Autoabgase können Allergien verschlimmern

Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage von Bettina Hoffmann

25 . 05 . 2018

Die Bundesregierung geht von einem Zusammenhang zwischen steigenden Stickoxid-Konzentrationen und der Zunahme allergischer Beschwerden aus. „Verschiedene wissenschaftliche Studien weisen auf eine mögliche Zunahme der Allergenität von Pollen durch Stickstoffdioxid hin", heißt es von der Bundesregierung.

Hierzu erklärt Bettina Hoffmann: „Die Bundesregierung kommt ihrer Verantwortung nicht nach, die Gesundheit von besonders sensiblen Menschen zu schützen. Seit Jahren liegt die Konzentration von Stickoxiden in vielen deutschen Städten über den gesetzlichen Grenzwerten. Schuld daran sind hauptsächlich die Diesel-Autos. Unter stickiger Luft leiden viele Menschen. Besonders leiden die Millionen von Menschen, die sowieso schon durch Allergien geplagt sind. Der Weg zur besseren Luft ist klar, doch die Bundesregierung weigert sich, ihn zu gehen: Wir brauchen die Nachrüstung von dreckigen Diesel-Autos und die Förderung von Fahrrad, ÖPNV und E-Mobilität. Die Klimaerhitzung wird das Leiden von Allergikern potenzieren. Ein weiterer guter Grund, beherzt die Verkehrswende voranzutreiben."

Weitere Hintergründe finden sich in einem Artikel der FAZ und beim Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Unter diesem Link kann die gesamte Antwort der Bundesregierung heruntergeladen werden.