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Aktuelles

16.09.2019
Babys mit Handfehlbildungen: Genaue Aufklärung nötig
Die Gesundheitsressorts im Bund und in den Ländern müssen allen möglichen Ursachen sorgfältig nachgehen.
Zur aktuellen Berichterstattung über Geburten von Babys mit Handfehlbildungen erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit, und Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Gesundheitsförderung: "Die auffällige Häufung von Fehlbildungen an Neugeborenen muss genau aufgeklärt werden. Die Gesundheitsressorts im Bund und in den Ländern müssen allen möglichen Ursachen sorgfältig nachgehen. Dazu gehören auch mögliche Umwelteinflüsse, denen die Mütter während der Schwangerschaft ausgesetzt waren. Um für weitere Aufklärung zu sorgen, sollte bei Geburtskliniken in Deutschlan...
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16.09.2019
Klimakrise: Auch in Deutschland drohen Nutzungskonflikte ums Wasser
Kleine Anfrage "Mengenmäßiger Grundwasserzustand und Nutzungskonkurrenzen"
Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage "Mengenmäßiger Grundwasserzustand und Nutzungskonkurrenzen" von Bettina Hoffmann ergibt: Durch die Klimakrise drohen auch in Deutschland Nutzungskonflikte ums Wasser Im eigentlich wasserreichen Deutschland sind insgesamt 4 Prozent aller Grundwasserkörper in einem schlechten mengenmäßigen Zustand (Stand 2015). Das heißt, es bildet sich weniger Grundwasser neu als genutzt wird. Durch die Klimakrise und langanhaltende Dürreperioden mit nur geringen Niederschlagsmengen kann es in einigen Regionen Deutschlands zu dauerhaft sink...
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14.09.2019
Fast alle Kinder mit Weichmacher-Rückständen belastet
Wir brauchen ein strengeres Chemikalienrecht
Fast alle Kinder und Jugendlichen haben Abbauprodukte von Plastikinhaltsstoffen im Urin. Das antwortet die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bettina Hoffmann. Rückstände von Weichmachern und Bisphenol A wurden im Urin von 97 bis 100 Prozent der 2500 untersuchten Kinder und Jugendlicher gefunden. Die Daten stammen aus der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (GerES V), deren Ergebnisse die Bundesregierung bisher noch nicht vollständig veröffentlicht hat. Kinder höher belastet als Jugendliche Bei den meisten Inhaltsstoffen waren 3- bis 5-Jährige höh...
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10.09.2019
Haushalt 2020: Jetzt handeln - Das ist angesagt!
Statt in Zukunft zu investieren zahlen wir für Fehler von gestern
Zu den Beratungen des Haushalts für das Jahr 2020 in der ersten Lesung hat Bettina Hoffmann folgende Rede gehalten. Hier kann das Video der Rede angeschaut werden. Herr Präsident, meine Damen und Herren, der UN-Klimagipfel und der UN-Nachhaltigkeitsgipfel stehen vor der Tür. Dort muss die Bundesregierung drängende Fragen beantworten: Wie wollen Sie wegkommen von fossilen Energien? Wie wollen Sie die Agenda 2030 umsetzen? Ich bin gespannt was sie sagen. Und vor allem was sie tun werden. Unseren BürgerInnen ist jedenfalls klar: Die Regierung muss mehr tun, um unseren Planeten zu schützen. ...
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10.09.2019
Arzneimittel im Wasser
unser Wasser darf kein Chemiecocktail werden
Für den Observer Gesundheit hat Bettina Hoffmann folgenden Beitrag zu Arzneimitteln in der Umwelt beigesteuert: Wasser ist unser Lebenselixier und wichtigstes Lebensmittel. In Deutschland scheint es selbstverständlich, dass sauberes Trinkwasser aus der Leitung kommt. Das Ist es aber nicht: Reste von Pestiziden, Düngemitteln und Tiermedikamenten aus der industriellen Landwirtschaft versickern von Ackerflächen ins Grundwasser. Über Abflüsse und Toiletten gelangen immer mehr Chemikalien in die Kanalisation, darunter zum Beispiel Reste von Shampoos, Haushaltsreinigern und Medikamente. Ohne ...
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06.09.2019
Gesamtkonzept gegen Plastikmüll ist überfällig!
Anreize für Mehrweglösungen fehlen weiterhin
Zu aktuellen Medienberichten über den konkreten Entwurf eines Plastiktüten-Verbotes aus dem Umweltministerium erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Vorschlag springt zu kurz, wenn er nicht in ein Gesamtkonzept eingebettet ist, das Einwegplastik vermeidet und Mehrweglösungen fördert. Der Umwelt ist nicht geholfen, wenn eine Plastiktragetasche einfach nur durch ein anderes Einwegprodukt wie die Papiertüte oder eine dünne Plastiktüte ersetzt wird. Auch eine Einwegpapiertüte hat eine schlechte Ökobilanz und ist kein nachhaltiges Produkt. Ein Verbot von Plastiktrage...
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04.09.2019
Alle Oberflächengewässer in schlechtem chemischen Zustand
Bundesregierung muss jetzt konkrete Strategie vorlegen, um die chemische Verschmutzung unserer Gewässer zu stoppen
100 Prozent der Oberflächengewässer in Deutschland befinden sich in einem schlechten chemischen Zustand. Das hat eine Kleine Anfrage ergeben, die Bettina Hoffmann an die Bundesregierung gestellt hat. Hauptgrund für den flächendeckend schlechten chemischen Zustand der Oberflächengewässer ist die starke Belastung mit Quecksilber über den zulässigen Umweltqualitätsnormen. Auch die Qualitätsnormen für langlebige Substanzen wie das Flammschutzmittel genutzte bromierte Diphenylether (BDE) oder das Biozid Tributylzinn (TBT) werden fast flächendeckend überschritten. Im Sinne der...
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27.08.2019
Mehrweg: Hilferuf der Privatbrauereien
Umweltministerin muss jetzt Mehrweg-Gipfel einberufen
  Der Bundesverband privater Brauereien fordert eine deutschlandweit einheitliche Pfanderhöhung für leere Bierkisten auf mindestens 5 Euro, meldet die dpa. Derzeit liegt das Pfand für leere Bierkisten in der Regel bei 1,50 Euro. Der Verband fürchtet, dass das deutsche Pfandsystem zersplittern werde, wenn es bis Ende des Jahres keine bundesweite Einigung gebe. Der Hintergrund der Diskussion: Für das Geld lohne es sich für Viele nicht, die Kisten wieder an die Brauereien zurückzugeben. Dazu erklärt Bettina Hoffmann: „Es ist ein umweltpolitisches Desaster, dass die Mehrwegquote im ...
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26.08.2019
Alarmierende Funde von multiresistenten Keimen in hessischen Flüssen
Einsatz von Antibiotika in der deutschen Tierhaltung muss deutlich sinken
Zur Berichterstattung des Hessischen Rundfunks zum erneuten Fund von multiresistenten Keimen in Oberflächengewässern erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Die Funde von multiresistenten Keimen in hessischen Flüssen sind alarmierend. Die zunehmende Resistenzbildung gegen lebensrettende Antibiotika und die Verbreitung von multiresistenten Keimen in der Umwelt ist eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit. Wir brauchen dringend ein entschlosseneres Handeln, um die Verbreitung von multiresistenten Keimen einzudämmen. Im V...
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22.08.2019
WHO-Studie zu Mikroplastik im Trinkwasser
Bundesregierung muss Eintrag von Mikro- und Nanoplastik auf allen Eintragspfaden stoppen
Zur heutigen Berichterstattung über eine Studie der Weltgesundheitsorganisation zum Thema Mikroplastik im Trinkwasser erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: Ohne Zweifel landet zu viel Mikroplastik in der Umwelt. Jedes Jahr gelangen rund 330.000 Tonnen Mikroplastik in Böden und Gewässer. Auch wenn weiterhin konkrete Gesundheitsgefahren nicht nachgewiesen sind: Im Sinne des Vorsorgeprinzips muss die Bundesregierung jetzt wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Eintrag von Mikro- und Nanoplastik auf allen Eintragspfaden zu stoppen. Um mehr darüber zu erf...
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22.08.2019
Grundwasserschutz: Kleinteiliges Rumdoktern an der Düngeverordnung reicht nicht aus
Deutschland braucht eine klare Neuausrichtung der Agrarpolitik
Die Bundesregierung hat über Jahre zu wenig gegen die Belastung des Grundwassers mit Nitrat aus der Landwirtschaft unternommen, mahnt die EU. Ende Juli hat die EU-Kommission Deutschland eine letzte Frist von acht Wochen gesetzt, um das zu ändern. Die EU-Kommission kritisiert deutlich, dass Deutschland sein Grundwasser nicht ausreichend vor zu viel Dünger und Nitrat schützt und deshalb gegen EU-Recht verstößt. Verstößt Deutschland weiterhin gegen EU-Recht drohen Strafen in Höhe von bis zu 850.000 Euro pro Tag. Nach einem Länder- und Verbändegespräch haben Umweltministerin Schulze un...
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13.08.2019
Hersteller-Beteiligung an Stadtreinigung kein großer Wurf
Bundesregierung muss endliches ein umfassendes Maßnahmenpaket vorlegen
Zur Ankündigung von Umweltministerin Svenja Schulze, dass Hersteller von Wegwerfprodukten für die Stadtreinigung bezahlen sollen, erklärt Bettina Hoffmann: "Es ist richtig, die Hersteller von Einwegverpackungen stärker an den Entsorgungskosten zu beteiligen, die Umweltministerin musste dabei aber mal wieder zum Jagen getragen werden. Letztlich lässt sich Svenja Schulze dafür feiern, dass sie nun geltendes EU-Recht umsetzt. Mit der Umsetzung bis 2021 zu warten, dauert zu lang. Zumal bereits ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch liegt: Die Umweltministerkonferenz der Länder...
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01.08.2019
Besuch in Bad Hersfeld
bei Amazon und in der Redaktion der Hersfelder Zeitung
In den letzten Wochen haben Bettina Hoffmann und Katrin Göring-Eckardt den Umgang von Versandhändlern wie Amazon mit der Vernichtung von Neuwaren kritisiert. Bei ihrem Besuch im Logistikzentrum von Amazon in Bad Hersfeld haben sich Bettina Hoffmann, Katrin Göring-Eckardt und Kaya Kinkel nun vor Ort über das Unternehmen Amazon informiert und den Dialog mit der Unternehmesführung von Amazon Deutschland gesucht. Hier berichtet die Hersfelder Zeitung über den Besuch. Bettina Hoffmann betonte mit Blick auf Verpackungsgrößen und unnötige Transportwege, dass die Grünen Fragen...
