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Thema: Umweltgesundheit

28.11.2019
Schädliche Chemikalien haben in Spielzeug nichts zu suchen
Zur heute veröffentlichten Studie des BUND und des Europäischen Umweltbüros (EEB) zu gefährlichen Chemikalien in Spielzeug erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Schädliche Chemikalien haben in Spielzeug nichts zu suchen. Doch allein in diesem Jahr wurden bereits 248 Spielzeugmodelle vom Markt genommen, die Hälfte davon, weil sie zu hohe Chemikalienwerte aufwiesen. Der Großteil dieser Spielzeuge wurde importiert. Die entdeckten giftigen Spielzeuge sind deshalb vermutlich nur die Spitze des Eisbergs, denn nur wenige Importprodukte werden überhaupt getestet. Eltern un...
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14.11.2019
Lancet-Report: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz
Die derzeitigen Maßnahmen der Bundesregierung reichen nicht aus, um künftige Gesundheitsschäden durch die Klimakrise zu vermeiden.
Zur heutigen Berichterstattung über den Lancet-Countdown zu Gesundheit und Klimawandel erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz Zum heute vorgestellten Bericht des internationalen Klimaforschungsprojektes „The Lancet Countdown" zu Gesundheit und Klimawandel erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit: Der Bericht macht deutlich: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Beim Schutz von Klima und Gesundheit gibt es sehr viele Win-Win-Situationen. Autos mit E-Antrieb stoßen keine schädlichen Diesel-Abgase aus. Mehr Rad- und Fuß...
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06.11.2019
Antrag: Belastung durch hormonstörende Chemikalien beenden
Wir brauchen einen Nationalen Aktionsplan zum Schutz vor hormonstörenden Chemikalien
Hormonstörende Chemikalien, so genannte endokrine Disruptoren greifen in das Hormonsystem von Menschen und Tieren ein. Die Stoffe können gesundheitsschädliche Effekte hervorrufen, indem sie wie körpereigene Hormone wirken oder deren Wirkung blockieren, und dadurch wichtige Abläufe im Körper zu früh, zu spät oder gar nicht ausgelöst werden. Die WHO spricht in einem Bericht von 2012 von einer globalen Gesundheitsbedrohung durch hormonstörende Chemikalien und schätzt die gesellschaftlichen Kosten der auf sie zurückzuführenden Krankheitslast in Europa auf 163 Mrd. Euro. Hormonstörend...
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02.10.2019
Klimaschutz in der Medikamentenversorgung
Welche Schritte in derApothekenbranche jetzt sinnvoll sind
Der Klimaschutz betrifft alle Wirtschaftssektoren, auch die Apotheken-Branche ist hier keine Ausnahme. In einem Interview mit der Deutschen Apotheker Zeitung gibt Bettina Hoffmann Aufkunft auf die Fragen, wie die Apotheken-Branche klimafreundlicher werden kann, welche neuen Regeln wir für den Versandhandel brauchen und warum die Präsenzapotheken unverzichtbar bleiben.    Frau Hoffmann, Sie sind in der AG Gesundheit der Grünen-Fraktion für Fragen rund um den Klimaschutz zuständig. Eine Grundsatzfrage: Sollte der Gesundheitsbereich nicht grundsätzlich ausgeklammert werden be...
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16.09.2019
Babys mit Handfehlbildungen: Genaue Aufklärung nötig
Die Gesundheitsressorts im Bund und in den Ländern müssen allen möglichen Ursachen sorgfältig nachgehen.
Zur aktuellen Berichterstattung über Geburten von Babys mit Handfehlbildungen erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit, und Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Gesundheitsförderung: "Die auffällige Häufung von Fehlbildungen an Neugeborenen muss genau aufgeklärt werden. Die Gesundheitsressorts im Bund und in den Ländern müssen allen möglichen Ursachen sorgfältig nachgehen. Dazu gehören auch mögliche Umwelteinflüsse, denen die Mütter während der Schwangerschaft ausgesetzt waren. Um für weitere Aufklärung zu sorgen, sollte bei Geburtskliniken in Deutschlan...
