziert sind. Die EU-Regelungen zur Luftqualität enthielte...
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