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27.07.2019
Delegationsreise in die Anden-Staaten
Reisebericht
Vom 16.7.2019 bis zum 24.7.2019 war Bettina Hoffmann mit der Parlamentariergruppe Anden-Staaten zu Besuch in Peru und Kolumbien. Die Reisegruppe bestand aus folgenden Teilnehmer*innen: Leitung Abg. Dr. Jan-Marco Luczak (CDU/CSU), Abg. Simone Barrientos (Linke), Abg. Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen), Abg. Erwin Rüddel (CDU/CSU), Monika Hein (Bundestagsverwaltung), Janny Rodriguez Gabriel (Dolmetscherin).   Reiseteil vom 16.7.2019 bis 18.7.2019 Peru
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25.07.2019
Bundesregierung bekommt Quittung für jahrelanges Zögern beim Grundwasserschutz
Kleinteiliges Rumdoktern an der Düngeverordnung reicht nicht aus
Die Bundesregierung hat über Jahre zu wenig gegen die Belastung des Grundwassers mit Nitrat aus der Landwirtschaft unternommen, mahnt die EU. Deutschland bekommt nun eine letzte Frist von acht Wochen, um das zu ändern. Die EU-Kommission kritisiert schon seit Langem, dass Deutschland sein Grundwasser nicht ausreichend vor zu viel Dünger und Nitrat schützt und deshalb gegen EU-Recht verstößt. Die Brüsseler Behörde setzte der Bundesregierung am Donnerstag eine letzte Frist von zwei Monaten, ehe der Fall erneut vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) landen könnte und Geldstrafen in...
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25.07.2019
Der Grüne Hitzeaktionsplan
zur Vermeidung hitzebedingter Gesundheitsschäden
Die Klimakrise ist eine Gefahr für die menschliche Gesundheit. 2018 gab es allein in Hessen und Berlin über 1000 hitzebedingte Sterbefälle. Durch die Klimakrise werden Hitzewellen immer häufiger. Auf die dadurch verursachten Gesundheitsschäden ist die Bundesregierung nur unzureichend vorbereitet. In einem Grünen Hitzeaktionsplan stellen wir zusammen, was passieren muss, um unsere Gesundheit vor Hitze zu schützen. Der Lancet Countdown, herausgegeben vom Ständigen Ausschuss der Ärzte der Europäischen Union, bezeichnet den Klimawandel als die größte Bedrohung für die Gesundheit im 21...
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18.07.2019
Mikroplastikquelle Kunstrasen
Entwicklung naturverträglicher und sportlich geeigneter Alternativen muss konsequent gefördert werden
Die Europäische Kommission will sogenanntes Mikroplastik, kleine Kunststoffteilchen mit einem Durchmesser unter fünf Millimeter, verringern, weil dieses umweltschädlich sei. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) führt in diesem Zusammenhang öffentliche Befragungen durch, welche Auswirkungen es hätte, wenn weniger Mikroplastik-Granulat eingesetzt würde. Dieses wird unter anderem als Füllmaterial für Kunstrasen auf Fußballplätzen genutzt. Die ECHA geht davon aus, dass jährlich erhebliche Mengen Mikroplastik in den Boden und in Flüsse, Seen und Meere gelangen. Dort werden die Pa...
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07.07.2019
Retouren: Regierung muss jetzt wie versprochen liefern
Onlinehandel darf nicht weiter erlaubt sein, neuwertige Produkte zu vernichten
Knapp 500 Millionen Produkte werden in Deutschland jedes Jahr an OnlinehändlerInnen zurückgeschickt. Davon werden ungefähr 20 Millionen Tonnen vernichtet. Gerade bei billiger Ware lohnt es sich für die Anbieter nicht, die Produkte erneut zu verkaufen. Viele Rohstoffe gehen dadurch verloren. Forschungsergebnisse der Universität Bamberg gehen davon aus, dass durch Rücksendungen im Jahr 2018 ungefähr 238.000 Tonnen CO2 ausgestoßen wurden. Retournierte Waren, die vernichtet werden ohne je genutzt worden zu sein, stellen also eine unverhältnismäßige Umwelt- und Klimabelastung dar.&n...
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26.06.2019
Antrag: Agenda 2030 als Maßstab des Regierungshandelns ernst nehmen
... und die Transformation unserer Welt entschlossen vorantreiben
Die Agenda 2030 ist von beispielloser Reichweite und Bedeutung. Ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und 169 Unterziele sind universell und begreifen alle Länder als „Entwicklungsländer" hin zu mehr Nachhaltigkeit. Die 17 „Sustainable Development Goals" (SDGs) setzen zentrale Zielmarken zur Bekämpfung von Hunger, zur Reduzierung von globaler sozialer Ungleichheit und für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD benennt die Agenda 2030 als Maßstab des Regierungshandelns. Die nationale Umsetzung der SDGs in, mit und durch Deutschlan...
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26.06.2019
Keine Ausreden mehr für besseren Schutz der Stadtluft
EuGH urteilt zu Stickoxid-Grenzwerten
Bereits vereinzelte Überschreitungen von Grenzwerten verstoßen gegen EU-Recht, das urteilte der Europäische Gerichtshof. Entscheidend sind die Werte an individuellen Messstationen, nicht Mittelwerte. Das Urteil stärkt die bisherige Praxis, Fahrverbote in einem größeren Gebiet zu verhängen, auch wenn Grenzwerte nur an einer Stelle überschritten werden. 2018 wurden in 57 Städten gegen den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid verstoßen. Dem Urteil zufolge können Bürger bei Gericht überprüfen lassen, ob Messstationen richtig platziert sind. Die EU-Regelungen zur Luftqualität enthielte...
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24.06.2019
Bisphenol A bleibt zu lange im Umlauf
Unser Ziel muss eine Umwelt ohne Gifte sein
Anlässlich der Berichterstattung über Bisphenol A als möglicher Auslöser der Kreidezahn-Krankheit bei Kindern und Jugendlichen hat Bettina Hoffmann eine Kleine Anfrage zu Bisphenol A und anderen hormonaktiven Substanzen an die Bundesregierung gestellt. In der Antwort auf die Kleine Anfrage führt die Bundesregierung aus, dass auf Initiative Deutschlands ein Verfahren angestoßen wurde, an dessen Ende eine weitreichende Entscheidung stehen könnte: Die Verwendung von Bisphenol A als Endprodukt wäre dann ohne ausdrückliche Zulassung durch die EU-Chemikalienbehörde nicht mehr zulässig. Be...
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23.06.2019
Export von Plastikabfall nach Malaysia mehr als verzehnfacht
Deutschland darf Ausland nicht als Mülldeponie missbrauchen
China hat Anfang 2018 eine Importbeschränkung für verschiedene Abfallströme erlassen. Dieser Importstopp betrifft insbesondere unsortierte Kunststoffabfälle. Zuvor wurden aus Deutschland rund 560.000 Tonnen Kunststoffmüll nach China exportiert – vor allem Industrie- und Gewerbeabfälle. Nach den chinesischen Importbeschränkungen haben Ausweichbewegungen eingesetzt. Statt die Kunststoffabfälle einem hochwertigen Recycling in Deutschland zuzuführen, hat sich die Industrie andere Zielländer für ihre Exporte gesucht. Malaysia ist inzwischen das wichtigste Zielland für Abfallexporte au...
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20.06.2019
Gesetz zur Vermeidung von Fahrverboten ist eine Nebelkerze
Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes stiftet nur unnötige Verwirrung
Anfang des Jahres hat die Bundesregierung das Bundesimmissionschutzgesetz geändert mit dem Ziel, Fahrvebote in solchen Städten zu verhindern, in denen der Grenzwert "nur" um bis zu 25 Prozent überschritten wird. Im Frühjahr urteilte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bereits, dass das Ziel einer schnellstmöglichen Reduzierung der NO2-Emissionen nicht durch das Gesetz relativiert werden darf. Gemeinsam mit Stephan Kühn hat Bettina Hoffmann die Bundesregierung nun nach den Konsequenzen aus diesem Urteil gefragt. Die Bundesregierung antwortet, dass sie nicht weiß, ob und wie die...
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19.06.2019
SGD-Umsetzungspläne jetzt vorlegen
Bertelsmann Stiftung veröffentlicht Sustainable Development Report 2019
Zum heute von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Sustainable Development Report 2019 erklärt Bettina Hoffmann, Obfrau im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung: Der Bericht legt den Finger in die Wunde: Deutschland muss sich genauso wie alle anderen Länder der Welt stärker darauf konzentrieren, die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Die Verabschiedung der Agenda 2030 vor vier Jahren stellte einen herausragenden Erfolg internationaler Zusammenarbeit dar. Die Agenda 2030 ist ein historisches globales Transformationsprojekt hin zu einer friedlicheren, gerechteren und le...
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18.06.2019
Deutschland kann und muss mehr tun, um das Menschenrecht auf Wasser für alle einzulösen
Noch immer haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser
Anlässlich des UN-Fortschrittsberichts zum Thema Wasser erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik, und Ottmar von Holtz, Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Deutschland kann und muss mehr tun, um das Menschenrecht auf Wasser für alle einzulösen. Es ist unerträglich, dass immer noch mehr als zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Jeder zweite Mensch weltweit lebt ohne sichere Sanitäranlagen. Besonders betroffen sind Menschen, die in ländlichen Regionen des Globalen Südens leben. Es fehlt an...
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14.06.2019
Dünge-Kompromiss: Weiterhin kein wirksamer Gewässerschutz
Wir brauchen eine Kehrtwende in der Agrarpolitik und eine Reduktion des Viehbestands
Zu den gemeinsamen Vorschlägen von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium zur Novellierung der Düngeverordnung erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Dünge-Kompromiss zwischen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze reicht bei weitem nicht aus, um die Nitratverschmutzung unsers Grundwassers zu stoppen. Statt endlich entschlossene Maßnahmen zum Schutz unseres Grundwassers durchzusetzen, enthalten die neuen Vorschläge immer noch zu viele Ausnahmen und Schlupflöcher. Die vorgeschlagenen Nachbesserungen bleiben auch...
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06.06.2019
Unser Alltag ist von Plastik durchdrungen
Plastik-Atlas ist erschienen
Zum heute veröffentlichen Plastikatlas der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bundes für Umwelt und Naturschutz erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Plastikatlas zeigt deutlich, wie sehr unser Alltag und die Umwelt von Plastik durchdrungen sind. Die Bundesregierung muss jetzt mehr gegen die Vermüllung unseres Planeten mit Plastik unternehmen. Die Menge und die verwendeten Zusatzstoffe gefährden nicht nur unsere Umwelt und das Klima, sondern auch unsere Gesundheit. Bisher bleibt die Umweltministerin bei unverbindlichen Ankündigungen und überlässt den Kampf gegen die...