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16.09.2019
Klimakrise: Auch in Deutschland drohen Nutzungskonflikte ums Wasser
Kleine Anfrage "Mengenmäßiger Grundwasserzustand und Nutzungskonkurrenzen"
Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage "Mengenmäßiger Grundwasserzustand und Nutzungskonkurrenzen" von Bettina Hoffmann ergibt: Durch die Klimakrise drohen auch in Deutschland Nutzungskonflikte ums Wasser Im eigentlich wasserreichen Deutschland sind insgesamt 4 Prozent aller Grundwasserkörper in einem schlechten mengenmäßigen Zustand (Stand 2015). Das heißt, es bildet sich weniger Grundwasser neu als genutzt wird. Durch die Klimakrise und langanhaltende Dürreperioden mit nur geringen Niederschlagsmengen kann es in einigen Regionen Deutschlands zu dauerhaft sink...
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14.09.2019
Fast alle Kinder mit Weichmacher-Rückständen belastet
Wir brauchen ein strengeres Chemikalienrecht
Fast alle Kinder und Jugendlichen haben Abbauprodukte von Plastikinhaltsstoffen im Urin. Das antwortet die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bettina Hoffmann. Rückstände von Weichmachern und Bisphenol A wurden im Urin von 97 bis 100 Prozent der 2500 untersuchten Kinder und Jugendlichen gefunden. Die Daten stammen aus der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (GerES V), deren Ergebnisse die Bundesregierung bisher noch nicht vollständig veröffentlicht hat. Kinder höher belastet als Jugendliche Bei den meisten Inhaltsstoffen waren 3- bis 5-Jährige höh...
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10.09.2019
Arzneimittel im Wasser
unser Wasser darf kein Chemiecocktail werden
Für den Observer Gesundheit hat Bettina Hoffmann folgenden Beitrag zu Arzneimitteln in der Umwelt beigesteuert: Wasser ist unser Lebenselixier und wichtigstes Lebensmittel. In Deutschland scheint es selbstverständlich, dass sauberes Trinkwasser aus der Leitung kommt. Das Ist es aber nicht: Reste von Pestiziden, Düngemitteln und Tiermedikamenten aus der industriellen Landwirtschaft versickern von Ackerflächen ins Grundwasser. Über Abflüsse und Toiletten gelangen immer mehr Chemikalien in die Kanalisation, darunter zum Beispiel Reste von Shampoos, Haushaltsreinigern und Medikamenten. Ohne...
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04.09.2019
Alle Oberflächengewässer in schlechtem chemischen Zustand
Bundesregierung muss jetzt konkrete Strategie vorlegen, um die chemische Verschmutzung unserer Gewässer zu stoppen
100 Prozent der Oberflächengewässer in Deutschland befinden sich in einem schlechten chemischen Zustand. Das hat eine Kleine Anfrage ergeben, die Bettina Hoffmann an die Bundesregierung gestellt hat. Hauptgrund für den flächendeckend schlechten chemischen Zustand der Oberflächengewässer ist die starke Belastung mit Quecksilber über den zulässigen Umweltqualitätsnormen. Auch die Qualitätsnormen für langlebige Substanzen wie das als Flammschutzmittel genutzte bromierte Diphenylether (BDE) oder das Biozid Tributylzinn (TBT) werden fast flächendeckend überschritten. Im Sinne...
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26.08.2019
Alarmierende Funde von multiresistenten Keimen in hessischen Flüssen
Einsatz von Antibiotika in der deutschen Tierhaltung muss deutlich sinken
Zur Berichterstattung des Hessischen Rundfunks zum erneuten Fund von multiresistenten Keimen in Oberflächengewässern erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Die Funde von multiresistenten Keimen in hessischen Flüssen sind alarmierend. Die zunehmende Resistenzbildung gegen lebensrettende Antibiotika und die Verbreitung von multiresistenten Keimen in der Umwelt ist eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Wir brauchen dringend ein entschlosseneres Handeln, um die Verbreitung von multiresistenten Keimen einzudämmen. Im V...
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22.08.2019
WHO-Studie zu Mikroplastik im Trinkwasser
Bundesregierung muss Eintrag von Mikro- und Nanoplastik auf allen Eintragspfaden stoppen
Zur heutigen Berichterstattung über eine Studie der Weltgesundheitsorganisation zum Thema Mikroplastik im Trinkwasser erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: Ohne Zweifel landet zu viel Mikroplastik in der Umwelt. Jedes Jahr gelangen rund 330.000 Tonnen Mikroplastik in Böden und Gewässer. Auch wenn weiterhin konkrete Gesundheitsgefahren nicht nachgewiesen sind: Im Sinne des Vorsorgeprinzips muss die Bundesregierung jetzt wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Eintrag von Mikro- und Nanoplastik auf allen Eintragspfaden zu stoppen. Um mehr darüber zu erf...
