Studie: 95 % der Menschheit lebt in schlechter Luft

Die Weltgemeinschaft muss ihren Kampf für eine gesunde Luft verstärken

18 . 04 . 2018

Zur Veröffentlichung der Studie des Instituts für Gesundheitseffekte (HEI) in Boston, wonach weltweit 95 Prozent der Menschen in schlechter Luft leben, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:

Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass die Gesundheit der Menschheit massiv unter dreckiger Luft leidet. Die Weltgemeinschaft muss ihre Anstrengung für eine gesunde Luft deutlich verstärken. Es geht um Lebensqualität vieler.

Zwei der Hauptursachen für die zu hohe Feinstaubwerte in unserer Atemluft sind Diesel-Fahrzeuge und Kohlekraftwerke.

Die Studie zeigt, dass China und Indien große Schritte unternehmen, um den Gesundheitsschutz voranzutreiben. Für saubere Technologien entsteht ein riesiger globaler Markt. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass Deutschland wieder Vorreiter wird auf dem Feld der Erneuerbaren Energien und der sauberen Mobilität, damit die deutsche Wirtschaft hier nicht den Anschluss verpasst.

Hintergrund: Auch die taz und der Guardian über die Studie des HEI