Besuch in Bad Hersfeld

bei Amazon und in der Redaktion der Hersfelder Zeitung

01 . 08 . 2019

In den letzten Wochen haben Bettina Hoffmann und Katrin Göring-Eckardt den Umgang von Versandhändlern wie Amazon mit der Vernichtung von Neuwaren kritisiert. Bei ihrem Besuch im Logistikzentrum von Amazon in Bad Hersfeld haben sich Bettina Hoffmann, Katrin Göring-Eckardt und Kaya Kinkel nun vor Ort über das Unternehmen Amazon informiert und den Dialog mit der Unternehmesführung von Amazon Deutschland gesucht. Hier berichtet die Hersfelder Zeitung über den Besuch.

Bettina Hoffmann betonte mit Blick auf Verpackungsgrößen und unnötige Transportwege, dass die Grünen Fragen thematisieren, die auch viele Verbraucherinnen und Verbraucher umtreiben. Gerade Unternehmen wie Amazon müssen sich mehr anstrengen, um die beiden Trends Nachhaltigkeit und Online-Shopping zusammenzubekommen. Dabei müssen wohlklingende Worte auch mit stichhaltigen Konzepten unterlegt werden, damit klar wird, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit tatsächlich ernst genommen werden.

Wir Grüne fordern weiterhin, dass es dem Onlinehandel nicht weiter erlaubt sein darf, neuwertige Produkte zu vernichten. Waren, die nicht mehr verkauft werden, sollten zum Beispiel über Sozialkaufhäuser verschenkt werden. Wenn die ersten beiden Optionen nicht greifen, müssen die Waren zumindest recyelt werden, damit die Ressourcen dem Wertstoffkreislauf nicht entzogen werden. Um das Spenden von retournierter Ware zu erleichtern, soll die Umsatzsteuer für gespendete Produkte erlassen werden.

Nach dem Besuch bei Amazon fand ein Redaktionsbesuch bei der Hersfelder Zeitung statt, bei der Bettina Hoffmann, Katrin Göring-Eckardt und Kaya Kinkel in einem Interview zu Amazon und der dem Umgang mit der Klimakrise und der Wasserverschmutzung durch das Bergbauunternehmen K+S befragt wurden.