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25.07.2019
Der Grüne Hitzeaktionsplan
zur Vermeidung hitzebedingter Gesundheitsschäden
Die Klimakrise ist eine Gefahr für die menschliche Gesundheit. 2018 gab es allein in Hessen und Berlin über 1000 hitzebedingte Sterbefälle. Durch die Klimakrise werden Hitzewellen immer häufiger. Auf die dadurch verursachten Gesundheitsschäden ist die Bundesregierung nur unzureichend vorbereitet. In einem Grünen Hitzeaktionsplan stellen wir zusammen, was passieren muss, um unsere Gesundheit vor Hitze zu schützen. Der Lancet Countdown, herausgegeben vom Ständigen Ausschuss der Ärzte der Europäischen Union, bezeichnet den Klimawandel als die größte Bedrohung für die Gesundheit im 21...
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26.06.2019
Keine Ausreden mehr für besseren Schutz der Stadtluft
EuGH urteilt zu Stickoxid-Grenzwerten
Bereits vereinzelte Überschreitungen von Grenzwerten verstoßen gegen EU-Recht, das urteilte der Europäische Gerichtshof. Entscheidend sind die Werte an individuellen Messstationen, nicht Mittelwerte. Das Urteil stärkt die bisherige Praxis, Fahrverbote in einem größeren Gebiet zu verhängen, auch wenn Grenzwerte nur an einer Stelle überschritten werden. 2018 wurden in 57 Städten gegen den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid verstoßen. Dem Urteil zufolge können Bürger bei Gericht überprüfen lassen, ob Messstationen richtig platziert sind. Die EU-Regelungen zur Luftqualität enthielte...
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24.06.2019
Bisphenol A bleibt zu lange im Umlauf
Unser Ziel muss eine Umwelt ohne Gifte sein
Anlässlich der Berichterstattung über Bisphenol A als möglicher Auslöser der Kreidezahn-Krankheit bei Kindern und Jugendlichen hat Bettina Hoffmann eine Kleine Anfrage zu Bisphenol A und anderen hormonaktiven Substanzen an die Bundesregierung gestellt. In der Antwort auf die Kleine Anfrage führt die Bundesregierung aus, dass auf Initiative Deutschlands ein Verfahren angestoßen wurde, an dessen Ende eine weitreichende Entscheidung stehen könnte: Die Verwendung von Bisphenol A als Endprodukt wäre dann ohne ausdrückliche Zulassung durch die EU-Chemikalienbehörde nicht mehr zulässig. Be...
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20.06.2019
Gesetz zur Vermeidung von Fahrverboten ist eine Nebelkerze
Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes stiftet nur unnötige Verwirrung
Anfang des Jahres hat die Bundesregierung das Bundesimmissionschutzgesetz geändert mit dem Ziel, Fahrvebote in solchen Städten zu verhindern, in denen der Grenzwert "nur" um bis zu 25 Prozent überschritten wird. Im Frühjahr urteilte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bereits, dass das Ziel einer schnellstmöglichen Reduzierung der NO2-Emissionen nicht durch das Gesetz relativiert werden darf. Gemeinsam mit Stephan Kühn hat Bettina Hoffmann die Bundesregierung nun nach den Konsequenzen aus diesem Urteil gefragt. Die Bundesregierung antwortet, dass sie nicht weiß, ob und wie die...
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18.06.2019
Deutschland kann und muss mehr tun, um das Menschenrecht auf Wasser für alle einzulösen
Noch immer haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser
Anlässlich des UN-Fortschrittsberichts zum Thema Wasser erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik, und Ottmar von Holtz, Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Deutschland kann und muss mehr tun, um das Menschenrecht auf Wasser für alle einzulösen. Es ist unerträglich, dass immer noch mehr als zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Jeder zweite Mensch weltweit lebt ohne sichere Sanitäranlagen. Besonders betroffen sind Menschen, die in ländlichen Regionen des Globalen Südens leben. Es fehlt an...
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22.05.2019
Der Bundesregierung ist saubere Luft offensichtlich unwichtig
Nationales Luftreinhalteprogramm lässt jegliche Ambitionen für saubere und gesunde Luft vermissen
Zum heute im Bundeskabinett beschlossenen nationalen Luftreinhalteprogramm erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Schutz der Atemluft ist der Bundesregierung offensichtlich unwichtig. Mit anderthalb Monaten Verspätung hat die Bundesregierung heute ein Nationales Luftreinhalteprogramm beschlossen, das jegliche Ambitionen für saubere und gesunde Luft vermissen lässt. Es ist jetzt schon absehbar, dass die Bundesregierung die auf EU-Ebene verabredeten Emissionsminderungen kaum schaffen kann. Das Luftreinhalteprogramm ist zu sehr auf Kante genäht. Sollte nur eine Maßnahm...