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05.06.2019
Bundestag für mehr Nachhaltigkeit
Fotoaktion des Parlamentarischen Beirats für Nachhaltige Entwicklung
Die Europäischen Nachhaltigkeitswoche hat auch im Bundestag stattgefunden. Gemeinsam mit dem Bundespresseamt hat der Parlamentarische Beirat für Nachhaltige Entwicklung einen Aktionsstand im Paul-Löbe-Haus organisiert, bei dem sich alle Abgeordneten mit ihrem Lieblings-Ziel für Nachhaltige Entwicklung fotografieren lassen konnten. Die Agenda 2030 ist von beispielloser Reichweite und Bedeutung. Mit ihr hat sich die Weltgemeinschaft gemeinsam auf den Weg der Transformation unserer Welt gemacht. Hin zu mehr Gerechtigkeit, Ökologie und Frieden. Der PBnE als Ganzes fordert mehr Anstrengun...
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05.06.2019
Artensterben stoppen!
Der massive Schwund der Artenvielfalt ist die zweite große Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen
Zum heutigen Internationalen Tag der Umwelt, der unter dem diesjährigen Motto "Insekten schützen - Vielfalt bewahren!" steht, erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Der massive Schwund der Artenvielfalt ist neben der Klimakrise die zweite große Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Wir erleben ein sechstes Massenaussterben, diesmal rasend schnell und vom Menschen gemacht. Wir brauchen ein Nothilfeprogramm, damit wir den Verlust an Artenvielfalt endlich stoppen. Dazu gehört es, die EU-Agrarpolitik so zu refo...
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04.06.2019
Leere Worte anstatt konkreter Taten
Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung unzureichend
Zur heutigen Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Jahrestagung des Rats für Nachhaltige Entwicklung erklärt Bettina Hoffmann, Obfrau im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung: Angela Merkel benennt die Agenda 2030 als Richtschnur für die Politik der Bundesregierung. Dies sind leere Worte, solange keine konkreten Taten folgen. Zwischen Anspruch und der Wirklichkeit klafft weiterhin eine riesige Lücke. 29 von 66 Indikatoren der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie weisen keinen zielkonformen Trend auf. Die Bundeskanzlerin trägt eine große Verantwortung für den Still...
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22.05.2019
Der Bundesregierung ist saubere Luft offensichtlich unwichtig
Nationales Luftreinhalteprogramm lässt jegliche Ambitionen für saubere und gesunde Luft vermissen
Zum heute im Bundeskabinett beschlossenen nationalen Luftreinhalteprogramm erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der Schutz der Atemluft ist der Bundesregierung offensichtlich unwichtig. Mit anderthalb Monaten Verspätung hat die Bundesregierung heute ein Nationales Luftreinhalteprogramm beschlossen, das jegliche Ambitionen für saubere und gesunde Luft vermissen lässt. Es ist jetzt schon absehbar, dass die Bundesregierung die auf EU-Ebene verabredeten Emissionsminderungen kaum schaffen kann. Das Luftreinhalteprogramm ist zu sehr auf Kante genäht. Sollte nur eine Maßnahm...
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16.05.2019
Antrag: Grundwasser schützen, Überdüngung stoppen
Die wichtigste Maßnahme ist das Ende der Massentierhaltung
Grundwasser ist unsere wichtigste Trinkwasserressource. Doch seit Jahren ist das Grundwasser in Deutschland vielerorts massiv mit Nitrat belastet, eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. 2017 lag der Nitratwert an 17 Prozent der Grundwassermessstellen in Deutschland über dem in der europäischen Nitratrichtlinie festgeschriebenen Schwellenwert von 50 mg/l. Insgesamt 27 Prozent der deutschen Grundwasserkörper sind aufgrund zu hoher Nitratwerte in einem chemisch schlechten Zustand. Um weiterhin eine hohe Trinkwasserqualität sicherzustellen, müssen die Wasserversorger immer aufwändigere un...
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09.05.2019
Unser Planet braucht deutlich strengere Regeln für Export von Plastikabfällen
Staaten wie Malaysia dürfen nicht zur Deponie für unseren Kunststoffmüll werden
Fast alle Länder der Erde haben sich auf einen transparenteren Umgang mit dem An- und Verkauf von schwer zu recycelndem Plastikmüll geeinigt. Auf eine mündliche Frage von Bettina Hoffmann hatte sich die Bundesregierung bereits optimistisch gezeigt, dass so eine Einigung zu Stande kommen würde. Dazu erklärt Bettina Hoffmann: "Staaten wie Malaysia dürfen nicht zur Deponie für unseren Kunststoffmüll werden. Es ist gut, dass auch die Bundesregierung dieses Problem inzwischen erkannt hat und gemeinsam mit einer breiten Mehrheit der Vertragsstaaten ein Exportverbot für gemischte und gefähr...
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08.05.2019
Feinstaub-Schleuder Kohlekraft
Bundesregierung verfährt nach dem Motto: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Dass Kohlemeiler auch UFP-Schleudern sein können, haben Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und australische Kollegen in einer Langzeit-Messkampagne über 15 Jahre ermittelt. Dabei betrachteten sie auch die Atmosphäre außerhalb von Großstädten und Ballungsgebieten – in Europa, Australien und China. Die Forscher stellten fest, dass die Konzentration des Ultrafeinstaubs auch in vielen abgelegenen Gebieten stetig ansteigt, die zusätzlichen Partikel jedoch keinen natürlichen Ursprung haben. In der Natur werden die feinen Partikel normalerweise durch Ereignisse wie Wal...
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23.04.2019
Fluglärm – das ungelöste Problem
Bei der Bundesregierung kommt Lärmschutz noch immer zu kurz
Zum Tag gegen Lärm am 24. April erklären Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Daniela Wagner, Mitglied im Verkehrsausschuss: Lärm stresst und macht krank. Insbesondere der Verkehrslärm von Straßen, Schienen und Flugzeugen schränkt die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger erheblich ein. Bei der Bundesregierung kommt der Lärmschutz aber noch immer zu kurz. Trotz wohlklingender Ankündigungen im Koalitionsvertrag lässt die Bundesregierung etwa die Anwohnerinnen und Anwohner von deutschen Flughäfen weiterhin im Stich. Noch immer hat die Bundesregierung keine ...
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15.04.2019
Das Vorsorgeprinzip als Garant für nachhaltige Entwicklung stärken
Zur Einbringung des Antrags "Vorsorgeprinzip als Innovationsmotor" hat Bettina Hoffmann folgende Rede gehalten: Über Jahrtausende strahlender Atommüll, giftige Chemikalien in Spielzeug, riesige Plastikstrudel in unseren Meeren, die Klimaerhitzung – bei konsequenter globaler Anwendung des Vorsorgeprinzips hätte all dies größtenteils verhindert werden können. Denn dieses Prinzip besagt, dass denkbare Belastungen für Gesundheit und Umwelt trotz unvollständiger Wissensbasis im Voraus vermieden beziehungsweise durch Grenzwerte oder technische Innovationen auf ein verträgliches Maß minim...
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11.04.2019
Vorsorgeprinzip als Innovationsmotor
Das Vorsorgeprinzip an sich und sein Verfassungsrang auf EU-Ebene dürfen nicht in Frage gestellt werden
In Brüssel wurden in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Gesetzgebungen zum Schutz der Umwelt vorangebracht. Dies liegt auch an der tiefen Verankerung des Vorsorgegedankens im europäischen Umweltrecht. Einige Lobbyverbände nehmen dieses Prinzip gerade gezielt unter Beschuss. Im Bundestag haben wir Grüne einen Antrag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, das Vorsorgeprinzip zu stärken. Umweltprobleme stoppen nicht an nationalen Grenzen. Die Klimakrise, das Artensterben oder auch die zunehmende Vermüllung der Umwelt durch Plastik sind effektiv nur im gemeinsamen Staatenverbund ...
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10.04.2019
Antrag: Strategie für saubere und gesunde Luft
Gesunde Luft könnte 40 Milliarden Euro Gesundheitskosten sparen
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht, überall saubere Luft zu atmen. Die-ses Recht, verbrieft durch EU-Gesetze und Rechtsprechung, ist in Deutschland aber längst nicht überall verwirklicht. Gemessen an den Empfehlungen der Welt-gesundheitsorganisation und dem in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesre-gierung formulierten Ziel, den Ausstoß von Luftschadstoffen bis 2030 um 45 Pro-zent im Vergleich zu 2005 zu senken, sind wir auch in Deutschland von einer sauberen Luft noch weit entfernt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Luftschadstoffe als weltweit wich-tigsten umweltbe...
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09.04.2019
Diesel-Bericht ist klarer Handlungsauftrag an die Bundesregierung
Leopoldina stellt unmissverständlich klar: Saubere Luft ist elementar für ein gesundes Leben
zur Stellungnahme der Nationalakademie Leopoldina „Saubere Luft ‒ Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen" erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Die Nationalakademie Leopoldina stellt unmissverständlich klar: Saubere Luft ist elementar für ein gesundes Leben. Von sauberer Luft sind wir an vielen Orten in Deutschland aber noch immer weit entfernt. Noch immer verschmutzen Schadstoffe wie Stickoxide, Feinstaub oder Ozon unsere Luft. Der Bericht ist ein klarer Handlungsauftrag an die Bundesregierung. Andreas Scheuer kann sich nun ...
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04.04.2019
Die industrielle Landwirtschaft muss ihren Beitrag leisten, um sauberes und bezahlbares Trinkwasser zu sichern
Zum Streit über die Düngeverordnung zwischen dem Umwelt- und Landwirtschaftsministerium erklärt Bettina Hoffmann: „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass 27 Prozent der Grundwasserkörper wegen der Nitratverschmutzung offiziell in einem schlechten chemischen Zustand sind. Bisher zahlen die Verbraucherinnen und Verbraucher die Rechnung dafür, dass die Wasserwerke immer mehr Kosten aufwenden müssen, um die Nitratgrenzwerte einhalten zu können. Das ist eine Missachtung des Verursacherprinzips. Die industrielle Landwirtschaft muss ihren Beitrag leisten, um sauberes und bezahlbares Trinkwasse...
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02.04.2019
Schlupflöcher im EU-Chemikalienrecht schließen
Es darf nicht sein, dass in der EU Chemikalien jahrelang weiter verkauft werden dürfen, obwohl ihre Gefährlichkeit nachgewiesen ist.
Zur heute veröffentlichen Studie des European Environmental Bueros (EEB), wonach schädliche Chemikalien jahrelang auf dem Markt bleiben, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: „Es darf nicht sein, dass in der EU Chemikalien jahrelang weiter verkauft werden dürfen, obwohl ihre Gefährlichkeit nachgewiesen ist. Die Schlupflöcher des europäischen Chemikalienrechts müssen geschlossen werden. Je mehr giftige Chemikalien produziert werden, desto mehr reichern sie sich in Produkten und der Umwelt an und werden so zu einer wachsenden Gefahr für unsere G...
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28.03.2019
Zu Besuch bei der EDEKA Hessenring
Zu ihrem Besuch bei der EDEKA Hessenring in Melsungen erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik „Mit dem Blick auf Mehrweg und Einweg, sich ein solch großes Lager anzuschauen ist wirklich sehr interessant. Schließlich trägt EDEKA, als einer der größten Einzelhändler der Region auch Verantwortung dafür, Ressourcen zu schonen. Mit einer Mehrwegquote von rund 60% wird zwar das Ziel der Bundesregierung noch unterschritten, dennoch liegt EDEKA deutlich über dem Bundesdurchschnitt der nur ca. 40% beträgt. EDEKA ist damit auf einem sehr guten Weg! Mehrwegverpackungen sin...
