Kandidatur Platz 1

Umweltpolitik gehört in diesen Zeiten ganz nach vorne!

19 . 01 . 2021

Ich bewerbe mich um Platz 1 der hessischen Liste für den Bundestag. In diesen Zeiten, in denen es so darauf ankommt, gehört Umweltpolitik ganz nach vorne! Ich möchte auf meine drei erfolgreichen Jahre im Bundestag aufbauen und die Themen Klima- Umwelt- und Naturschutz, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft weiter voran bringen.

Das bin ich

Ich brenne für die Ökologie. Seit 2017 bin ich Bundestagsabgeordnete und habe mir in kürzester Zeit einen Namen gemacht als umweltpolitische Sprecherin, als Sprecherin für Umweltgesundheit und Obfrau im parlamentarischen Beirat für Nachhaltigkeit. Ich habe gezeigt: Die klassische Umweltpolitik – der Schutz von Wasser, Erde und Luft vor Giftstoffen, ist ein Thema, das weiterhin hoch relevant für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist.

Mein Werdegang hat mich zu Grünen geführt. Nach Studium, Promotion und biologischer Forschung in Marburg habe ich als Laborleiterin in der medizinischen Diagnostik von Infektionskrankheiten gearbeitet. Später wechselte ich als Geschäftsführerin in eine Agentur für Umweltbildung und Regionalentwicklung. Über die Initiierung der Lokalen Agenda 21 in meiner Heimatstadt Niedenstein bin ich zu den Grünen gekommen.

Ich bin seit über 20 Jahren für die Grüne Sache engagiert. Ich bringe über 20 Jahre ehrenamtliche grüne Arbeit in Stadt und Kreis; Landeswohlfahrtsverband sowie sechs Jahre im Landesvorstand Hessen mit. Zwei Mal habe ich auf Landesebene Koalitionsverhandlungen mitgeführt. Dabei habe ich hart für Naturschutz, Wald, Klimaschutz und ökologische Landwirtschaft gekämpft. Erfolge sind das „Hundert-Wilde-Bäche-Programm" und die hessische Waldstrategie mit FSC-Zertifizierung und Wildnisgebieten. Als Frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand habe ich unser Mentoringprogramm in Hessen forciert.

Ich bin keine reine Berufspolitikerin - ich kann auch Wissenschaft und Wirtschaft. Meine umweltpolitischen Arbeiten profitieren von meinen breiten Berufserfahrungen mit ökologischen, medizinischen und gesellschaftlichen Themen. In Führungspositionen habe ich zahlreiche junge Teams geführt, Menschen ausgebildet und im Berufseinstieg gefördert.

Ich bin verwurzelt im ländlichen Raum. Deutschland besteht nicht nur aus Städten – das gilt auch für Hessen. Auch der ländliche Raum sollte eine starke Stimme haben auf der Hessenliste, damit kein Ungleichgewicht zum Ballungsraum Rhein-Main entsteht. Übrigens hat noch nie eine echte Nordhessin die Bundestagsliste der hessischen Grünen angeführt. Ich finde – es wäre mal Zeit dafür!

Ich setze erfolgreich neue Themen auf die politische Agenda. Bis vor kurzem wurde Kreislaufwirtschaft im politischen Berlin fast ausschließlich als Müll-Thema diskutiert. Ich habe aus der Opposition heraus an einer Strategie gearbeitet, wie Kreislaufwirtschaft groß gedacht werden muss, wie Digitalisierung und Design eine viel größere Rolle spielen müssen. Dafür habe ich große Zustimmung aus Wirtschaft und Verbänden erhalten. Als erste Bundestagsabgeordnete habe ich die Themen Umwelt und Gesundheit konsequent zusammengedacht und strategisch bearbeitet – seien es die Belastungen von Kindern mit Hormongiften, Allergien und Klimawandel oder Luftverschmutzung durch Kohlekraftwerke.

Ich bin überzeugt: Nur Veränderung schafft Halt. Es gibt in der Gesellschaft einen Wunsch nach Veränderung – auch in der Partei. Ich will diesen Impuls aufgreifen. Ich begrüße ausdrücklich die Bewerbungen der Grünen Jugend und weiterer Kandidat*innen, die nach wichtigen Schritten auf kommunaler Ebene oder Parteiebene nun in den Bundestag wollen. Wir brauchen einen guten Mix aus erfahrenen und neuen Politiker*innen in der Fraktion, der unsere Gesellschaft abbildet.

Ich stehe dafür, Probleme an den Wurzeln zu packen. Unser Wissen um die planetaren Grenzen erfordert eine Umweltpolitik, die sich radikal an den realen Krisen ausrichtet. Mit der Überzeugung, dass alles mit allem zusammenhängt, möchte ich die dafür nötigen tiefgreifenden Veränderungen umsetzen. Deshalb kämpfe ich für ein gutes Wahlergebnis, das uns den Auftrag gibt, in einer Regierung endlich das Nötige zu tun, um die ökologischen Krisen entschlossen einzudämmen.

Das sind meine Themen

Wir befinden uns in einer Nachhaltigkeitskrise. Klimaerhitzung, Artensterben und Plastikvermüllung sind Symptome einer Überlastung unserer Erde. Pandemien, Wirtschaftskrisen, zunehmender Rechtsextremismus und Nationalismus sind bedrohliche Begleiterscheinungen.

Als Naturwissenschaftlerin bin ich überzeugt, dass unser Wissen um die planetaren Grenzen eine Umweltpolitik erfordert, die sich radikal an den Krisen ausrichtet. Wir müssen Respekt gegenüber allem Leben haben.

  • Klimaschutz ist von zentraler Bedeutung! Wir müssen noch ehrgeiziger werden, um doch noch auf den vereinbarten 1,5-Grad-Pfad des Pariser Klimaschutzabkommens zu kommen!
  • Es braucht eine echte Mobilitätswende, eine ökologische Landwirtschaft und ein Ende der Massentierhaltung.
  • Wir müssen raus der Wegwerfgesellschaft – rein in eine echte Kreislaufwirtschaft.
  • Es braucht eine ungestörte Natur mit natürlichen Wäldern und Mooren. Nicht nur für unsere biologische Vielfalt. Eine gesunde Umwelt ist auch Bedingung für Lebensqualität, soziale Sicherheit, Geschlechtergerechtigkeit, Frieden und Freiheit in einem demokratischen Rechtsstaat.
  • Wir haben ein Recht auf saubere Luft und sauberes Wasser.
  • Wir brauchen eine Chemiewende. Ressourcen dürfen nur so weit genutzt werden, wie sie sich erneuern können.
  • Das Vorsorgeprinzip muss wieder zum Fundament aller Entscheidungen werden. Eingriffe durch Technik und Wirtschaft müssen rückholbar sein, damit nachfolgende Generationen gestalten können.
  • Wir wollen auf Nachhaltigkeitskurs gehen. Die Agenda 2030 setzt die universellen Ziele. Mir ist wichtig, niemanden zurückzuzulassen.

 

Wir stehen vor einer Schicksalswahl in einer bewegten Zeit. Ein „Weiter so" ist undenkbar. Wir GRÜNE wissen: Nur Veränderung schafft Sicherheit. Wir wollen den Wandel für alle. Wir wollen eine sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft, die nachhaltige Produktions- und Lebensweisen mit sozialer Sicherheit verknüpft und im Einklang mit Natur und Umwelt steht. Dafür brauchen wir eine klare Mehrheit bei der Bundestagswahl.

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