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16.05.2019
Antrag: Grundwasser schützen, Überdüngung stoppen
Die wichtigste Maßnahme ist das Ende der Massentierhaltung
Grundwasser ist unsere wichtigste Trinkwasserressource. Doch seit Jahren ist das Grundwasser in Deutschland vielerorts massiv mit Nitrat belastet, eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. 2017 lag der Nitratwert an 17 Prozent der Grundwassermessstellen in Deutschland über dem in der europäischen Nitratrichtlinie festgeschriebenen Schwellenwert von 50 mg/l. Insgesamt 27 Prozent der deutschen Grundwasserkörper sind aufgrund zu hoher Nitratwerte in einem chemisch schlechten Zustand. Um weiterhin eine hohe Trinkwasserqualität sicherzustellen, müssen die Wasserversorger immer aufwändigere un...
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08.05.2019
Feinstaub-Schleuder Kohlekraft
Bundesregierung verfährt nach dem Motto: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Dass Kohlemeiler auch UFP-Schleudern sein können, haben Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und australische Kollegen in einer Langzeit-Messkampagne über 15 Jahre ermittelt. Dabei betrachteten sie auch die Atmosphäre außerhalb von Großstädten und Ballungsgebieten – in Europa, Australien und China. Die Forscher stellten fest, dass die Konzentration des Ultrafeinstaubs auch in vielen abgelegenen Gebieten stetig ansteigt, die zusätzlichen Partikel jedoch keinen natürlichen Ursprung haben. In der Natur werden die feinen Partikel normalerweise durch Ereignisse wie Wal...
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23.04.2019
Fluglärm – das ungelöste Problem
Bei der Bundesregierung kommt Lärmschutz noch immer zu kurz
Zum Tag gegen Lärm am 24. April erklären Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Daniela Wagner, Mitglied im Verkehrsausschuss: Lärm stresst und macht krank. Insbesondere der Verkehrslärm von Straßen, Schienen und Flugzeugen schränkt die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger erheblich ein. Bei der Bundesregierung kommt der Lärmschutz aber noch immer zu kurz. Trotz wohlklingender Ankündigungen im Koalitionsvertrag lässt die Bundesregierung etwa die Anwohnerinnen und Anwohner von deutschen Flughäfen weiterhin im Stich. Noch immer hat die Bundesregierung keine ...
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10.04.2019
Antrag: Strategie für saubere und gesunde Luft
Gesunde Luft könnte 40 Milliarden Euro Gesundheitskosten sparen
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht, überall saubere Luft zu atmen. Die-ses Recht, verbrieft durch EU-Gesetze und Rechtsprechung, ist in Deutschland aber längst nicht überall verwirklicht. Gemessen an den Empfehlungen der Welt-gesundheitsorganisation und dem in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesre-gierung formulierten Ziel, den Ausstoß von Luftschadstoffen bis 2030 um 45 Pro-zent im Vergleich zu 2005 zu senken, sind wir auch in Deutschland von einer sauberen Luft noch weit entfernt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Luftschadstoffe als weltweit wich-tigsten umweltbe...
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09.04.2019
Diesel-Bericht ist klarer Handlungsauftrag an die Bundesregierung
Leopoldina stellt unmissverständlich klar: Saubere Luft ist elementar für ein gesundes Leben
zur Stellungnahme der Nationalakademie Leopoldina „Saubere Luft ‒ Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen" erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Die Nationalakademie Leopoldina stellt unmissverständlich klar: Saubere Luft ist elementar für ein gesundes Leben. Von sauberer Luft sind wir an vielen Orten in Deutschland aber noch immer weit entfernt. Noch immer verschmutzen Schadstoffe wie Stickoxide, Feinstaub oder Ozon unsere Luft. Der Bericht ist ein klarer Handlungsauftrag an die Bundesregierung. Andreas Scheuer kann sich nun ...
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02.04.2019
Schlupflöcher im EU-Chemikalienrecht schließen
Es darf nicht sein, dass in der EU Chemikalien jahrelang weiter verkauft werden dürfen, obwohl ihre Gefährlichkeit nachgewiesen ist.