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27.03.2019
Verbot von Einweg-Plastik: Kann nur ein Anfang gewesen sein
Es bleibt viel Spielraum für die Bundesregierung, beim Kampf gegen Plastikmüll ehrgeizig voranzugehen.
zur heutigen im EU-Parlament stattfinden Abstimmung zur Einweg-Plastikrichtlinie erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Es ist gut, dass die EU einen ersten Schritt getan hat, um von überflüssigen Einwegplastikprodukten wegzukommen. Dies kann aber nur ein erster Anfang gewesen sein. Viele Plastikprodukte werden von der neuen Richtlinie nicht erfasst. Es bleibt viel Spielraum für die Bundesregierung, beim Kampf gegen Plastikmüll ehrgeizig voranzugehen. Die Bundesregierung war in Brüssel weder Ideengeberin noch Vorkämpferin beim Kampf gegen Plastikmüll. Das muss sich ...
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22.03.2019
Weltwassertag: Menschenrecht auf Wasser gewährleisten
Zum Weltwassertag erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Obfrau im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung: Der diesjährige Weltwassertag steht unter dem Motto "Niemand zurücklassen". Es ist unerträglich, dass weltweit über zwei Milliarden Menschen keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Hälfte der Weltbevölkerung besitzt keine sicheren Sanitäranlagen. Ohnehin benachteiligte Gruppen sind von Wassermangel und fehlender Sanitärversorgung besonders betroffen. Es drohen Konflikte und sogar Kriege wegen Wasserknappheit. Um diesen unha...
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22.03.2019
Antrag: Wasser muss sauber und bezahlbar bleiben
immer unterschiedlichere Stoffe aus einer Vielzahl von Quellen gelangen in den Wasserkreislauf
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Aber die Ressource Wasser gerät immer stärker unter Druck. Die Reinigung von Abwasser und die Trinkwasseraufbereitung werden aufwändiger und teurer. Denn immer unterschiedlichere Stoffe aus einer Vielzahl von Quellen gelangen in den Wasserkreislauf. Dazu gehört die weiterhin zu hohe Belastung durch Nitrat, Phosphor und Pestiziden aus der industriellen Landwirtschaft. Die Liste der potenziell schädlichen Stoffe ist so lang geworden, dass nicht alle im Rahmen der Qualitätskontrollen untersucht werden können. Die Bundesregierung muss das Vors...
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14.03.2019
Umweltschutz ist Gesundheitsschutz
Sechster Global Environment Outlook zeigt, dass ein gesunder Planet die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschheit ist.
Zur heutigen Veröffentlichung des sechsten Global Environment Outlook mit dem Titel "Gesunder Planet, gesunde Menschheit" erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Der Bericht zeigt, dass ein gesunder Planet die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschheit ist. Umweltschutz ist Gesundheitsschutz. Die Verschmutzung der Umwelt mit Mikroplastik, giftige Chemikalien in Alltagsprodukten, die zunehmende Klimakrise, die Luftverschmutzung und die zunehmende Resistenzentwicklung gegen Antibiotika sind nicht nur gravierende Umweltprobleme, sondern auch eine Bed...
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27.02.2019
Gipfel ohne Konsequenz löst das Plastik-Problem nicht
Svenja Schulze hat immer noch kein wirkungsvolles Konzept zur Lösung des Plastik-Problems in der Hand
Zum Plastikgipfel von Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat immer noch kein wirkungsvolles Konzept zur Lösung des Plastik-Problems in der Hand. Der Plastikgipfel ist damit eine Alibiveranstaltung. Die Umweltministerin simuliert politisches Handeln, ohne auch nur eine konkrete Maßnahme auf den Weg zu bringen. Deutschland ist EU-Schlusslicht bei der Vermeidung von Verpackungsmüll. Noch immer werden rund 60 Prozent des Plastikmülls verbrannt anstatt sie im Kreislauf zu führen. Es ist der G...
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01.02.2019
Strategie gegen Plastikmüll jetzt umsetzen!
Zur Einbringung des Antrags "Strategie gegen Plastikmüll jetzt umsetzen!" hat Bettina Hoffmann im folgende Rede gehalten. Das Video der Rede finden Sie hier. "Wir haben mal wieder viel gehört, was die EU, was Deutschland alles tut und macht. Doch das Plastikproblem wächst, wenn wir nicht endlich dessen Konsum herunterfahren. Wenn wir so weiter machen, wird sich der Müllberg bis 2050 vervierfachen: von 6 Millionen Tonnen auf über 25 Millionen Tonnen. Es muss mehr passieren – und zwar sofort. Sie müssen endlich zugeben: Deutschland ist Schlusslicht bei der Vermeidung von Verpackungsmüll...
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31.01.2019
Parlamentarisches Frühstück zur Umsetzung der SDGs in Deutschland
Drei Jahre zivilgesellschaftliche Schattenberichterstattung: Eine Bilanz
Bei Brötchen und Kaffee diskutierten am 30. Januar Bundestagsabgeordnete mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft über die Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) in Deutschland. Eingeladen zu diesem parlamentarischen Frühstück hatte Bettina Hoffmann gemeinsam mit dem Forum Umwelt & Entwicklung und VENRO. Marie-Luise Abshagen vom Forum Umwelt und Entwicklung stellte dabei den aktuellen zivilgesellschaftlichen Schattenbericht vor, der die Umsetzung der SDGs in Deutschland kritisch begleitet. Nachdem man bei den ersten beiden Berichten den ...
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30.01.2019
„Dieses Gesetz wiegt Autofahrer in falscher Sicherheit."
Anhörung zum Bundesimmissionsschutzgesetz
zur Anhörung des Umweltausschusses zum Gesetzentwurf zur Änderung des BImschG, welches das Ziel vorgibt Fahrverbote zu vermeiden, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: 1. zum Gesetzentwurf: „Dieses Gesetz ist eine Nebelkerze, es kann keine Fahrverbote verhindern und wiegt damit Autofahrer in falscher Sicherheit. Die Bundesregierung nennt die geplante Gesetzesänderung eine Klarstellung. Aber dafür fehlt die europarechtliche Grundlage. Die Bundesregierung sorgt mit diesem Gesetz für Verwirrung und nicht für Klarheit. Die Menschen haben ein Recht, saubere Luft zu atmen...
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23.01.2019
Der NO2-Grenzwert schützt richtig
Anwendung des Vorsorgeprinzips sorgt für Umweltgerechtigkeit
Zur aktuellen Debatte über Stickoxidgrenzwerte erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Es geht hier im Kern um die Frage: Wie schützen wir vorsorgend die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger? Grenzwerte sind dazu da, um insbesondere auch empfindliche Menschen wie Kranke, Kinder und Schwangere zu schützen. Es ist richtig, dass diese Werte streng sind und an der Gesundheit der Schwächsten ausgerichtet sind. Der Grenzwert gewährleistet, dass sich alle Personen zu jeder Zeit an der Luft aufhalten können, ohne Gesundheitsgefahren durch NOX zu fürchten. Das EU-wei...
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17.01.2019
Dieses Gesetz ist eine Nebelkerze
Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetz kann keine Fahrverbote ausschließen
Seit Jahren werden in Deutschland die von der EU vorgeschriebenen Grenzwerte für Stickoxid-Emissionen in vielen deutschen Städten überschritten. Weil die Bundesregierung dieses Problem jahrelang nicht angepackt hat, sind seit einiger Zeit die Gerichte gezwungen, Fahrverbote zu erlassen. Dabei liegen die Lösungen ebenfalls schon lange auf der Hand: Die Einführung einer Blauen Plakette und Hardwarenachrüstungen von Schummel-Diesel-Pkw auf Kosten der Hersteller. Doch die Bundesregierung kann sich dazu nicht durchringen. Stattdessen wirft sie Nebelkerzen und versucht den Menschen vorzugaukel...
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17.01.2019
Die Bundesregierung schafft es nicht, die eigene Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen
Bundestagsdebatte zum Bericht des PBnE zum Peer-Review-Bericht
Die Bundesregierung wird ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele krachend verfehlen, wenn sie nicht massiv umsteuert. Das ist das Urteil eines internationalen Expertenteams, das der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis in Sachen Nachhaltigkeit ausstellt. Wir Grüne im Bundestag unterstützen weite Teile der Kritik und der Empfehlungen aus diesem Peer-Review-Bericht 2018 und konnten im Bundestag durchsetzen, dass der Parlamentarische Beirat für Nachhaltige Entwicklung (PBnE) einen kritischen Bericht dazu abgibt. Heute hat zum Bericht des Parlamentarische Beirat für Nachhaltige Entwicklung im Plen...
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17.01.2019
Feinstaubquelle Landwirtschaft
Bundesregierung muss für Reduzierung der Ammoniak-Emissionen sorgen
zur Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie, wonach die Landwirtschaft einer der Hauptverursacher für Feinstaubemissionen ist, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Das Max-Planck-Institut liefert wertvolle neue Erkenntnisse, die den Gesundheitsschutz in Deutschland bedeutend verbessern können. Die Studie führt uns klar vor Augen, dass die Ammoniak-Emission aus der Tierhaltung zu einem bedeutenden Teil zur Feinstaubbelastung beitragen. Weil Feinstaub die Ursache für Herzkreislauf- und Atemwegserkrankungen ist und Krebs verursachen kann, muss die Bundesregierung deu...
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14.01.2019
Verpackungsregister: Transparenz allein lässt Müllberge nicht schrumpfen
zum Start des Verpackungsregisters LUCID erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Einrichtung eines Verpackungsregisters ist zwar ein richtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und finanzieller Stabilität im Abfallsektor, greift vor dem Hintergrund der riesigen Herausforderungen aber viel zu kurz. Nirgendwo in Europa fällt pro Kopf so viel Verpackungsmüll an wie in Deutschland. Deshalb muss es das erste Ziel der Bundesregierung sein, die jährlich anfallenden Abfallberge zu reduzieren. Der Aufbau eines Verpackungsregisters nützt wenig, wenn die Bundesregierung im Verpac...
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19.12.2018
Es bleibt viel Spielraum für weiteren Kampf gegen Plastikmüll
Einigung auf EU-Einwegplastik-Richtlinie kann nur ein erster Anfang sein
Zur Einigung auf ein EU-Verbot von Plastiktellern, Trinkhalmen und anderen Wegwerfprodukten erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Es ist gut, dass die EU einen ersten Schritt macht, um von einigen überflüssigen Einwegplastikprodukten wegzukommen. Dies kann aber nur ein erster Anfang gewesen sein. Viele Plastikprodukte sind von der EU-Richtlinie nicht erfasst. Es bleibt viel Spielraum für die Bundesregierung, beim Kampf gegen Plastikmüll ehrgeizig voranzugehen. Die Bundesregierung war in Brüssel weder Ideengeberin noch Vorkämpferin beim Kampf gegen Plastikmüll. Das mu...