Zur heute veröffentlichen Studie des European Environmental Bueros (EEB), wonach schädliche Chemikalien jahrelang auf dem Markt bleiben, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: „Es darf nicht sein, dass in der EU Chemikalien jahrelang weiter verkauft werden dürfen, obwohl ihre Gefährlichkeit nachgewiesen ist. Die Schlupflöcher des europäischen Chemikalienrechts müssen geschlossen werden. Je mehr giftige Chemikalien produziert werden, desto mehr reichern sie sich in Produkten und der Umwelt an und werden so zu einer wachsenden Gefahr für unsere G...
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14.03.2019
Umweltschutz ist Gesundheitsschutz
Sechster Global Environment Outlook zeigt, dass ein gesunder Planet die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschheit ist.
Zur heutigen Veröffentlichung des sechsten Global Environment Outlook mit dem Titel "Gesunder Planet, gesunde Menschheit" erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Der Bericht zeigt, dass ein gesunder Planet die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschheit ist. Umweltschutz ist Gesundheitsschutz. Die Verschmutzung der Umwelt mit Mikroplastik, giftige Chemikalien in Alltagsprodukten, die zunehmende Klimakrise, die Luftverschmutzung und die zunehmende Resistenzentwicklung gegen Antibiotika sind nicht nur gravierende Umweltprobleme, sondern auch eine Bed...
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23.01.2019
Der NO2-Grenzwert schützt richtig
Anwendung des Vorsorgeprinzips sorgt für Umweltgerechtigkeit
Zur aktuellen Debatte über Stickoxidgrenzwerte erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Es geht hier im Kern um die Frage: Wie schützen wir vorsorgend die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger? Grenzwerte sind dazu da, um insbesondere auch empfindliche Menschen wie Kranke, Kinder und Schwangere zu schützen. Es ist richtig, dass diese Werte streng sind und an der Gesundheit der Schwächsten ausgerichtet sind. Der Grenzwert gewährleistet, dass sich alle Personen zu jeder Zeit an der Luft aufhalten können, ohne Gesundheitsgefahren durch NOX zu fürchten. Das EU-wei...
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17.01.2019
Dieses Gesetz ist eine Nebelkerze
Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetz kann keine Fahrverbote ausschließen
Seit Jahren werden in Deutschland die von der EU vorgeschriebenen Grenzwerte für Stickoxid-Emissionen in vielen deutschen Städten überschritten. Weil die Bundesregierung dieses Problem jahrelang nicht angepackt hat, sind seit einiger Zeit die Gerichte gezwungen, Fahrverbote zu erlassen. Dabei liegen die Lösungen ebenfalls schon lange auf der Hand: Die Einführung einer Blauen Plakette und Hardwarenachrüstungen von Schummel-Diesel-Pkw auf Kosten der Hersteller. Doch die Bundesregierung kann sich dazu nicht durchringen. Stattdessen wirft sie Nebelkerzen und versucht den Menschen vorzugaukel...
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17.01.2019
Feinstaubquelle Landwirtschaft
Bundesregierung muss für Reduzierung der Ammoniak-Emissionen sorgen
zur Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie, wonach die Landwirtschaft einer der Hauptverursacher für Feinstaubemissionen ist, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Das Max-Planck-Institut liefert wertvolle neue Erkenntnisse, die den Gesundheitsschutz in Deutschland bedeutend verbessern können. Die Studie führt uns klar vor Augen, dass die Ammoniak-Emission aus der Tierhaltung zu einem bedeutenden Teil zur Feinstaubbelastung beitragen. Weil Feinstaub die Ursache für Herzkreislauf- und Atemwegserkrankungen ist und Krebs verursachen kann, muss die Bundesregierung deu...
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20.11.2018
Umweltschutz ist Sparprogramm für unsere Gesellschaft
Umweltbundesamt: Schadstoffe verursachen jährlich Milliardenschäden
Zur Veröffentlichung der „Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten" durch das Umweltbundesamt erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Eine Tonne Feinstaub verursacht Gesundheitsschäden mit Kosten bis zu 100.000 Euro, eine Tonne Stickoxide bis zu 15.000 Euro pro Jahr. Viel zu oft vergessen wir die Kosten, die der Gesellschaft durch die Verschmutzung der Umwelt entstehen. Jede Umweltschutzmaßnahme, die effektiv Feinstaub, Stickoxiden oder CO2 reduziert, sorgt Gesundheitsschäden vor und spart enorme Kosten in der Zukunft. Der Ausstieg aus dem Verbrennungsm...
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06.11.2018
Studie: 30.000 Tote jährlich in Europa durch Antibiotika-Resistenzen
Brauchen schnelles Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung
Zur Studie einer internationalen Forschergruppe, wonach jährlich 33.000 Menschen europaweit infolge von Antibiotika-Resistenzen sterben, kommentieren Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Es ist alarmierend, dass es zunehmend multiresistente Keime in Krankenhäusern, aber auch in der Umwelt zum Beispiel in Gewässern gibt. Um diese Entwicklung aufzuhalten, muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Eintrags- und Verbreitungswege insbesondere aus der Landwirtschaft geschlossen werden. Der Schutz und die Behandlung der Patienten hat neben der Vorsorge größte Bedeutung. Res...
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23.10.2018
Mikroplastik-Funde im Menschen
weitere Forschung über Gesundheitsauswirkungen nötig
Zu aktuellen Nachweisen von Mikroplastik im menschlichen Darmtrakt erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Funde zeigen: Mikroplastik ist mittlerweile überall. Forscher haben Mikroplastik bereits unter anderem in der Raumluft, in Bier, Salz oder Muscheln nachgewiesen. Die aktuellen Funde im Darmtrakt überraschen deshalb nicht. Die Bundesregierung muss das Thema Mikroplastik endlich stärker in den Fokus nehmen. Zwar ist es gut, dass sie ein großes Forschungsprojekt über Quellen und Senken von Mikoplastik gestartet hat. Der Aspekt der menschlichen Gesundheit kommt dabe...
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22.10.2018
Wasser darf nicht zu einem giftigen Chemikaliencocktail werden
Bundesregierung muss jetzt konkrete Maßnahmenvorschläge für den Schutz unseres Wassers vorlegen
zur Berichterstattung über eine Studie zur Finanzierung einer vierten Reinigungsstufe für Abwässer im Auftrag des BDEW erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Es ist alarmierend, dass die Belastung der Gewässer mit Spurenstoffen aus Arzneimitteln immer weiter zunimmt. Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und darf nicht zu einem giftigen Chemikaliencocktail werden. Die Bundesregierung muss endlich das Vorsorgeprinzip ernstnehmen und Gewässerverunreinigungen mit Spurenstoffen schon an der Quelle unterbinden. Statt die Lösung der Probleme in i...
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19.10.2018
Rede: Für saubere Luft in unseren Städten!
...anstatt die Ursachen zu verschleiern
Die Rede von Bettina Hoffmann zu Anträgen von FDP und AfD: Grenzwerte sind in gewisser Weise immer willkürlich festgelegt. Sie müssen ambitioniert sein, sonst braucht man sie nicht. Man kann sie auch immer hinterfragen, das ist berechtigt. Aber was absolut gar nicht geht: Den Schutz der Gesundheit der Menschen in diesem Land in Frage zu stellen. Doch genau das tun Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von AfD und FDP. Beim Stickoxid ist der aktuelle Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter noch nicht mal besonders ehrgeizig. Die Schweiz hat einen Grenzwert von 30 Mikrogramm und Österreich ebenf...
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12.10.2018
Verbot von Mikroplastik in Kosmetika jetzt
Das Abwarten muss ein Ende haben.
Zur Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik zu Mikroplastik in Kosmetika erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik, und Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik: Das Abwarten muss ein Ende haben. Im Sinne des Vorsorgeprinzips müssen wir jetzt handeln und den Eintrag von Mikroplastik in unsere Umwelt stoppen. Wir fordern, dass die Bundesregierung endlich dem Beispiel Schwedens folgt, und Mikroplastik in Kosmetika und Körperpflegeprodukten sofort national verbietet. Das Verbot muss neben Plastikpartikeln auch flüssige und w...
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04.09.2018
Bundesregierung muss Strategie gegen Mikroplastik entwickeln
330 000 Tonnen Mikroplastik pro Jahr gelangen in die Umwelt
Zu aktuellen Zahlen, demnach 330 000 Tonnen Mikroplastik pro Jahr in die Umwelt gelangen, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die zunehmende Belastung der Natur mit Mikroplastik ist alarmierend. Mikroplastik wurde schon in Salz, Bier und Mineralwasser nachgewiesen. Welche giftigen Plastikzusätze wir durch Mikroplastik zu uns nehmen, weiß bisher niemand genau. Im Sinne des Vorsorgeprinzips muss die Bundesregierung jetzt handeln und eine Strategie gegen Mikroplastik entwickeln. Wir fordern, dass die Bundesregierung endlich dem Beispiel Schwedens folgt, und Mikroplast...