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26.11.2018
Schulzes Plan gegen Plastikmüll ist eine bittere Enttäuschung
Plan enthält keine neuen Vorschläge, um die Plastikflut wirklich einzudämmen
Zum Fünf-Punkte-Plan gegen Plastikmüll von Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Schulzes Plan gegen Plastikmüll ist eine bittere Enttäuschung. Er enthält keine neuen Vorschläge, um die Plastikflut wirklich einzudämmen. Statt ein verbindliches Abfallvermeidungsziel auszugeben und mit konkreten Maßnahmen zu untermauern, setzt Schulze auf freiwillige Maßnahmen der Industrie. Statt Mehrweg konsequent zu stärken, setzt Schulze weiterhin auf eine kontraproduktive Regalkennzeichnung für Einweg und Mehrweg. Auch die Steigerung v...
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20.11.2018
Umweltschutz ist Sparprogramm für unsere Gesellschaft
Umweltbundesamt: Schadstoffe verursachen jährlich Milliardenschäden
Zur Veröffentlichung der „Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten" durch das Umweltbundesamt erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Eine Tonne Feinstaub verursacht Gesundheitsschäden mit Kosten bis zu 100.000 Euro, eine Tonne Stickoxide bis zu 15.000 Euro pro Jahr. Viel zu oft vergessen wir die Kosten, die der Gesellschaft durch die Verschmutzung der Umwelt entstehen. Jede Umweltschutzmaßnahme, die effektiv Feinstaub, Stickoxiden oder CO2 reduziert, sorgt Gesundheitsschäden vor und spart enorme Kosten in der Zukunft. Der Ausstieg aus dem Verbrennungsm...
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15.11.2018
Nachhaltigkeit braucht Taten statt Worte!
Bundeskabinett verabschiedet Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie
Am 7. November 2018 verabschiedete das Bundeskabinett eine Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS). Auf 59 Seiten umreißt die Bundesregierung darin den Umsetzungsstand der Strategie und entwickelt das Indikatorensystem marginal weiter. Eine ausführliche Überprüfung und Weiterentwicklung der Strategie und ihrer Indikatoren ist für 2020 geplant. In der jetzt vorliegenden Aktualisierung fügt die Bundesregierung der Indikatorenliste zwei Bereiche neu hinzu – Ernährungssicherung und nachhaltige öffentliche Beschaffung - und gibt sich dazu drei neue Indikatoren. Im Bere...
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06.11.2018
Studie: 30.000 Tote jährlich in Europa durch Antibiotika-Resistenzen
Brauchen schnelles Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung
Zur Studie einer internationalen Forschergruppe, wonach jährlich 33.000 Menschen europaweit infolge von Antibiotika-Resistenzen sterben, kommentieren Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Es ist alarmierend, dass es zunehmend multiresistente Keime in Krankenhäusern, aber auch in der Umwelt zum Beispiel in Gewässern gibt. Um diese Entwicklung aufzuhalten, muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Eintrags- und Verbreitungswege insbesondere aus der Landwirtschaft geschlossen werden. Der Schutz und die Behandlung der Patienten hat neben der Vorsorge größte Bedeutung. Res...
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24.10.2018
EU-Parlament stimmt für Verbot von Wegwerfprodukten aus Plastik
Bundesregierung muss EU-Vorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll unterstützen
Zur heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments über den Richtlinienvorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Der EU-Vorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll ist ein Schritt in die richtige Richtung. Während die Bundesregierung beim Thema Plastikmüll völlig untätig ist, wird in Europa gehandelt. In der letzten Zeit hat die Bundesregierung ambitionierte Umweltgesetzgebung aus Brüssel viel zu oft ausgebremst und verwässert. Das darf dieses Mal nicht passieren. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, da...
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23.10.2018
Mikroplastik-Funde im Menschen
weitere Forschung über Gesundheitsauswirkungen nötig
Zu aktuellen Nachweisen von Mikroplastik im menschlichen Darmtrakt erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Funde zeigen: Mikroplastik ist mittlerweile überall. Forscher haben Mikroplastik bereits unter anderem in der Raumluft, in Bier, Salz oder Muscheln nachgewiesen. Die aktuellen Funde im Darmtrakt überraschen deshalb nicht. Die Bundesregierung muss das Thema Mikroplastik endlich stärker in den Fokus nehmen. Zwar ist es gut, dass sie ein großes Forschungsprojekt über Quellen und Senken von Mikoplastik gestartet hat. Der Aspekt der menschlichen Gesundheit kommt dabe...
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22.10.2018
350.000 Tonnen Müll durch Einwegverpackungen
Bundesregierung muss vom Reden ins Handeln kommen
Zur heute veröffentlichen Studie im Auftrag des NABU, wonach in Deutschland pro Jahr rund 350.ooo Tonnen Müll durch Einwegverpackungen anfallen, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die Bundesregierung muss die neuen Zahlen zu Anlass nehmen, um vom Reden ins Handeln zu kommen. Wir fordern von der Bundesregierung ein gesetzlich verankertes Abfallreduktionsziel von Minus 50 Prozent bis 2030. Denn Deutschland ist das europäische Schlusslicht bei der Vermeidung von Verpackungsmüll. Jährlich fallen bei uns pro Kopf 220,5 Kilogramm Verpackungsabfall an. Wir wollen Wegwerfpr...
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22.10.2018
Wasser darf nicht zu einem giftigen Chemikaliencocktail werden
Bundesregierung muss jetzt konkrete Maßnahmenvorschläge für den Schutz unseres Wassers vorlegen
zur Berichterstattung über eine Studie zur Finanzierung einer vierten Reinigungsstufe für Abwässer im Auftrag des BDEW erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Umweltgesundheit: "Es ist alarmierend, dass die Belastung der Gewässer mit Spurenstoffen aus Arzneimitteln immer weiter zunimmt. Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und darf nicht zu einem giftigen Chemikaliencocktail werden. Die Bundesregierung muss endlich das Vorsorgeprinzip ernstnehmen und Gewässerverunreinigungen mit Spurenstoffen schon an der Quelle unterbinden. Statt die Lösung der Probleme in i...
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20.10.2018
Reparatur statt Ressourcenverschwendung
EU-Ökodesign-Richtlinie muss klare Reparaturstandards und bessere Verfügbarkeit von Ersatzteilen enthalten.
Zum International Repair Day am 20. Oktober erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Viele Elektrogeräte gehen zu schnell kaputt und lassen sich nicht reparieren. Das ist nicht nur ein Riesenärgernis für die Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern hat auch fatale Folgen für die Umwelt. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger würde Produkte lieber reparieren, als neue kaufen zu müssen. Allzu oft scheitert das aber an zu hohen Reparaturkosten oder fehlenden Ersatzteilen. Die Bundesregierung muss hier gegensteuern und die Verschwendung natürlicher Ressourcen stoppe...
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19.10.2018
Rede: Für saubere Luft in unseren Städten!
...anstatt die Ursachen zu verschleiern
Die Rede von Bettina Hoffmann zu Anträgen von FDP und AfD: Grenzwerte sind in gewisser Weise immer willkürlich festgelegt. Sie müssen ambitioniert sein, sonst braucht man sie nicht. Man kann sie auch immer hinterfragen, das ist berechtigt. Aber was absolut gar nicht geht: Den Schutz der Gesundheit der Menschen in diesem Land in Frage zu stellen. Doch genau das tun Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von AfD und FDP. Beim Stickoxid ist der aktuelle Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter noch nicht mal besonders ehrgeizig. Die Schweiz hat einen Grenzwert von 30 Mikrogramm und Österreich ebenf...
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17.10.2018
Bundesregierung schummelt bei der Recyclingquote
Titel "Recycling-Weltmeister" nicht verdient
Nach Angaben der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage von Bettina Hoffmann lag die stoffliche Recyclingquote von bei Verbraucherinnen und Verbrauchern anfallenden Kunststoffabfällen im Jahr 2015 bei 38 Prozent. So gut wie der gesamte Rest wird verbrannt. Diese offizielle Recyclingquote ist allerdings schöngerechnet und mindestens irreführend. Denn sie erfasst nur den Input ins Recycling-System, da die Quote direkt nach der Abfallsortierung erhoben wird. Unkontrollierte Müllexporte nach dem Sortieren und weitere Verluste beim Recyclingprozess werden bei der offiziellen Quote mit eing...
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15.10.2018
A49: Bundesverkehrsminister muss Projekt stoppen
Steuergelder werden für Weiterbau der A49 verschwendet
Zur Rüge des Bundesrechnungshofes, den Anschluss der A49 an die A5 als ÖPP-Projekt zu finanzieren erklärt Bettina Hoffmann, Bundestagsabgeordnete aus dem Schwalm-Eder-Kreis und Sprecherin für Umweltpolitik: „Ich fordere den CSU-Verkehrsminister auf, die Planungen für das ÖPP-Projekt A49 unverzüglich zu stoppen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer darf den Bau des ÖPP-Weiterbaus der A49 nicht weiter schönrechnen und damit in Kauf nehmen, dass Steuergelder für ein so unsinniges Projekt wie den Weiterbau der A49 verschwendet werden. Der Bericht des Bundesrechnungshofs zeigt, dass d...
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12.10.2018
Verbot von Mikroplastik in Kosmetika jetzt
Das Abwarten muss ein Ende haben.
Zur Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik zu Mikroplastik in Kosmetika erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik, und Renate Künast, Sprecherin für Ernährungspolitik: Das Abwarten muss ein Ende haben. Im Sinne des Vorsorgeprinzips müssen wir jetzt handeln und den Eintrag von Mikroplastik in unsere Umwelt stoppen. Wir fordern, dass die Bundesregierung endlich dem Beispiel Schwedens folgt, und Mikroplastik in Kosmetika und Körperpflegeprodukten sofort national verbietet. Das Verbot muss neben Plastikpartikeln auch flüssige und w...
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11.10.2018
Wenn Deutschland es nicht schafft, wer dann?
Anhörung zum Peer-Review-Bericht im PBnE
Eine internationale Expertengruppe, unter Leitung der ehemaligen neuseeländischen Premierministerin Helen Clark, wurde von der Bundesregierung beauftragt die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zu prüfen. Dieser Peer-Review-Bericht liegt nun vor. Am 10. Oktober lud der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung zwei der Experten zu einem Fachgespräch in den Bundestag ein. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie soll die Umsetzung der im September 2015 von der Weltgemeinschaft verabschiedeten 17 Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sicherstellen. Und die Erwartungen an De...
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10.10.2018
Bundeshaushalt fördert Klimazerstörung
Das Bundesumweltministerium hat keine Strategie gegen Klimaerhitzung, Artensterben und Plastikvermüllung
Zu den heutigen Haushaltsberatungen im Einzelplan 16 im Haushaltsausschuss erklären Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher, und Bettina Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin: Die Bundesregierung sabotiert den Klimaschutz. Für die Rettung des Klimas gibt es ein paar Millionen, für die Zerstörung gibt es dutzende Milliarden. Mehr als 50 Milliarden Euro fließen in klimaschädliche Subventionen, für vorsorgenden Klimaschutz nimmt die Bundesregierung indes kaum Geld in die Hand. Damit die Erderhitzung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, müssen laut Weltklimarat extreme Anstreng...
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25.09.2018
Bundesregierung erhält Nachhilfe beim Thema Nachhaltigkeit
zum Bericht „So geht Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018“
Zum Bericht „So geht Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018" erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Bettina Hoffmann, Obfrau im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung: Der Bericht wirft ein Schlaglicht auf die Versäumnisse der Bundesregierung bei der Umsetzung der Agenda 2030. Gleichzeitig zeigt er anhand etlicher Beispiele, dass Nachhaltigkeit kein abstrakter Begriff ist, sondern das Ergebnis konkreter Anstrengungen und Maßnahmen. Die 17 beschriebenen Vorzeige-Initiativen und -projekte machen aber auch deutlich: die ...
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17.09.2018
Mehrwegquote auf Rekordtief
Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage "Sammlung und Verwertung von Einwegpfandflaschen"
Eine Kleine Anfrage, die Bettina Hoffmann zur Entwicklung der Mehrwegquote an die Bundesregierung gestellt hat, ergibt ein desaströses Bild: Der Einweganteil ist seit 2004 um 20 Prozentpunkte gestiegen: 2016 lag der Einweganteil bei Getränkeverpackungen in Deutschland bei 66,11 Prozent, 2004 waren es noch 46,9 Prozent. Bei unbepfandeten Getränkeverpackungen etwa für Saft oder Milch lag der Einweganteil 2016 sogar bei 95,6 Prozent. 212 Einweg-Plastikflaschen pro Kopf und Jahr: 2015 kamen in Deutschland rund 17,4 Mrd. Einweg-PET-Flaschen mit einem Gesamtgewicht von 454.900 Tonnen auf den Mar...
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16.09.2018
Zum Internationalen Ocean Cleanup Day erklären Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik und Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren – selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. In einem atemberaubenden Tempo werden die Ozeane zum Endlager für unseren Plastikmüll. Der größte Plastikstrudel Pazifik ist viermal so groß wie Deutschland. Deshalb rufen wir heute zu einem deutschlandweiten Aktionst...
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15.09.2018
Globaler Plastikgipfel jetzt!
Den Kampf gegen immer mehr Plastikmüll auf allen Ebenen führen
Unser Planet erstickt im Plastikmüll. Ob im Eis der Arktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den unendlichen Weiten der Ozeane – überall hinterlässt unsere Wegwerfgesellschaft ihre Spuren. Von den mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik, die jährlich in die Umwelt gelangen, werden zu 13 Millionen Tonnen in die Meere gespült. Fünf riesige Müllstrudel treiben in den Ozeanen. Doch selbst das ist nur die Spitze des Müllbergs. Nur ein Prozent des Plastikmülls schwimmt an der Meeresoberfläche. Der riesige Rest schwebt in Kleinstpartikeln im Wasser oder sammelt sich für Jahrhun...
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06.09.2018
Verpackungsregister
Fehlanzeige bei Vermeidung von Verpackungsmüll
Zum Start des Verpackungsregisters LUCID erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Das neue Verpackungsregister ist ein erster Schritt hin zu mehr Transparenz auf dem Verpackungsmarkt, reicht aber nicht aus.Die Vorgaben für die Ökologisierung der Lizenzentgelte sind unzureichend. So werden wir den Weg in eine echte Kreislaufwirtschaft nicht schaffen. Völlige Fehlanzeige herrscht bei Anreizen zur Vermeidung von Verpackungen. Diese braucht es aber, damit weniger Plastikmüll in die Umwelt gelangt. Die Bundesregierung sollte die Lizenzentgelte zu einer Ressourcenabgabe weite...
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04.09.2018
Bundesregierung muss Strategie gegen Mikroplastik entwickeln
330 000 Tonnen Mikroplastik pro Jahr gelangen in die Umwelt
Zu aktuellen Zahlen, demnach 330 000 Tonnen Mikroplastik pro Jahr in die Umwelt gelangen, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die zunehmende Belastung der Natur mit Mikroplastik ist alarmierend. Mikroplastik wurde schon in Salz, Bier und Mineralwasser nachgewiesen. Welche giftigen Plastikzusätze wir durch Mikroplastik zu uns nehmen, weiß bisher niemand genau. Im Sinne des Vorsorgeprinzips muss die Bundesregierung jetzt handeln und eine Strategie gegen Mikroplastik entwickeln. Wir fordern, dass die Bundesregierung endlich dem Beispiel Schwedens folgt, und Mikroplast...
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28.08.2018
GRÜNER Aktionsplan gegen Plastikmüll
Von Dr. Bettina Hoffmann, Dr. Anton Hofreiter, Oliver Krischer, Steffi Lemke
Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. Jedes Jahr landen weltweit mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik in der Umwelt, 5 bis 13 Millionen Tonnen davon gelangen in die Meerei. In einem erschreckenden Tempo werden die Ozeane zum Endlager für unseren Plastikmüll. Geht es so weiter, schwimmt im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch im Meer. Dem größten Lebensraum unserer Welt droht die unwiderrufliche Verschmutzung....
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15.08.2018
Elektro-Altgeräte
Deutschland braucht lückenloses Rücknahmesystem
Zum Inkrafttreten des novellierten Elektro- und Elektronikgerätegesetz erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Von hohen Sammel- und Recyclingquoten für alte Elektrogeräten sind wir in Deutschland leider meilenweit entfernt. Auch das aktuelle Elektro- und Elektronikgerätegesetz wird daran nichts ändern. Zwar gelten die gesetzlichen Vorschriften für Sammlung und Verwertung ab heute für deutlich mehr Elektrogeräte, doch derzeit verfehlt Deutschland sogar die von der EU vorgegebene Sammelquote von 45 Prozent. Die Bundesregierung bleibt bislang die Antwort schuldig, w...
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14.08.2018
Planet Plastic?
Diskutiert mit Bettina Hoffmann!
Wir müssen etwas tun, um in Deutschland und auf der Welt einen Ausweg aus der Wegwerfgesellschaft zu finden! Wie schaffen wir es, weniger Plastik zu produzieren und vollständig im Kreislauf zu führen? Wie kommen wir vom Einweg zum Mehrweg? Geht es auch ohne Müll? Gemeinsam suchen wir Antworten. Unser Planet ist voller Plastik, überall. Ob im Eis der Antarktis, in den Quellbächen der Hochgebirge oder in den Meeren – selbst in den abgelegensten Ecken der Welt, weitab von Zivilisation, lässt sich Plastik nachweisen. Jedes Jahr landen weltweit mindestens 32 Millionen Tonnen Plastik in der...
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02.08.2018
Nachhaltiges Hessen
Peer-Review-Bericht veröffentlicht
Als Grüne Obfrau im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung bin sehr froh darüber, dass Hessen nicht nur vor bereits 10 Jahren eine Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet hat, sondern als erstes deutsches Bundesland auch einen externen Peer Review seiner Nachhaltigkeitsstrategie durchgeführt hat. Solche Bewertungen von unabhängigen Expertinnen sind extrem wertvoll. Sie halten fest, was bisher erreicht wurde und geben wertvolle Hinweise, wo noch mehr getan werden kann, um ökologische und soziale Fortschritte im Land zu erreichen. Eine tiefere Verankerung in den Kommunen, mehr...
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01.08.2018
Ressourcen schonen, Plastikmüll eindämmen!
Earth Overshoot Day
Zum Earth Overshoot Day am 1. August erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Diese Entwicklung muss uns beunruhigen: Ab heute verbrauchen wir weltweit mehr Ressourcen, als uns für dieses Jahr zur Verfügung stehen. Jetzt leben wir auf Pump und zwar zulasten zukünftiger Generation. Jedes Jahr erreichen wir diesen Stichtag immer früher. Es ist höchste Zeit, dass wir diesen Trend umkehren. Wenn die Erde auch in Zukunft lebenswert sein soll, müssen wir endlich raus aus der Wegwerfgesellschaft und die immer weiter ansteigende Plastikflut eindämmen. Der wichtige Werkstoff...
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27.07.2018
„EIN HUHN – MEHR WERT“
„Mit Grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben" ist ein Motto der Sommertour der Grünen Bundestagsabgeordneten Dr. Bettina Hoffmann. „Das gilt auch für die nachhaltige Landwirtschaft", so Hoffmann. Daher traf sie sich mit dem Geschäftsführer Dipl. Agrar.-Ing. Tim Treis und Leonhard Häde vom Mustergeflügelhof in Neumorschen zum Austausch. Unter dem Motto „EIN HUHN – MEHR WERT" vermarktet die Biohuhn Genossenschaft das Fleisch von Biohühnern in fertig zubereiteten Soßen und Pasteten. Hühner, die nach der Legezeit geschlachtet werden und die über lange Zeit mit bestem Futter und v...
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25.07.2018
Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen
Vor Ort fängt es an
Im Rahmen ihrer Sommertour traf sich die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann mit Vertreterinnen und Vertretern der Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen (AGA) im Umwelthaus in Kassel. Die AGA versteht sich als eine Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt. "Eine solcher Zusammenschluss ist wichtig, um sich gegenseitig zu stärken und auf Erfahrungen von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden aufzubauen ", so Bettina Hoffmann zur Gründung der AGA. Die Aktionsgemeinschaft nutzte die Gelegen...
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25.07.2018
Kreislaufwirtschaft stärken, Mehrweg fördern, Einweg vermeiden
Der Besuch der GRÜNEN Bundestagsangeordneten Dr. Bettina Hoffmann bei der Hahn Getränke-Union in Frielendorf stand unter dem Motto "Kreislaufwirtschaft stärken, Mehrweg fördern, Einweg vermeiden". In einem Gespräch mit den Brüdern Dietrich und Thomas Hahn und einer anschließenden Besichtigung des Betriebes machte sich Bettina Hoffmann ein Bild des Mehrwegkreislaufes in einem mittelständischen Getränke-Unternehmen. "Das Ziel der Bundesregierung den Mehrweganteil drastisch zu erhöhen, kann nur mit dem Handel gemeinsam gelingen", bei dieser Aussage Hoffmanns waren sich alle einig. Viele...