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28.08.2018
GRÜNER Aktionsplan gegen Plastikmüll
Von Dr. Bettina Hoffmann, Dr. Anton Hofreiter, Oliver Krischer, Steffi Lemke
Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. Jedes Jahr landen weltweit mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik in der Umwelt, 5 bis 13 Millionen Tonnen davon gelangen in die Meerei. In einem erschreckenden Tempo werden die Ozeane zum Endlager für unseren Plastikmüll. Geht es so weiter, schwimmt im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer. Dem größten Lebensraum unserer Welt droht die unwiderrufliche Verschmutzung....
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14.08.2018
Planet Plastic?
Diskutiert mit Bettina Hoffmann!
Wir müssen etwas tun, um in Deutschland und auf der Welt einen Ausweg aus der Wegwerfgesellschaft zu finden! Wie schaffen wir es, weniger Plastik zu produzieren und vollständig im Kreislauf zu führen? Wie kommen wir vom Einweg zum Mehrweg? Geht es auch ohne Müll? Gemeinsam suchen wir Antworten. Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren – selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. Jedes Jahr landen weltweit mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik in der...
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03.07.2018
Plastiktütenflut bekämpfen!
Plastic Bag Free Day
Plastiktütenflut bekämpfen! Zum heutigen internationalen „Plastic Bag Free Day" erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Von einem Alltag ohne Plastiktüten sind wir in Deutschland weit entfernt. Der Verbrauch hat sich in den letzten Jahren mehr als halbiert, aber noch immer kommen jährlich 2,4 Milliarden Plastiktüten in den Umlauf. Das ist schlicht zu viel. Freiwillige Selbstverpflichtungen von Industrie und Handel reichen längst nicht mehr aus, um die weltweit wachsende Plastikflut einzudämmen. Die Bundesregierung muss endlich einen verbindlichen Rahmen schaffen,...
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29.06.2018
Amalgam-Verbot
Deutschland muss Skandinavien folgen
ab dem 1. Juli 2018 darf Amalgam nach EU-Quecksilber-Verordnung nicht mehr bei Kindern unter 15 Jahren und von Schwangeren oder Stillenden verwendet werden. Dazu erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit: "Es ist gut, dass neue Amalgamfüllungen ab sofort für Kinder, Schwangere und Stillende tabu sind. Die Entwicklung darf hier aber nicht stehen bleiben. Die Bundesregierung sollte dem Beispiel von Dänemark, Schweden und Norwegen folgen. In diesen Ländern wird vollständig auf den Einsatz von Amalgam-Alternativen gesetzt. Auch wenn bestehende Amalgamfüllungen nach Einschä...
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25.05.2018
Autoabgase können Allergien verschlimmern
Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage von Bettina Hoffmann
Die Bundesregierung geht von einem Zusammenhang zwischen steigenden Stickoxid-Konzentrationen und der Zunahme allergischer Beschwerden aus. „Verschiedene wissenschaftliche Studien weisen auf eine mögliche Zunahme der Allergenität von Pollen durch Stickstoffdioxid hin", heißt es von der Bundesregierung. Hierzu erklärt Bettina Hoffmann: „Die Bundesregierung kommt ihrer Verantwortung nicht nach, die Gesundheit von besonders sensiblen Menschen zu schützen. Seit Jahren liegt die Konzentration von Stickoxiden in vielen deutschen Städten über den gesetzlichen Grenzwerten. Schuld daran sind...
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21.03.2018
Weltwassertag 2018
Medikamente, Nitrat und Plastik haben in unserem Wasser nichts verloren
Zum Weltwassertag erklärt Bettina Hoffmann: Der Weltwassertag ruft uns zu einem sorgsamen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser auf. Sauberes Wasser ist unersetzlich für unsere Gesundheit und eine intakte Umwelt. Das diesjährige Motto "Nature for Water" weist darauf hin, dass ein gesundes Ökosystem für gutes Leben mit unseren Wasserressourcen unverzichtbar ist. Natürliche Auenlandschaften schützen uns vor Hochwasser und sind Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Unversiegelte und gesunde Böden sorgen dafür, dass Wasser auf dem Weg in den Grund gefiltert wird. Doch das Wasser ...