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24.07.2018
Waldschutzgebiete sichern biologische Vielfalt
Waldbegehung Reinhardswald
Anlässlich der Ausweisung zukünftiger hessischer Waldschutzgebiete Anfang August hat der NABU zu einer Waldbegehung im Reinhardswald eingeladen. Unter Führung von Mark Harthun und Hans-Joseph Rapp, dem ehem. Forstamtsleiter, konnten sich die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann, neben Vertretern des Naturparks Reinhardswald, des Landkreises, der Verbände und Lokalpolitikern ein Bild des Vorschlagsgebietes im Reinhardwald machen.„NABU Hessen, BUND Hessen, HGON, ZGF, Greenpeace und WWF Deutschland setzen sich gemeinsam für mehr Naturwälder in Hessen ein und liefern konkrete ...
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23.07.2018
Nationales Naturerbe vor der Haustüre von Kassel
„Hute am Seilerberg“
Die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe ist seit 2015 Eigentümerin des Nationalen Naturerbes „Hute am Seilerberg". Die ehemalige Militärfläche soll langfristig als Hutweide und Mähwiese genutzt werden, um gefährdeten Tieren und Pflanzen eine Heimat zu bieten. Die Bewirtschaftung mit vielfältigen Maßnahmen von zeitlich gestaffelter Mahd über Freischneiden aufkommender Gehölze bis zur Beweidung mit Schafen und Ziegen konnte sich die Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann bei einer Besichtigung anschauen. Begleitet wurde sie auf ihrer Sommertour vom Kreisvorstand der Grünen des Lan...
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23.07.2018
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zusammen denken
Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die umweltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Dr. Bettina Hoffmann die Modefirma Melawear in Kassel. Das Unternehmen produziert faire und ökologische Kleidung, wie zum Beispiel die ersten GOTS (Global Organic Textile Standard)-zertifizierten Sneakers, zu erschwinglichen Preisen. „Firmen wie Melawear beweisen, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen", so Hoffmann.Toxische Bestandteile in Farbstoffen sowie Weichmacher und Schwermetalle werden oftmals in der Produktion von Kleidung eingesetzt....
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23.07.2018
Nachhaltigkeitskonferenz der Vereinten Nationen
New York 9.-18.7.2018
Als Obfrau der Grünen im Parlamentarischen Beirat für Nachhaltigkeit hatte ich Gelegenheit an der wichtigen aber leider wenig beachteten Nachhaltigkeitskonferenz in New York (HLPF) teilzunehmen. Eine Delegation des Bundestages, in der alle Fraktionen ebenso wie hochrangige Verwaltungsmitarbeiter vertreten waren, hat an den Beratungen teilgenommen um zu zeigen, dass das Thema in Deutschland einen hohen Stellenwert hat. Die Verhandlungen hatten aus deutscher Sicht das Ziel, die Vereinbarungen von 2015 nicht aufzuweichen, alle SDGs beizubehalten und zeitnah international daran zu arbeiten. Das ...
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14.07.2018
NABU Renaturrierungsprojekt an der Werbe bei Strothe
Ehrenamt trifft Politik
Der NABU-Korbach engagiert sich mit vielen Renaturierungsprojekten entlang der Werbe bei Strothe. Es hat sich ein vernetztes, großflächiges Gebiet mit herausragender naturschutzfachlichen Qualität entwickelt. Susanne und Peter Koswig erläuterten der Umweltpolitischen Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion Dr. Bettina Hoffmann und dem Landtagsabgeordneten Daniel May bei einem Rundgang Konzept und Umsetzung ihrer jahrelangen Arbeiten. „Es ist beeindruckend was erreicht werden kann, wenn sich Menschen mit einer solchen Hingabe einem Projekt widmen," meint Hoffmann mit größtem Respekt z...
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05.07.2018
Praktikumsbericht von Raluca-Andreea Solea
im Rahmen des Internationalen Parlaments-Stipendiums
Vom April bis Juli 2018 war Raluca-Andreea Solea als Praktikantin aus Rumänien im Rahmen des Internationalen Parlaments-Stipendiums in unserem Büro in Berlin. In den drei Monaten nutzte sie die Möglichkeit, die Umweltpolitik in Deutschland näher kennenzulernen und sie mit der in Rumänien zu vergleichen. Tiefere Einblicke in die Umweltpolitik haben Ihr die Teilnahme an den Sitzungen des Umweltausschusses, des AG Umwelt sowie des Arbeitskreis II der GRÜNEN Bundestagsfraktion ermöglicht, die sie immer gerne und mit großem Interesse besucht hat. Dazu hat Raluca auch verschiedenen Anhörung...
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03.07.2018
Rede zum Bundeshaushalt 2018
Geld ist ein Steuerungsinstrument. Daher ist es umso wichtiger es im Haushalt für die gute Sache einzusetzen. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung zu einem nachhaltigen Handeln verpflichtet. Doch an vielen Stellen bildet sich dies überhaupt nicht im Bundeshaushalt ab. Zum Beispiel ist es absurd, dass die Bundesregierung nur 5 Millionen Euro zum Insektenschutz ausgibt – aber gleichzeitig eine Landwirtschaft mit 40 Milliarden Euro gefördert wird, die genau entgegengesetzt wirkt. Hier geht zu meiner Rede in voller Länge.
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03.07.2018
Plastiktütenflut bekämpfen!
Plastic Bag Free Day
Plastiktütenflut bekämpfen! Zum heutigen internationalen „Plastic Bag Free Day" erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Von einem Alltag ohne Plastiktüten sind wir in Deutschland weit entfernt. Der Verbrauch hat sich in den letzten Jahren mehr als halbiert, aber noch immer kommen jährlich 2,4 Milliarden Plastiktüten in den Umlauf. Das ist schlicht zu viel. Freiwillige Selbstverpflichtungen von Industrie und Handel reichen längst nicht mehr aus, um die weltweit wachsende Plastikflut einzudämmen. Die Bundesregierung muss endlich einen verbindlichen Rahmen schaffen,...
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29.06.2018
Amalgam-Verbot
Deutschland muss Skandinavien folgen
ab dem 1. Juli 2018 darf Amalgam nach EU-Quecksilber-Verordnung nicht mehr bei Kindern unter 15 Jahren und von Schwangeren oder Stillenden verwendet werden. Dazu erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltgesundheit: "Es ist gut, dass neue Amalgamfüllungen ab sofort für Kinder, Schwangere und Stillende tabu sind. Die Entwicklung darf hier aber nicht stehen bleiben. Die Bundesregierung sollte dem Beispiel von Dänemark, Schweden und Norwegen folgen. In diesen Ländern wird vollständig auf den Einsatz von Amalgam-Alternativen gesetzt. Auch wenn bestehende Amalgamfüllungen nach Einschä...
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12.06.2018
Kompost ist voller Mikroplastik
Grenzwerte erlauben jährlich 122 Millionen Plastiktüten
Lebensmittelabfälle werden zu Kompost für Äcker und Gärten. Doch mit dem Biomüll aus Haushalten und Gewerbe kommen winzige Kunststoffteilchen in die Umwelt - und zwar große Mengen. Nach Berechnungen aus unserem Büro entspricht die jährliche Menge rund 122 Millionen Plastiktüten.  Dazu erklärt Bettina Hoffmann: „Es ist ein Skandal, welch riesige Mengen an Mikroplastik über den Kompost ganz legal auf unseren Böden entsorgt werden darf.Die bestehenden Grenzwerte für Fremdstoffe in Kompost sind viel zu lax. Die Bundesregierung darf sich nicht länger hinter Prüfaufträgen und ...
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28.05.2018
Schluss mit Wegwerfplastik!
Aber Verbote von Plastikstrohhalmen oder Wegwerfgeschirr allein packen das Problem nicht an der Wurzel.
Zum Vorschlag der EU-Kommission zum Verbot einzelner Einwegprodukte aus Plastik, erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Die EU-Kommission hat die Zeichen der Zeit erkannt und will die wachsende Plastikflut in Europa eindämmen. Es ist bezeichnend, dass eine Initiative zur Reduzierung unseres Plastikabfalls nicht aus Berlin sondern aus Brüssel kommt. Das verstärkt den Druck auf die Bundesregierung endlich zu handeln. In keinem EU-Land fällt so viel Verpackungsmüll an wie in Deutschland. Statt sich weiter auf der vermeintlichen Vorreiterrolle des Recyclingweltmeisters ...
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25.05.2018
Autoabgase können Allergien verschlimmern
Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage von Bettina Hoffmann
Die Bundesregierung geht von einem Zusammenhang zwischen steigenden Stickoxid-Konzentrationen und der Zunahme allergischer Beschwerden aus. „Verschiedene wissenschaftliche Studien weisen auf eine mögliche Zunahme der Allergenität von Pollen durch Stickstoffdioxid hin", heißt es von der Bundesregierung. Hierzu erklärt Bettina Hoffmann: „Die Bundesregierung kommt ihrer Verantwortung nicht nach, die Gesundheit von besonders sensiblen Menschen zu schützen. Seit Jahren liegt die Konzentration von Stickoxiden in vielen deutschen Städten über den gesetzlichen Grenzwerten. Schuld daran sind...
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16.05.2018
Gewässer jetzt schützen
Von der neuen Bundesregierung braucht es mehr Raum für Flüsse statt leerer Versprechen.
Zum vom BUND veröffentlichten Gewässerreport und Start ihrer Kampagne "Rette unser Wasser" erklärt Bettina Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin: Studie um Studie zeigt, unseren Flüssen und Seen geht es schlecht, dabei ist Wasser die Quelle des Lebens und Flüsse sind die Lebensadern unserer Landschaft. Dieser Report zeigt das Ausmaß der Probleme deutlich auf: Unsere Flüsse leiden unter der Vergüllung und Ackergiften aus der Landwirtschaft, sie leiden an Um- und Ausbauten. Frei fließende Flüsse in Deutschland sind eine große Seltenheit geworden. Dabei steht ihre Bedeutung außer Frag...
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30.04.2018
Tag des Wolfes
Wildtiere wie der Wolf gehören in die Natur und nicht nur in den Zoo. Mehr Umweltbildung und sachliche Information fördern die Koexistenz von Mensch und Wolf - das hat meine Frage in der Wolfs-Anhörung im Umweltausschuss ergeben.
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24.04.2018
Echter Lärmschutz jetzt!
Tag gegen Lärm
Zum Tag gegen Lärm am 25. April erklären Daniela Wagner, Sprecherin für Stadtentwicklung, und Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Lärm stresst und macht krank. Insbesondere der Verkehrslärm von Straßen, Schienen und Flugzeugen schränkt die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürgern erheblich ein. Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 hat die Große Koalition die Verkehrspolitik für Jahrzehnte zementiert. Der Lärmschutz an bestehenden Strecken kommt dabei zu kurz. „Beton first – Lärmschutz second" – das sind die Prioritäten der Bundesregierung; zum Schaden ...
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20.04.2018
Bettina Hoffmann debattiert mit Wasserverband
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall überreicht Politikmemorandum 2018
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft und Abwasser hat ihr Politikmemorandum 2018 vorgestellt und hierzu Fachpolitiker*innen der Bundestagsfraktionen zum Dialog eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung erklärte Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Unser Wasser darf kein Cocktail aus multiresistenten Keimen, Pestizidrückständen, Nitrat, Medikamenten und Mikroplastik sein. Darum müssen wir wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Eintrag dieser Stoffe schon an der Quelle zu verhindern. Das heißt auch, endlich die industrielle Landwirtschaft in die Pflicht zu nehmen, ...
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18.04.2018
Studie: 95 % der Menschheit lebt in schlechter Luft
Die Weltgemeinschaft muss ihren Kampf für eine gesunde Luft verstärken
Zur Veröffentlichung der Studie des Instituts für Gesundheitseffekte (HEI) in Boston, wonach weltweit 95 Prozent der Menschen in schlechter Luft leben, erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass die Gesundheit der Menschheit massiv unter dreckiger Luft leidet. Die Weltgemeinschaft muss ihre Anstrengung für eine gesunde Luft deutlich verstärken. Es geht um Lebensqualität vieler. Zwei der Hauptursachen für die zu hohe Feinstaubwerte in unserer Atemluft sind Diesel-Fahrzeuge und Kohlekraftwerke. Die Studie zeigt, dass China und Indie...
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12.04.2018
Besuch der Bio-Imkerei „Meisterhonig“ in Witzenhausen
Betriebsrundgang, Honigverkostung und Diskussion zum Bienen- und Insektenschutz
Dr. Bettina Hoffmann zur Diskussion im Werra-Meißner-Kreis: „Die Vielfalt der Bienen-, Wildbienen- und Hummelarten ist für unsere biologische Vielfalt unbedingt zu bewahren. Die Kampagne "Bienenfreundliches Hessen" setzt hier wichtige Impulse. Wichtig ist auf EU-Ebene ein umfassendes Verbot von Glyphosat und Insektengiften. Nur so können wir Bienen und Schmetterlinge schützen. Die Bundesregierung hat dieses Problem lange ignoriert, dann hat Ex-Landwirtschaftsminister Schmidt die Situation noch verschlimmert und in Brüssel für eine weitere Zulassung des Pflanzengiftes Glyphosat gestimmt...
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05.04.2018
93% der Flüsse in keinem guten ökologischen Zustand
„Flüsse sind Lebensadern unserer Landschaft und Schwerpunkt des Artenreichtums. Doch die biologische Vielfalt und das Ökosystem Fluss sind akut bedroht, das zeigt die Kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion eindrücklich. Begradigte, verengte und vertiefte Flüsse voller Ackergifte und Dünger aus der Landwirtschaft bieten vielen Tieren und Pflanzen keinen mehr Lebensraum. Es ist alarmierend, dass 93% der Flüsse sind in keinem guten ökologischen Zustand sind. In diesen Flussabschnitten können die ursprünglich vorkommenden Fische und Wasserpflanzen nicht mehr leben. Und von den 74...
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21.03.2018
Weltwassertag 2018
Medikamente, Nitrat und Plastik haben in unserem Wasser nichts verloren
Zum Weltwassertag erklärt Bettina Hoffmann: Der Weltwassertag ruft uns zu einem sorgsamen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser auf. Sauberes Wasser ist unersetzlich für unsere Gesundheit und eine intakte Umwelt. Das diesjährige Motto "Nature for Water" weist darauf hin, dass ein gesundes Ökosystem für gutes Leben mit unseren Wasserressourcen unverzichtbar ist. Natürliche Auenlandschaften schützen uns vor Hochwasser und sind Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Unversiegelte und gesunde Böden sorgen dafür, dass Wasser auf dem Weg in den Grund gefiltert wird. Doch das Wasser ...
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19.03.2018
Damit uns das Baden nicht krank macht
Interview mit dem Global-Magazin
Dem Global-Magazin habe ich folgendes Interview zum Thema "Multiresistente Keime in Flüssen und Badeseen" gegeben.  Bislang galt, deutsche Gewässer sind eigentlich sauber: Wie konkret ist die Gefahr, dass ich im kommenden Sommer beim Baden in einem Fluss oder See in Deutschland wirklich erkranke? Als gesunder Erwachsener müssen Sie sich nicht allzu sehr zu fürchten. Dennoch darf man die Funde dieser Keime nicht verharmlosen. Insbesondere für Menschen mit einem schwachen Immunsystem oder offenen Wunden ist die Gefahr einer Infektion jedoch gegeben. Im letzten Sommer gab es in Frankfur...
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19.03.2018
Mikroplastik in Flüssen
Weniger Plastik und Alternativen zum Plastik müssen das Ziel sein
Zu der länderübergreifenden Pilotstudie unter Beteiligung des hessischen Landesumweltamts zur Belastung von Gewässern mit Mikroplastik erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: "Mikroplastik in unserer Umwelt ist ein riesengroßes Problem. Dies zeigt einmal mehr die Studie, an dem sich auch das hessische Landesumweltamt beteiligt hat. Mikroplastik kommt von fast überall her: Aus Reifen, aus Kleidern, aus Verpackungen und aus Kosmetika. Es ist an der Zeit, den Eintrag von Plastik ins Wasser an der Quelle zu bekämpfen. Weniger Plastik und Alternativen zum Plastik müssen das...
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09.03.2018
Vermehrt Funde multiresistenter Keime in Badegewässern
Bundesregierung handelt naiv und fahrlässig
In Gewässern in Niedersachsen haben Forscher multiresistente Bakterien nachgewiesen, auch in Badeseen. Nach Einschätzung der Bundesregierung kann eine Übertragung auf Schwimmer nicht ausgeschlossen werden.Dazu erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:„Es ist unglaublich, wie naiv und fahrlässig die Bundesregierung mit der Gefahr multiresistenter Keime in Badegewässern umgeht.Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen - das scheint das Motto zu sein, wenn es darum geht Badegäste vor gefährlichen Keimen zu bewahren.Weder Bund noch Länder scheinen derzeit genau zu wissen,...
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08.03.2018
Stickoxide führen zu Erkrankung und Todesfällen
Studie des Umweltbundesamts zu Stickoxiden in der Luft
Zur Studie des Umweltbundesamts zu den dramatischen Gesundheitsauswirkungen von Stickoxiden erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:„Die Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass Stickoxide in unserer Luft eine sehr ernstzunehmende Bedrohung sind. Stickoxide aus Dieselabgasen können töten, indem sie schwere Erkrankungen an Herz, Kreislauf und Atemwegen sowie Schlaganfälle auslösen.Besonders beunruhigt, dass auch niedrigere Stickstoff-Konzentrationen wie sie im ländlichen Hessen typisch sind, eine tödliche Gefahr für Menschen sein können.Mit ihrer Blockade gegenüber de...
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07.02.2018
Multiresistente Keime und Co.
Wasser darf kein gesundheitsschädlicher Cocktail sein
Zu den Funden von multiresistenten Keimen in Flüssen und Seen erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik: „Unser Trinkwasser darf kein Cocktail aus resistenten Keimen, Pestizidrückständen, Nitrat und Medikamenten sein. Doch die Realität sieht offenbar teilweise anders aus. Wasser ist unser Lebenselixier, aber seit Jahren steigt die Belastung mit Keimen und Arzneimitteln und Chemikalien mit möglicher Umweltrelevanz. Bisher macht die Bundesregierung zu wenig, um unser Wasser zu schützen. Sie muss dafür sorgen, dass der Einsatz von Antibiotika in der intensiven Tierhalt...
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02.02.2018
Bau barrierefreier Bahnhöfe in Hessen
Bundesverkehrsministerium verhindert den Bau im Schwalm-Eder-Kreis
Zur Antwort der Bundesregierung zum Thema Ausbau von Bahnsteighöhen und Barrierefreiheit erklärt Dr. Bettina Hoffman, grüne Bundestagsabgeordnete aus Nordhessen:„In meinen Augen ist es vollkommen unverständlich, dass die Bunderegierung ihre sture und pauschale Haltung beim Bau von Bahnsteighöhen auf 76 cm Höhe aufrechterhält. In der Antwort auf gestellte Fragen von mir, bestätigt die Bundesregierung, dass mehrere seit Jahren geplante Bauvorhaben barrierefreie Bahnhöfe in Treysa und Borken zu errichten, auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden. Darunter leiden alte Menschen, Mensch...
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22.01.2018
Stickoxide lösen offenbar schwere Erkrankungen aus
Studie des Umweltbundesamts steht kurz vor Veröffentlichung
Zum verschobenen Urteil zu Diesel-Fahrverboten und der gestern publik gewordenen UBA-Studie zu tausenden vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN: "Die Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass Stickoxide in unserer Luft eine sehr ernstzunehmende Bedrohung sind. Stickoxide aus Dieselabgasen können töten, indem sie schwere Erkrankungen an Herz, Kreislauf und Atemwegen sowie Schlaganfälle auslösen. Besonders beunruhigt, dass Stickoxide nicht nur ein Problem in Innenstädten sind. Auch ni...
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22.01.2018
Elysee-Vertrag
Deutsch-Französische Freundschaft stärken
Zum 55. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags erklärt Dr. Bettina Hoffmann, grüne Bundestagsabgeordnete aus Nordhessen: „Die deutsch-französische Freundschaft ist ein wertvolles Geschenk. Sie hat zu einem dauerhaften Frieden beigetragen und Deutschland und Frankreich zu engen Partnern in Europa gemacht. Jetzt gilt es, die gute Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Parlamenten weiter auszubauen." ist Dr. Hoffmann überzeugt. Durch die aktuell beschlossene Resolution solle auch die bilaterale Zusammenarbeit gestärkt werden. Eine enge deutsch-französische Zusammenarbe...
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18.01.2018
Qualvolle Tiertransporte endlich beenden
Zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag zu Tiertransporten erklärt Dr. Bettina Hoffman, grüne Bundestagsabgeordnete aus Nordhessen:„Jeden Tag werden Tausende Tiere in Deutschland abgefertigt und in Transportern auf ihre lange Reise ins europäische Ausland geschickt. Zum Teil unter grausamen Bedingungen. Das muss ein Ende haben. Dass zumindest die rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden, ist das Mindeste." fordert Dr. Hoffmann.Leider sei dies allzu häufig nicht der Fall. Dies führten zahlreiche Berichte und Videomitschnitte regelmäßig vor Augen: Tiere, die auf den LKWs an Metal...
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12.12.2017
Abschaffung des §219a
Für Informationsfreiheit und Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte!
Zur Übergabe einer Petition zur Abschaffung des §219a Strafgesetzbuch erklärt Dr. Bettina Hoffmann, Grüne Abgeordnete im Bundestag für Nordhessen: „Wir brauchen dringend Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte, die Frauen über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Frauen in Notlagen brauchen Unterstützung und den Zugang zu Informationen. Der antiquierte §219a des Strafgesetzbuches muss daher dringend gestrichen werden!", so Dr. Hoffmann. Sie setze sich auf Bundesebene dafür ein, dass die rein sachliche Information über die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs weiterhin ...
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