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19.03.2018
Damit uns das Baden nicht krank macht
Interview mit dem Global-Magazin
Dem Global-Magazin habe ich folgendes Interview zum Thema "Multiresistente Keime in Flüssen und Badeseen" gegeben.  Bislang galt, deutsche Gewässer sind eigentlich sauber: Wie konkret ist die Gefahr, dass ich im kommenden Sommer beim Baden in einem Fluss oder See in Deutschland wirklich erkranke? Als gesunder Erwachsener müssen Sie sich nicht allzu sehr zu fürchten. Dennoch darf man die Funde dieser Keime nicht verharmlosen. Insbesondere für Menschen mit einem schwachen Immunsystem oder offenen Wunden ist die Gefahr einer Infektion jedoch gegeben. Im letzten Sommer gab es in Frankfur...
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19.03.2018
Mikroplastik in Flüssen
Weniger Plastik und Alternativen zum Plastik müssen das Ziel sein
Zu der länderübergreifenden Pilotstudie unter Beteiligung des hessischen Landesumweltamts zur Belastung von Gewässern mit Mikroplastik erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Mikroplastik in unserer Umwelt ist ein riesengroßes Problem. Dies zeigt einmal mehr die Studie, an dem sich auch das hessische Landesumweltamt beteiligt hat. Mikroplastik kommt von fast überall her: Aus Reifen, aus Kleidern, aus Verpackungen und aus Kosmetika. Es ist an der Zeit, den Eintrag von Plastik ins Wasser an der Quelle zu bekämpfen. Weniger Plastik und Alternativen zum Plastik müssen das...
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09.03.2018
Vermehrt Funde multiresistenter Keime in Badegewässern
Bundesregierung handelt naiv und fahrlässig
In Gewässern in Niedersachsen haben Forscher multiresistente Bakterien nachgewiesen, auch in Badeseen. Nach Einschätzung der Bundesregierung kann eine Übertragung auf Schwimmer nicht ausgeschlossen werden.Dazu erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:„Es ist unglaublich, wie naiv und fahrlässig die Bundesregierung mit der Gefahr multiresistenter Keime in Badegewässern umgeht.Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen - das scheint das Motto zu sein, wenn es darum geht Badegäste vor gefährlichen Keimen zu bewahren.Weder Bund noch Länder scheinen derzeit genau zu wissen,...
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08.03.2018
Stickoxide führen zu Erkrankung und Todesfällen
Studie des Umweltbundesamts zu Stickoxiden in der Luft
Zur Studie des Umweltbundesamts zu den dramatischen Gesundheitsauswirkungen von Stickoxiden erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:„Die Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass Stickoxide in unserer Luft eine sehr ernstzunehmende Bedrohung sind. Stickoxide aus Dieselabgasen können töten, indem sie schwere Erkrankungen an Herz, Kreislauf und Atemwegen sowie Schlaganfälle auslösen.Besonders beunruhigt, dass auch niedrigere Stickstoff-Konzentrationen wie sie im ländlichen Hessen typisch sind, eine tödliche Gefahr für Menschen sein können.Mit ihrer Blockade gegenüber de...
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07.02.2018
Multiresistente Keime und Co.
Wasser darf kein gesundheitsschädlicher Cocktail sein
Zu den Funden von multiresistenten Keimen in Flüssen und Seen erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Unser Trinkwasser darf kein Cocktail aus resistenten Keimen, Pestizidrückständen, Nitrat und Medikamenten sein. Doch die Realität sieht offenbar teilweise anders aus. Wasser ist unser Lebenselixier, aber seit Jahren steigt die Belastung mit Keimen und Arzneimitteln und Chemikalien mit möglicher Umweltrelevanz. Bisher macht die Bundesregierung zu wenig, um unser Wasser zu schützen. Sie muss dafür sorgen, dass der Einsatz von Antibiotika in der intensiven Tierhalt...
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22.01.2018
Stickoxide lösen offenbar schwere Erkrankungen aus
Studie des Umweltbundesamts steht kurz vor Veröffentlichung
Zum verschobenen Urteil zu Diesel-Fahrverboten und der gestern publik gewordenen UBA-Studie zu tausenden vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN: "Die Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass Stickoxide in unserer Luft eine sehr ernstzunehmende Bedrohung sind. Stickoxide aus Dieselabgasen können töten, indem sie schwere Erkrankungen an Herz, Kreislauf und Atemwegen sowie Schlaganfälle auslösen. Besonders beunruhigt, dass Stickoxide nicht nur ein Problem in Innenstädten sind. Auch ni...
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